Warum Konvertieren so viele Leute zum Islam?

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35 Antworten

Es gibt viele Christen, die zwar in der Kirche als Baby getauft worden sind, aber kaum eine Kirche besucht haben oder gefastet haben und auch nicht die Bibel gelesen haben. Solche Menschen haben kaum einen Bezug zu ihrem Glauben, suchen was neues, wo man genau weiss, um dazu zugehören wird 5 mal Gebetet, Fastenzeit eingehalten etc. Wenn man was nicht weiss, hat man ja muslimischen Freunde die alles einem genau erklären, egal ob in der Schule oder auf der Arbeit. Dann gibt es auch die Fälle wo einer Muslim ist und die andere Person einen anderen Glauben hat. Um heiraten zu können müssen die beide den gleichen Glauben haben. Es gibt verschiedene Gründe wieso sie konvertieren, aber so viele sind es nicht, immer noch sind es mehr Christen auf der Welt, als andere Gläubige.

Ich würde sagen, dass insgesamt mindestens ebenso viele Muslime ihrer Religion den Rücken kehren, nur dass sie dass eben nicht unbedingt so offiziell machen, wie diese hier:

http://exmuslime.com/

Ich gehe auch davon aus, dass es gerade auch außerhalb Europas, in islamischen Stammländern, etwa Arabien oder Indonesien sehr viele "Schein-Muslime" geben könnte. Dort wird das eben noch weniger offiziell mitgeteilt als hier.

 

Mohammed91 27.07.2017, 22:39

Hier in Deutschland leben sehr sehr viele Kulturmuslime, die den Islam so gut wie gar nicht ausleben und wenn, dann höchstens an Ramadan.

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SibTiger 27.07.2017, 23:17
@Mohammed91

Stimmt, davon kenne ich auch einige. Ich habe einige muslimische Arbeitskollegen gehabt, die sogar mit uns auf die Weihnachtsfeier gegangen sind.

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Ich weiß nicht, ob es wirklich so viele sind.

Sollte es so sein , wäre es biblisch gesehen durchaus ein gutes Zeichen.

In der Endzeit werden zunehmend mehr Menschen falschen Religionen angehören...

( das gilt jetzt aber nicht nur für den explizit antichristlichen Islam, sondern auch innerhalb christlicher Strömungen sowie auf andere Glauben/Nichtglauben bezogen )

Welches " die richtige Religion/Glaubensgruppierung" wäre, weiß ich nicht.

Es müsste gemäß NT eine eher kleine Gruppe sein.

Jessy74 01.07.2017, 09:08

Sollte es so sein , wäre es biblisch gesehen durchaus ein gutes Zeichen.

In der Endzeit werden zunehmend mehr Menschen falschen Religionen angehören...

Ich musste wirklich loslachen Jogi, hast Du super erklärt :D

Liebe Grüße

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Mythos. PR-Aktion. Propaganda.

Im Rahmen einer vermeintlichen Konvertierungswelle wurde/wird bezüglich USA verbreitet, dass die Religion dort 6 - 10 Millionen zähle. In Wahrheit sind es um die 2.8 Millionen und sogar die Zahl hat herzlich wenig mit 'ne Konvertierungswelle zu tun.

radioislam (USA), auf die Meldungen über eine globale Konvertierungswelle eingehend, befragte Imame im Land und dementierte letztendlich den Boom, auch erklärend, dass, von den Konvertiten in USA, 75% den Glaube in den ersten drei Jahren verlassen.

Identisch sind die Behauptungen über Brasilien - und über Deutschland ist es nicht anders.

Das so 'ne Kampagne tatsächlich existiert, beweisen auch einige Fragen hier auf gf.net.

Initiatorin der PR-Aktion war, so scheint es, die Muslimbruderschaft in Ägypten. Dazu, kam dann die Hilfe der Presse - auch die "im Westen" muss sich an die eigene Nase packen, schon alleine wegen copy & paste.

Grund für die PR-Aktion: Auch sich häufende Berichte über Konvertierungen zum Christentum. Algerien - sogar das staatliche TV berichtet darüber -, Marokko, Schwarzafrika, Irak usw.

Dazu, unerwartete Ereignisse, die sich zu häufen scheinen: Der Sohn eines Chefs der Hamas konvertiert zum Christentum. Islamische Geistl. in Ägypten konvertieren zum Christentum. Ex-Terroristen (Walid, Kamal, Zakarias) konvertieren zum Christentum. Wer will da noch an die Wandlung von Saulus zum Paulus zweifeln?

Aber, was die Muslimbruderschaft wirklich stört, ist ein Mann namens Zakaria Botros. Durch ihn, entscheiden sich tausende für die Konvertierung zum Christentum. Er stört so sehr, dass, im Namen der Al-Q., eine Prämie von fünf Millionen Dollar für "den Kopf des alten Mannes" zugesagt wurde. Er sei der grösster Feind des Islams (es wird geschätzt, dass Ägypten inzwischen um die 20 Mio. Christen hat).

Dann noch das Live-Interview von Al Jazeerah: Sheik Ahmed Al Katani und Maher Abdallah.

Der Sheik, Präsident der Companions Lighthouse for the Science of the Islamic Law/Libyen, mit Haupttätigkeit in der Ausbildung von Imame und Prediger, erklärte, dass circa 6 Mio Muslime zum Christentum konvertieren - jährlich.

Es geht hierbei nicht um Islam pfui, Christentum ui.

Warum die Konvertierungen zum Christentum so oft betont? Wer etwas in die Welt setzt, muss mit Gegenreaktionen rechnen. Es gilt, auch damit leben zu können.

Erstens: "viele" sind es nicht. Aber es bleibt dir frei, die paar Konvertiten als "viel" zu bewerten. Ich finde sogar, es viel zu viele.

Zweitens: Der Islam gestattet keine konfessionsverschiedenen Ehen. So werden Heiratswillige anderer Konfessionen genötigt oder gezwungen, Muslime zu werden.

Die anderen Religionen sind da wesentlich toleranter. Aber dieses Wort ist dem Islam fremd.

Wassimino 30.06.2017, 10:49

Ich könnte eine Liste von Wörtern fertigen, die ich deinem Kommentar als Fremd zuweisen würde lieber Herr Ich-hab-Keine-Ahnung-aber-Kommentiere-trotzdem. Aber die Mühe mache ich mir nicht, so wie du dir nicht die Mühe machst zu recherchieren, ehe du auf die Tasten haust.

Der Prophet Muhammad, der selbst dir bekannt sein müsste, war mit einer Christin verheiratet. Aber Hey warum recherchieren wenn Vorurteile treffen doch viel einfacher ist ;)

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Blumenmeerwelt 30.06.2017, 15:15

Wo hast du diese Aussage her, dass der Islam keine konfessionsverschiedene Ehen toleriert?

Der muslimische Mann darf eine Muslima oder eine Jüdin oder eine Christin heiraten. Die Jüdin und die Christin müssen nicht für die Ehe zum Islam konvertieren, aber sie müssen akzeptieren, wenn die Kinder islamisch erzogen werden.

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HansH41 30.06.2017, 16:13
@Blumenmeerwelt

Du hast recht. Ich korrigiere mich: Der Islam lässt das zu, was du schreibst.

Es sind viele Muslime, die das nicht akzeptieren. Du kennst entsprechende Fragen hier bei GF.

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Zicke52 30.06.2017, 21:10
@Blumenmeerwelt

@Blumenmeerwelt: "Die Jüdin und die Christin müssen nicht für die Ehe zum Islam konvertieren"

Und was ist mit denen, die keiner dieser beiden Glaubensrichtungen angehören?

Und was ist mit den Männern? Darf ein Nichtmoslem eine Muslima heiraten?

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Blumenmeerwelt 01.07.2017, 11:09
@Zicke52

Eine Muslima darf nur einen Muslim heiraten. Es hat damit zu tun, dass die Kinder die Religion von dem Vater bekommen und dass sie islamisch erzogen werden müssen.

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Kannst du Beweise vorlegen? Deine Behauptung ist sowas von an den Haaren herbei gezogen. Also versuche anders Stimmung zu machen. Am besten mit Beweisen.

Die Gründe liegen wohl in der Strukturlosigkeit der (grade jungen) Leute. Viele haben so viel Freiheit, das sie eigentlich gar nicht wissen, was sie damit so machen sollen. Das Christentum selber ist teilweise ja doch recht gemäßigt, und das ist einigen dann wohl zu schwach.

Um die gewünschte Struktur zu bekommen, ist da eine konservative Religion scheinbar ein passender Weg. 

Die Zahlen, die ich gefunden habe, sind so:

Etwa 1000 - 4000 Deutsche konvertieren pro Jahr zum Islam. Davon sind rund 2/3 Frauen.

Von den rund 4 Millionen Moslems in Deutschland sind inzwischen rund 20% nur noch sogenannte Kulturmoslems, also gebürtige Moslems, die aber nicht mehr religiös bezeichnet werden können, weil sie den Islam nicht mehr praktizieren sondern z.B. den westlichen Lebensstil angenommen haben. 20% von 4 Millionen sind etwa 800.000.

Wenn man nun 800.000 Moslems, die den Islam nicht mehr praktizieren, die Zahl von rund 4000 Konvertiten gegenüberstellt, würde ich sagen, der Islam verliert in Deutschland deutlich mehr Anhänger, als er durch Konvertiten gewinnt und das ist auch gut so.

Selber kenne ich persönlich einige Personen, die aus der islamischen Kultur kommen, sich selber aber nicht als gläubig oder praktizierend bezeichnen und in der Tat den westlichen Lebensstil übernommen haben. Konvertiten kenne ich nur aus dem Fernsehen von Terroristen, Salafisten und Syrienkämpfern. Hier im  Forum tauchen ja auch öfters junge Leute auf, die mit dem Islam nicht mehr viel anfangen können oder wollen.

Wassimino 30.06.2017, 10:42

Also ich bin praktizierender Muslime, integriert in das westliche Lebensbild, gebildet, von Beruf Ingenieur und das einzige womit ich nichts anfangen kann und auch nicht will sind solche klein malerischen aber dennoch penetrant überhebliche ich-bin-zwar-kein-Rassist-aber-Kommentare! Der Glaube ist jedem selbst überlassen. Sich rauszunehmen das man Konvertiten nur aus Terrornetzwerken kennt ist eine absolute Frechheit. Aber gut, von Bildzeitunglesern kann man nichts anderes erwarten.

Im Laufe der letzten Jahre habe ich sehr viele hochgebildete Menschen kennengelernt, die den Islam kennenlernen wollten, gerade wegen solcher Menschen, die es sich nicht nehmen lassen über eine Religion zu Urteilen ohne Kenntnisse darüber zu besitzen.

Es gab etliche Male auch negativ Presse über vermeintlich Christliche Übeltäter, seien es Bischöfe oder selbsternannte Gotteskrieger. Nie hat jemand meiner Religionsanhänger in meinem Bekanntenkreis schlecht über die gesamte Religion hergezogen. Klar gibt es sicherlich auch unter Muslimen schwarze Schafe, aber wie sagte Mahatma Ghandi einst "Sei du selbst die Veränderung, die du dir für die Welt wünscht". Und solange ich von mir selbst behaupten kann, dass ich keine gesamte Religion verurteile wegen eines schwarzen Schafs, kann ich auch Nachts ruhig schlafen.  Traurig aber, dass es so Menschen wie dich gibt.

Aber weißt du, auch negative Publicity, ist Publicity. Die Zahl der Konvertiten steigt täglich, schon allein weil es Menschen wie dich gibt, die so einen Hass verbreiten. Ich kenne einige die konvertiert sind, weil sie solche Kommentare gelesen haben und sich mit dem Islam auseinandergesetzt haben um die Hintergründe solcher Aussagen zu durchleuchten.

Also Toi Toi Toi mein Freund, dass auch in Zukunft die Menschen genug Bildung besitzen um solche Kommentare zu durchleuchten ;)

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wildcarts2 30.06.2017, 11:37
@Wassimino

Warum sehen Moslems in jeder Gegendarstellung immer direkt Hass? Ich kann in der Antwort von Hamburger02 nichts derartiges sehen, was mich veranlasst anzunehmen, dass du vielleicht schulisch gebildet bist, aber sozial leider nicht. Warum gibt es für euch immer nru schwarz und weiß?

Du bestätigst hier durch deine Art und Weise, dass der Islam eine aggressive Religion ist, die nichts anderes neben sich duldet. Zudem sagst du nicht die Wahrheit, denn die Zahl der Konvertiten steigt nicht in diesem Ausmaß. Es gibt faktisch kaum einen Anstieg. Ein- und Austritt hält sich weiterhin nahezu die Waage.

Zudem sagt beruflische Bildung rein gar nichts darüber aus, ob eine Religion besser oder schlechter oder sogar wahr wäre. Wenn ich Anwalt bin und sage, dass Brötchen von Bäcker X schlecht sind, kann ich auch nicht sagen, dass ich das wissen müsste weil ich schließlich eine akademische Ausbildung habe.

Hamburger02 hat aber recht, dass der Großteil der Konvertiten in die extremeren Strömungen eintritt. Die normalen Schwankungen zwischen den Religionen gab es schon immer und die haben sich auch nicht verändert. Deine Antwort ist daher polemisch.

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Hamburger02 30.06.2017, 12:11
@Wassimino

Du bestätigst mal wieder glänzend den Eindruck, den ich schon lange von Gläubigen aller Richtungen, egal ob nun Moslem oder Katholik, habe. Fakten sind der größte Feind der Religion.

Bei max. 4000 Konvertiten pro Jahr und angesichts von rund 800.000 Kulturmoslems (die zwar formell dem Islam angehören, ihn aber nicht praktizieren), davon zu sprechen, es würden immer mehr zum Islam konvertieren, ist schlichtweg eine unbelegte Behauptung, die offensichtlich mehr von Wunschdenken geprägt ist.

Desweiteren ist es Fakt, dass ich von männlichen Konvertiten bislang nur in den Medien im Zusammenhang mit radikalisierten Konvertiten gehört habe und persönlich keinen kenne. Aber da scheint dir die intelektuelle Trennschärfe zu fehlen, um zwischen einer Aussage „das ist so…“ oder „ich habe gehört…“ sowie „ich kenne persönlich keinen..“ unterscheiden zu können. Im Übrigen steht die ja frei, Fakten beizubringen, die belegen, dass angeblich täglich immer mehr und in bedeutender Zahl Menschen zum Islam konvertieren, ohne sich zu radikalisieren und dass diese Anzahl größer ist als die Anzahl derer, die dem Islam den Rücken kehren. Aber da schlägt wieder der Glaubensreflex zu, der Fakten durch Unterstellungen ersetzt. Auch das ist mir nicht neu bei Gläubigen.

Und nur nebenbei: der bei Moslems offensichtlich und häufig anzutreffende Mechansimus, auf die Nennung von kritischen Fakten mit der Islamophobiekeule oder mit angeblichem Hass oder der angeblichen Beleidigung der Religion zu reagieren, ist auch nichts neues. Hier liegt einer der Ursprünge religiöser Gewalt. Und dieser Mechanismus scheint auch zu leugnen, dass die wirklichen Hassprediger, die zu Krieg und der Tötung Ungläubiger auffordern, islamische Geistliche sind aber garantiert keine Religionskritiker.

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ArbeitsFreude 30.06.2017, 12:15
@Wassimino

Als Ingenieur, werter Wassimiso, bist Du sicherlich kompetent im Analysieren und Lösen technischer Probleme.

Doch wird aus Deinem Kommentar ersichtlich: Von Textanalyse und -verständnis hast Du keine Ahnung:

  1. Hamburgers Antwort war eine solche (also KEIN KOMMENTAR! - DEIN Kommentar war ein Kommentar;)
  2. Du verortest Hass, wo keiner ist
  3. Du schiebst Hamburger Aussagen unter, die er nicht getroffen hat
  4. Du sprichst Hamburger SEINE persönliche Erfahrung (nämlich wie er Konvertiten kennengelernt hat) als unwahr ab, obwohl Du seine persönliche Erfahrung nicht auch nur ansatzweise beurteilen kannst.

Aber bitte: Deine letzte Aussage möchte ich nur unterschreiben: Lass`uns gemeinsam hoffen, dass in Zukunft NOCH MEHR Menschen genug Bidlung besitzen.....;)

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Chillmeisterin 30.06.2017, 18:33
@ArbeitsFreude

Ich lese in Wassimisos Antwort keinen Hass. Er hat nur Wahres gesprochen. Der werte Hamburger kennt Konvertiten nur als Terroristen aud dem TV 😂 ok ... und dass nicht sooooo viele konvertieren , findet er gut .... 

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ArbeitsFreude 30.06.2017, 21:25
@Chillmeisterin

Auch Du, werte Chillmeisterin, scheinst mit der Textanalyse Deine Schwierigkeiten zu haben:

Ich habe Wassimiso KEINEN HASS UNTERSTELLT!

Wenn Du meinen Kommentar erneut liest, wirst Du feststellen: Ich habe Wassimiso angekreidet, dass er behauptet, Hamburger sei hasserfüllt - DAS finde ich vollkommen unbegründet!

Kannst Du das nachvollziehen, wenn Du es nochmal durchliest - oder habe ich mich vollkommen kryptisch ausgedrückt?

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Jogi57L 01.07.2017, 09:28
@wildcarts2

ich-bin-zwar-kein-Rassist-aber-

Das passt nicht !

Islam ist keine Rasse, auch Muslime sind keine Rasse... ( heutzutage sagt man eher: Ethnie)...obwohl im GG explizit von "Rasse" geschrieben steht...

WENN die Ablehnung einer Religion "Rassismus" wäre...

Dann wären erstmal alle Atheisten "Rassisten"

Überdies wären alle,die behaupten, dass Angehörige anderer Religionen "den falschen Glauben haben" ... auch "Rassisten"

Ablehnung einer Ideologie/Religion/politischer Richtung...ist KEIN Rassismus

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Letztlich kommt das aus einem heraus, was drinne ist

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Sooo viele sind das gar nicht.

Der großteil wird es wohl machen, weil er einfach Halt sucht. Regeln braucht. Auch wenn die meisten motzen: Der Mensch braucht nun mal Regeln. Etwas an dem er sich orientieren kann.

Und einige werden es wohl auch aus "Liebe" machen, das sind dann vorwiegend Frauen.

Aber am besten du fragst denjenigen selber.

ich meine nicht, dass es so viele sind.

Ich denke, das beruht auch auf unserem Weltbild: Von klein an wird den Kindern erzählt, dass es Himmel und Hölle und Engel und Teufel und sonstige übernatürliche Wesen gibt. Dies wird dann geglaubt.

Es wird doch den Kindern nicht beigebracht, derartige phantastischen Wesen zu hinterfragen, skeptisch zu sein, ob diese jenseitigen Wesenheiten überhaupt existieren oder irgendwie auch nur plausibel sind.

Nein, in den Schulen wird der Glaube an diese phantastischen Gestalten im jeweiligen Religionsunterricht der von den Eltern favorisierten Religion noch verstärkt, in manchen Religionen wie Islam ist die Hinterfragung selbst schon eine Sünde.

Diese permanente Indoktrinierung hat dann ihre Folgen. Denn ob man in der Folge dieser Erziehung zum Phantastischen, Imaginären an einen Jesus, Jehova oder Allah glaubt, alles sind übernatürliche Gestalten, da ist kein elementarer Unterschied in deren phantastischer Existenz. Lediglich die irdische Lebensweise der Gläubigen ist je nach Glaubensrichtung anders.

Also ist eine Konvertierung doch nichts ungewöhnliches: Vom Glauben an eine metaphysische Existenz zu einer anderen metaphysischen Existenz.

"Ich denke nicht falsch über den Islam. Ich finde das Islam ist genau wie der Chrisentum"

Dann denkst du sehr wohl falsch über den Islam.

Zu deiner Frage: es konvertieren nicht "viele", zumindest ist es nicht viel für das Verständnis der meisten Menschen. Einige sind wohl schwache Gemüter, die einen vorgegebenen Sinn im Leben brauchen und sich leicht überzeugen lassen und ein anderer Teil sind Frauen, die für ihren Mann konvertieren.

Die Leute die zum Islam konvertieren haben ein gestörtes Leben zu unserer Kultur. Die sollen ruhig konvertieren. Vielleicht fühlen sie sich an den Rand gedrängt. Sie suchen beim Islam das Heil und die Jungfrauen im Paradies.

Das hab ich auch bemerkt ... ich höre fast wöchentlich das mindestens eine Person konvertiert ist Alhamdulilah ^^.. könnte vielleicht daran liegen das es heutzutage viel über den Islam geht. So bin ich nämlich Praktizierender Muslim geworden. Überall hörte ich nur "Böser Islam" "islamisierung", "IS" , "Islamischer Terror" etc. und da wurde ich neugierig und hab mich mehr mit dem Islam befasst. Jetzt bin ich Gläubiger Muslim Alhamdulilah und kann mir gut vorstellen das es bei vielen konvertierten auch so ist/war.

Ich bin sehr überrascht das so viele Europäer (Deutsche) zum Islam konvertieren.

Gerade bei Deutschen sollte niemand überrascht sein, da es hier noch einen großen Teil gibt, welcher lesen und denken kann.

Und ich wollte wissen warum es so ist

Jeder Mensch auf der Welt weiß, dass das Leben nichts kostenlos zu bieten hat, noch nicht einmal den Tod, da dieser dich dein Leben kostet.
Die Lehre der Christen macht halt für viele wenig Sinn. Gott schickt Sohn, der lässt sich von dem hinrichten, was sein Vater erschaffen hat und wir müssen halt nur daran glauben :D

Denkt bitte nicht falsch über mich oder so

Wieso sollten wir? Ich würde erst auf die Idee durch so einen Satz kommen.

Ich finde das Islam ist genau wie der Chrisentum

Du hältst nichts von Religion aber kennst halt weder die eine noch die andere Religion richtig, deshalb kannst du nicht darüber urteilen.

Dieses Portal ist voll von solchen Menschen aber diese unterscheiden sich in einem Punkt von dir gewaltig. Anstelle sich die Frage zu stellen "warum ist das so" belügen diese sich gegenseitig. Wenn ich mir zum Beispiel das erste Kommentar anschaue:

Die Gründe liegen wohl in der Strukturlosigkeit

so viel Freiheit, das sie eigentlich gar nicht wissen, was sie damit so machen sollen

Du siehst, Sie wissen noch nicht einmal, was Sie sagen sollen, weil Sie, wie du auch, sich nicht auskennen aber es nicht akzeptieren wollen und die Leute als Irre verkaufen möchten.

Nachdem die Miss aus den Staaten den Weg zum Islam gefunden hat, hat in Europa die tschechische Miss Universe sich auch für den Islam entschieden und es gibt noch so viele Beispiel, wo du einfach keine Argumente bringen kannst. Warum sollte ein Model, welches Millionen verdient damit aufhören und zum Islam gehen?

Jessy74 01.07.2017, 09:05

Gerade bei Deutschen sollte niemand überrascht sein, da es hier noch einen großen Teil gibt, welcher lesen und denken kann

Ach herrjeeeee......

Eine sehr tolle Antwort Muhamedba, wenn ich solche Antworten lese fällt mir direkt wieder ein wieso ich vom Islam ausgetreten bin.

LG

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Eine genaue Zahl kann ich schlecht sagen, aber wirklich so viele ist es nicht.

Es wurde auch nicht genau erfasst, wie viele Konvertiten es gibt. 

Es gibt mehrere Gründe, warum Menschen zum Islam konvertieren. Am häufigsten wegen dem Partner.

Andere denken, der Christentum ist unlogisch oder zu lasch. (Ich habe nichts gegen die Christen.) Sie brauchen nun mal Struktur und Regeln, welches ihnen der Islam bieten kann.  

Jessy74 01.07.2017, 09:46

Ich stimme Dir in vielen Aussagen zu. 

Aber:

Sie brauchen nun mal Struktur und Regeln, welches ihnen der Islam bieten kann.  

Es gibt sehr wenige Menschen die eine genaue Beschreibung für alles mögliche in ihrem Leben brauchen - von Toilettengängen bis Gebete die genau in dieser Stunde erledigt werden müssen - obwohl es vielleicht Menschen gibt die gern zu der Zeit mit Gott durch beten in Kontakt treten möchten und es in diesem Moment dann auch so meinen.

Im Übrigen kann man auch außerhalb Religionen Strukturen und Regeln finden - die sind dann auch zumindest nicht im Gefühl, über alles erhaben zu sein.

LG

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ArbeitsFreude 01.07.2017, 17:12

Es heißt : "....wegen DES PartnerS...." liebe Blumenmeerwelt (bedenke immer: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod!)....,

und Du hast auch damit Recht, dass "andere" denken, das Christentum sei unlogisch (Ich bin so ein "anderer":),

JEDOCH: Wer denkt, das Christentum sei unlogisch und DESHALB zum Islam konvertiert, dem ist LOGISCHERWEISE nicht mehr zu helfen, denn er wechselt von einer unlogischen zu einer noch viel unlogischeren Religion:)

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Soo viele sind es nicht, wie du es schilderst. Ich kann es mir damkt erklären, dass diese Menschen eine starke Bindung zu einem Glauben brauchen. Der Islam bietet sich herrvorarend dafür an, fünf mal täglich beten, Koran lesen etc.

Tamtamy 30.06.2017, 07:53

Gute Antwort, finde ich!

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Zicke52 30.06.2017, 09:42

@pflanzeort: Es wäre mir neu, dass es im Christentum eine Obergrenze an Anzahl von Gebeten gibt, die man nicht überschreiten darf. Auch die Bibel zu lesen ist nicht verboten. Und sogar den Koran darf ein Christ lesen!

DESHALB muss ganz bestimmt niemand zum Islam konvertieren!

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pflanzeart 30.06.2017, 10:00

Warum denn nun Menschen in den Islam konvertieren und nicht beim Christentum bleiben, kann ich dir nicht sagen.

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wildcarts2 30.06.2017, 11:46
@pflanzeart

Zicke52, du hast das wohl falsch verstanden. Ich versuche mal es anders zu erklären.

Das Christentum lässt immer mehr nach, weil es keine politische Gewalt mehr hat. Früher legte das Christentum die Regeln fest, bis Europa säkularisiert wurde. Nun darf Religion nicht  mehr mitmischen und die Gesetze entstehen nun aus der Gesellschaft heraus. Daher sind unsere Gesetze nächer am Menschen/Volk. Es hat sich gezeigt, dass religiöse Inhalte und Lehren nicht wirklich wichtig für uns sind, weswegen viele religiöse Regeln abgeschafft wurden (aktuelles Thema: Homo-Ehe).

Der Islam besteht zudem viel deutlicher aus Regeln und Gesetzen, Denn die Bibel ist nicht Grundlage des Christentums, auch wenn das oft so dargestellt wird. Die Bibel beinhaltet das Gesetz der Juden. Um dieses Werk dennoch benutzen zu können, behauptet die Kirche einfach, Jesus hätte das Gestez abgelöst und es diene den Christen nur noch als Empfehlung. Im NT findet man keine Gesetze. Also hat die Kirche damals einfach selbst Gesetze aufgestellt bzw. Könige ernannt, die dies für sie getan haben.

Der Islam trennt bis heute nicht zwischen Religion und Staat. Für einen Moslem gilt der Koran bzw. die Sharia mehr, als die Gesetze eines Landes. Und der Islam ist eine viel mehr nach Aussen gerichtete Religion. Es gibt wesentlich mehr Merkmale, an denen man einen Moslem erkennt, als zb bei Christen. Einen Christen erkennst du nicht äußerlich, einen Moslem schon.

Nun gibt es immer noch viele Menschen, die an Gott glauben wollen und mit dem laschen Christentum nicht mehr zufrieden sind. Schließlich gibt es keine Instanz mehr, die die Einhaltung der Gebote kontrollieren oder gar bestrafen würde.

Der Islam ist sehr stark strukturiert und hat Regeln für jeglichen Bereich des Lebens (zumindest die "neueren" Strömungen, mit ihren Hadhtiten, der Sunna etc.) .

Glaube ist ein festes Konstrukt. Es soll einen Menschen komplett steuern und ihm alles vorgeben. Der Mensch soll quasi aus dem Effekt handeln.

UNd da fühlen sich viele beim Islam besser aufgehoben weil er dies noch bietet

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Zicke52 30.06.2017, 22:21
@wildcarts2

@wildcarts2: Nein, ich habe nicht falsch verstanden. Ich habe auf einen Beitrag geantwortet, in dem es darum ging, eine starke Bindung zum Glauben zu haben die der Islam angeblich bietet (Beispiele: fünfmaliges Beten, Koranlesen).

Aber diese Möglichkeiten bietet das Christentum und jede andere Religion auch. Nur weil eine Religion nicht die politische Macht hat, einen zum Beten zu zwingen, heisst das doch nicht, dass man nicht beten darf. Gerade wer eine starke Bindung zum Glauben hat, braucht diesen Zwang nicht. Er betet eben freiwillig. Fünfmal, zehnmal, zwanzigmal.... Das Christentum bietet sogar die Möglichkeit, in einen Orden einzutreten, um sein Leben ausschliesslich mit Beten zu verbringen.

Und die christlichen Kirchen halten die Gläubigen durchaus dazu an, zu beten, die Bibel zu lesen und sonntags in die Kirche zu gehen. Nur tun viele Christen das eben nicht oder nicht so oft, wie die Kirche es möchte. Aber das ist doch jedermanns eigene Entscheidung. Da nützt es auch nicht, zum Islam zu konvertieren, denn auch dort praktiziert man (in Europa) nur soviel, wie man möchte. 

"Das Christentum lässt immer mehr nach, weil es keine politische Gewalt mehr hat"

In Europa hat auch der Islam keine politische Gewalt.

Glauben trägt jeder in sich, den kann man nicht von aussen aufzwingen. Aufzwingen kann man nur geheuchelte Glaubensbezeugungen.

Für mich ist der Wunsch nach einer einengenden Religion nicht Ausdruck eines starken, sondern eines schwachen Glaubens, à la "ich habe eigentlich keine Lust zu beten und zu fasten. Bitte zwingt mich dazu!".

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Ich weiß nicht ob viele Deutsche zum Islam konvertieren. Bei den Leuten die ich kenne, handelt es sich um Frauen die einen Muslim geheiratet haben. Man kann sich also den Grund ausmalen.

Ob es so was auch umgekehrt gibt ? ;-)

So viele?

Wie viele sind es denn?

So viele sind das gar nicht. Das denken nur viele, weil es grad so hervorgehoben wird in den Medien und sich diese Leute im Internet darstellen. Die Zahl ist zwar etwas angestiegen, aber gleichzeitig ist auch die Zahl der Aussteiger gestiegen. 

Es gibt auch viele die zum Christentum oder anderen Religionen konvertieren. Es ist ein ewiges auf und ab, völlig normal. Solche Wellen gibt es immer mal wieder. Da wird auch wieder weniger werden und irgendwann vielleicht mal wieder steigen. Lediglich die Religion wechselt mal, die gerade populärer oder kontroverser ist.

Menschen mit geringer Bildung lassen sich von den aktuellen Werbemaßnahmen der - vorwiegend fundamentalistischen und extremistischen - Gruppen einfangen, während gebildetere Leute sich Gedanken machen, ob sie solch einer aggressiven Religion wirklich angehören wollen und verlassen sie.

Ich weiß nicht wo Du lebst aber in meiner Umgebung ist niemand konvertiert - im Gegenteil - ich kenne sehr viele Muslime die diese Religion ablegen, mich inbegriffen.

LG

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