Warum kosten Hunde mit Geld?

18 Antworten

Tiere vom Tierheim kosten auch Geld (Schutzgebühr), einerseits, weil diese auch ernährt werden wollen etc. und zweitens, damit sie einen Wert bekommen. "Geschenkt" ist nicht so viel Wert, wie etwas, wofür man Geld hinlegt. Das bezieht sich natürlich nicht auf alle Menschen, aber auf doch leider sehr viele.

Und man denkt eher mal nach, wenn man (egal für was) Geld hinlegen soll. Es gibt so schon zu viele, die sich nicht informieren und sich einfach mal einen Hund kaufen - aber "kostenlos" würde es fast nur noch so laufen.

Hier dazu einen tollen Text von "Projekt Löwenherz" auf FB:

» WARUM KOSTE ICH GELD?

Immer wieder begegnet einem Tierschützer die Frage nach dem Sinn oder Unsinn einer Schutzgebühr.
Geradezu hitzig werden die Diskussionen besonders gern, wenn das Tier auch noch alt ist oder vielleicht sogar behindert, bzw. krank.

Nicht selten musste ich mir sogar schon den Vorwurf anhören, ich würde an den Tieren auch noch selbst Geld verdienen.
Wenn man schon "gebrauchte" Tiere versuchen würde zu vermitteln, dürfe man doch nicht auch noch Geld dafür verlangen.

Also warum sollte man keine Tiere im Tierschutz verschenken?
Diese Frage ist für mich ganz klar zu beantworten:

- Punkt 1: Nichts auf der Welt ist kostenlos.
Noch nicht einmal der Tod.
Ein Tier im Tierschutz muss medizinisch versorgt werden, das machen Tierärzte in der Regel nicht umsonst.
Wenn man Glück hat - aber auch nur dann - höchstens günstiger.
Sie müssen geimpft, gechipt, kastriert, entwurmt und entfloht werden.
Manche brauchen Operationen, die ihre Vorbesitzer zum Beispiel nicht bezahlen wollten und die ein Tierschutzverein dann auf sich nimmt um dem Tier das Leben zu retten.
Jedes tier hat Hunger und möchte fressen und das jeden Tag, egal, wie lange es beim jeweiligen Verein oder der jeweiligen Pflegestelle ist.
Sie brauchen Halsbänder, Geschirre, Leinen, Betten, Spielzeuge, Maulkörbe, Näpfe. So wie jedes andere Tier auch. Auch das ist selten kostenlos.
Bei Auslandstieren kommt dann noch der Transport hinzu ins neue Zuhause. Egal, ob per Auto oder per Flugzeug, umsonst ist es leider nie.
Viele Tierschützer fahren täglich hunderte Kilometer um verletzte Tiere von den Straßen aufzusammeln oder einfach um Futter hin- und herzutransportieren oder Tiere von A nach B zu bringen.
Auch Benzin kostet Geld und das nicht wenig.
Egal, wo auf der Welt.
Spezielle Behandlungen von kranken, alten, sehr jungen und schwachen Tieren sind hier noch nicht einmal berücksichtigt.
In der Regel können diese gesamten Kosten überhaupt nicht abgedeckt werden durch eine Schutzgebühr, die zwischen 200-300€ oder auch mehr liegt. Wer rechnen kann, sollte sich darüber bewusst sein, dass es sehr schwer ist, daran also auch noch Gewinn zu erzielen.

Das leitet auch zum nächsten Aspekt über, der mir persönlich noch viel wichtiger ist:

- Punkt 2: Der Schutz des Tieres.
Eine "Schutzgebühr" trägt ihren Namen nicht umsonst.
Wikipedia definiert diesen Begriff unter anderem so:

".. Die Schutzgebühr ist nicht kostendeckend. Sie ist eine Alternative zur kostenlosen Abgabe und gibt dem ansonsten zu verschenkenden Kaufgegenstand eine gewisse Wertigkeit. Mit der Erhebung einer Schutzgebühr kann man sicherstellen, dass nur Personen, die ein tieferes Interesse an einer Sache haben, diese anfordern. .."

Treffender könnte ich es nicht formulieren.
Leider habe ich in meiner gesamten Tierschutzzeit schon sehr, sehr, sehr viele schlechte Erfahrungen mit verschenkten Tieren gemacht.
Leider ist es in unserer Gesellschaft doch meist der Fall, dass einem etwas, das etwas gekostet hat gleich viel mehr wert ist und man sich auch vor der Ausgabe mehr Gedanken darüber macht.
Das mag hard klingen und es gibt natürlich wie überall auch wieder Ausnahmen, darüber braucht man nicht diskutieren.
Ich würde Schutzgebühren immer wieder sammeln für Stellen, mit denen ich schon lange zusammenarbeite und die beispielsweise sehr viele Tiere bei sich aufnehmen oder retten.
Oder Schutzhöfe oder andere Tierschutzprojekte.

Doch wer privat ein Tier adoptieren möchte, der sollte diese Kosten aus meiner Sicht ganz klar aufbringen können.
Denn ein Tier kostet auch danach noch Geld.
Versicherungen, Steuern, Impfungen, Futter, Ausstattung, Operationen etc etc.

Deshalb kann ich nur jede Orga oder jeden Menschen, der sein Tier abgibt, bitten:
Erhebt eine Schutzgebühr für euer Tier!!
Verschenkt NIEMALS an privat.

Die Seele eines Lebewesens ist so oder so unbezahlbar.
Da sollten jene, die versuchen sie zu retten sich nicht auch noch Vorwürfe anhören müssen, warum die Welt nicht kostenlos ist. «

https://www.facebook.com/projekt.loewenherz/photos/a.486493038149111.1073741828.485955034869578/527345884063826/?type=3

Die meisten Hunde kosten erst einmal die "Schutzgebühr". Die ist unter anderem dazu da, dass sich ein potenzieller Käufer überlegt, ob es wirklich sinnvoll ist, sich einen Hund anzuschaffen.Würden Hunde verschenkt werden, würden sich natürlich noch mehr Leute unüberlegt einen Hund anschaffen.Gerade Welpen würden gekauft und wenn sie groß geworden sind, "abgeschafft" werden. Auch vor Beauftragten von Tierversuchen versucht man die Tiere damit zu schützen.

Du hast schon Recht, dass es in anderen Ländern an jeder Strassenecke Hundemassen hat, doch die Vereine, die die Tiere vom Ausland inportieren, müssen das Geld für Flug, Medizin,usw. natürlich auch irgendwo her bekommen. Und wer spendet denn schon ans Tierheim? Die müssen sich ja auch über dem Wasser halten. Also verlangen sie einen Teil des Geldes, das sie für die Tiere ausgegeben haben, zurück.

Hoffe ich konnte helfen :)

Es ist gut so das sie Geld kosten.

Hunde sind auch extrem teuer im unterhalten. So kann man zumindest teilweise auch verhindern das Leute sich einen Hund kaufen die kein Geld dafür haben. Und jeder überlegt sich im Normalfall 3x ob er echt einen Hund will bevor er 1000-2500€ für einen Welpen ausgibt. Und nein züchter sind nicht Geldgeil. Selbst bei den Preisen machen sie meist sogar ein FETTES minus da die Aufzucht jedes einzelnen Welpen teurer ist als der kaufpreis. 

Leute die das nicht wollen kaufen sich für 100€ dann einen auf dem Polenmarkt, dafür haben diese dann Tierarzt kosten die die 1.000€ weit übersteigen und je nach dem stirbt der welpe nach kurzer Zeit.

Das Tierheime Geld verlangen ist auch klar. Denn irgend wovon müssen die Tiere ja verpflegt werden. 

Ich habe für meine shiba Hündin 1.400€ bezahlt und dafür einen super Hund bekommen der bestens sozialisiert und kerngesund ist. Und so wird es auch bei meinem zweiten Hund sein.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bin Besitzerin von 5 Hunden

Hallo ich weiß das passt nicht zur Frage aber könntest du mal Erfahrungen mit deiner shiba Hündin erzählen ich Mägde rasse sehr und wollte mal wissen wi die so ist

0

Aus dem einfachen Grund wie hier schon viele schreiben..Sie brauchen Futter usw...u um sie vor Quälerei zu schützen...

Stell dir vor ein Kind ht sich ein Hund...ahh der ist ja süß..die bauen nur Mist mit dem Tier we sie selbst nicht wissen was richtig oder falsch ist...

Bei uns war ein junge auf dem Spielplatz der hand seinen Hund die Schaukel nach oben zu laufen gezwungen u wollte sie dort runterrutschen lassen...Ich bin geplatzt vor Wut u hab den gleich nach hause geschickt mit dem armen Tier...Es hatte todesangst...

Solche Menschen wie diesen jungen gibt es leider zu oft...Deshalb die sogenannte schutzgebühr..Wer diese nicht zahlen will..Der ist das Tier u die liebe des Tiers einfach nicht wert...

Dann gibt es diese Eltern...Sie holen einen Hund sei es zum Geburtstag..Weihnachten ect. Um dem Kind eine Freude zu machen...
Dann kommen die Ferien u sie wollen in den urlaub...mmh Hund stört..Was machen die...Ja sie setzten das arme Wesen einfach aus...Um sowas so weit wie möglich verhindern zu können..Kosten hunde nunmal Geld...Ich finde es richtig so...

Leute..Bitte denkt drüber nach bevor ihr euch ein Tier anschafft....Man kann auch Urlaub mit einem Hund machen..Dafür gibt es spezielle Hotels...setzt sie nicht aus...

Weil es ja Hunderassen gibt.Zum Beispiel: Pitbull,Französische Buldogge,Doggen.

Ja und wegen den Schutzgebüren.Weil sonst wäre die Gefahr zu hoch,das jeder Hund also viele ein drecks Zuhause haben.Denn durlch die Gebüren weiß man die wollen den Hund und lieben ihn.Klar gibt es immer Idioten die einen Hund haben,aber dann von nicht "professionellen" Züchtern,Tierheimen,und co.

Denn viele Hunde werden verschenkt und ja vielen Hunden geht es dann Schlecht.Bin selbst Züchterin.Musste schon viele "Idioten" aussortieren.Denn die wollten unsere Hunde als "Gebärmaschienen" haben.Das Bedeutet das die immer Kinder also Welpe haben.Und Klar das kann man machen.Aber das sollte Zwingerhaltung etc. werden.Desswegen werden unsere Hunde nur als Familienhunde abgegeben.Haben schon viel Erfahrung und können uns somit immer gut um alles Kümmern.Also mit der Geburt und alles,Welpenmilch falls nötig.Ja also das hat alles so seine Gründe.Hoffe konnte etwas weiterhelfen

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Was möchtest Du wissen?