Warum lassen sich Farben von Lichter anders mischen als Farbe selbst?

4 Antworten

Das liegt daran, wie Farbstoffe funktionieren. Wenn weißes Licht auf einen gelben Stoff fällt, dann werden bestimmte Bereiche des Lichtsprektrums absorbiert, andere reflektiert, sodass insgesamt der Farbeindruck "gelb" entsteht. Der Farbeindruck "cyan" entsteht zum Beispiel, wenn rote Anteile absorbiert werden, grüne und blaue aber reflektiert.

Wenn nun mehrere Farbstoffe gemischt werden, muss das Licht durch beide durch. War es ursprünglich weiß und trifft auf einen Farbstoff der Farbe Cyan, dann wird Rot absorbiert. Trifft es dann noch auf einen Farbstoff der Farbe Gelb, dann wird auch noch Blau absorbiert und es bleibt nur noch Grün. Das nennt man subtraktive Farbmischung, weil ausgehend von weißem Licht immer mehr Anteile rausgenommen (absorbiert) werden.

Wenn hingegen umgekehrt Licht einer einzelnen Spektralfarbe mit Licht einer anderen Spektralfarbe überlagert wird, zum Beispiel Rot und Gelb, dann hat das resultierende Licht beide Anteile, es entsteht die Farbe Orange. So eine Überlagerung nennt man auch additive Farbmischung.

Hier ist es recht gut mit Grafiken visualisiert: http://www.prontosystems.org/presstec/colormanagement/color

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Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Masterabschluss Theoretische Physik

Siehe Wiki unter "additive Farbmischung" und "subtraktive Farbmischung". Im ersten Fall werden die Farben subtrahiert wie beim Malkasten, alle Spektralfarben subtrahieren sich zu schwarz. Im anderen Fall werden sie addiert wie beim Licht, alle Spektralfarben addieren sich zu weiß.

bei den Lichtfarben ergeben alle zusammen weiß und bei den anderen ergeben se schwarz. Das isses.

siehe auch additive, subtraktive Farben

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