Warum kann man manchmal am hellichten Tag den Vollmond sehen, obwohl das ja eigentlich gar nicht möglich wäre im heliozentrischen Weltbild?

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9 Antworten

Hallo mundogra,

gerne eine Antwort, obwohl es sich leider mal wieder um eine Fake-Frage handelt.

Richtig ist, der nächste Vollmond-Zeitpunkt ist Mittwoch, 23. März 2016 14:01 UTC, also von Europa aus gesehen tagsüber.

Und ja, soch, das ist natürlich eine Angabe, die bestens vereinbar ist mit dem heliozentrischen Weltbild.

Dieser Zeitpunkt sagt ja nur etwas darüber aus, WANN sich der Mond an einem bestimmten Punkt seiner Bahn befindet. Wann er also der Erde gegenüber steht.

Dieser Zeitpunkt kann zu jeder beliebigen Tageszeit auftreten.

Wenn wir uns aber zusätzlich für einen Ort in Europa - ich nehme jetzt mal München - nachschaue, wann der Mond dann in Europa tatsächlich am Himmel steht, dann finde ich:

Monduntergang 23. März in München: 6:13 UTC /Mondaufgang 23. März in München: 18:37 UTC

Der Mond ist also entgegen Deiner Behauptung von uns aus keineswegs "bei Vollmond am hellichten Tag" zu sehen. Zum Vollmondzeitpunkt am Mittag ist der Mond bei uns untergegangen.

In guter Übereinstimmung mit der Kugelform der Erde, steht er zum Vollmondzeitpunkt an den Orten gegenüber am Globus über dem Himmel, an denen wegen der anderen Zeitzone aber zu diesem Zeitpunkt Nacht herrscht.

Also alles bestens.

Und nein, danke, ich brauche jetzt kein kreationistisches YouTube-Meisterwerk unter meiner Antwort. Danke, aber DANKE NEIN.


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Hallo,

Du gehst davon aus, daß man niemals den Vollmond und die Sonne gleichzeitig sehen dürfte, weil der Vollmond genau dann untergeht, wenn die Sonne aufgeht und umgekehrt.

Das wäre in der Tat unmöglich, wenn sich die Mondbahn genau in der Ekliptikebene befinden würde, die Mondbahn also genau in der scheinbaren Sonnenbahn liegen würde.

Dann gäbe es an jedem Vollmond eine Mondfinsternis und an jedem Neumond eine Sonnenfinsternis. Dies ist aber offenkundig nicht der Fall. In Wirklichkeit ist die Mondbahn gegenüber der Ekliptikebene verdreht. Dadurch befindet sich der Mond mal oberhalb dieser Ebene - dann ist er auch am Tag als Vollmond zu sehen - mal unterhalb. Nur, wenn er sich an einer der beiden Stellen befindet, an denen die Mondbahn die Ekliptik kreuzt, an den sogenannten Drachen- oder Knotenpunkten, kann es bei Neu- oder Vollmond zu Finsternissen kommen.

Herzliche Grüße,

Willy

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Kommentar von mundogra
23.01.2016, 19:34

Grundsätzlich ist mir die Ekliptikebene ziemlich egal. Mir ist ziemlich egal wie sich der Mond um die Erde dreht im heliozentrischen Weltbild die Frage ist, WIE muss der Mond positioniert sein im heliozentrischen Weltbild in Bezug auf Erde und Sonne, damit man am hellichten Tag einen Vollmond sieht.

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Vielleicht soltest du dir nicht dein gesamtes "Wissen" aus dem Internet saugen.
Geh einfach mal nach draußen, dann wirst du feststellen, dass man an den meisten Tagen tagsüber den Mond sehen kann.
Zumindest wenn du Tag als die Zeit vom Sonnenauf- bis -untergang annimmst.

Ausnahmen sind die Zeit um Neumond, weil der Mond dann von der Sonne überstrahlt wird und die Zeit um den Volmond, weil dann Sonne und Mond nicht gleichzeitig über dem Horizont sind.

Das ist übrigens unabhängig vom Weltbild.

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Das Sonnenlicht beleuchtet den Mond auch am Tag, auf der Erde sehen wir das jedoch nur selten, weil das Leuchten des Mondes vom Glanz der durch die Sonne erhellten Luft überstrahlt wird.

Was das mit dem heliozentrischen Weltbild zu tun haben soll, müsstest Du mir bitte erklären?!

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Kommentar von mundogra
23.01.2016, 18:51

Wenn du nicht ganz verstehst, was das mit dem heliozentrischen Weltbild zu tun hat, dann versuch mir mal aufzuzeichnen, in welcher Konstellation Sonne, Mond und Erde stehen müssen, damit man einen Vollmond am Mittag 1 Uhr sehen kann

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mundogra. du hast von Physik und Astronomie keine Ahnung und offensichtlich einen beschränkten Geist (soll keine Beleidigung darstellen), daher kapierst du es einfach nicht.

In welche Klasse gehst du denn? 1.? Oder schon in die zweite?

Egal, kannst du mal später deine Lehrer fragen.

Ansonsten Abendschule.


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Kommentar von Willy1729
23.01.2016, 21:54

Ich glaube, es geht hier mehr darum, ein allgemein anerkanntes und als atheistisch empfundenes Weltbild in Frage zu stellen, um an dessen Stelle ein als biblisch empfundenes Weltbild zu installieren. Mit einem Vollmond, den man gleichzeitig mit der Sonne sehen kann, läßt sich die Bibel aber weder beweisen noch widerlegen.

Da es in der Bibel aber mehr um des Menschen Elend und seine Erlösung daraus geht, können Erörterungen über Sonne, Mond und Sterne kaum zum Heil oder Unheil beitragen.

Ich sehe hier in letzter Zeit einen gewissen Trend, mit Hilfe harmlos scheinender Fragen Glaubens- und Weltanschauungsdiskussionen loszutreten, die ich, wie ich meine, auf GF wenig verloren haben.

Herzliche Grüße,

Willy

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Der Mond geht am 22.3.16 um 17:48 auf und am nächsten Morgen um 6:25 unter. Nix Vollmond am Mittag, wo hast du den Unsinn her?

Der Mond ist bis 13:01Uhr zunehmend und danach wieder abnehmend. Das sehen aber nur die Leute, die um 13:01 auf der dann dem Mond zugewandten Seite der Erde wohnen (die dreht sich nämlich)

Quelle: http://sunrisesunset.de/mondaufgang-monduntergang/

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Kommentar von Schachpapa
23.01.2016, 21:51

Hast du Langeweile? Sollen wir dir jetzt beliebige Daten in astronomischen Tabellen nachschauen? Vergiss es Troll, hast deinen Auftritt gehabt.

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Richtig am "Tag" sieht man den Vollmond auch nicht, er geht in der Dämmerung auf und unter.

Allerdings sieht er so 1-2 Tage vor und nach Vollmond immer noch ziemlich  "voll" aus und ist auch am Himmel zu sehen wenn die Sonne da ist. Vielleicht meinst du das mit "Vollmond am Tag"

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Weil der Tag manchmal länger ist als 12 stunden.

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