Warum kann man im Traum nicht sterben?

27 Antworten

Meine Antwort kommt zwar etwas spät, aber ich hoffe sie ist trotzdem noch von Nutzem

Ich persönlich glaube an die Theorie, dass wir träumen damit man sich in extremen Stresssituationen richtig zu verhalten weis. Zwei drittel unserer Träume sind eher negativ und ein drittel nur positiv. Da wir uns nicht immer an unsere Träume erinnern, bemerken wir dies nicht wirklich. Wir träumen schlecht und unser Bewusstsein/Unterbewusstsein trainiert uns somit, sodass wir gewappnet sind. Natürlich ist es unrealistisch z.B. von einem Dinosaurier gefressen zu werden, einer solchen Stresssituation werden wir wohl nie ausgesetzt sein, trotzdem bereiten wir uns auf ähnliches vor. Und wenn diese Theorie stimmt, dann glaube ich, träumt man nicht von seinem eigenen Tod, weil die eigentlich Stresssituation des sterbens schon abgespielt wurde und es danach keine weiteren Stresssituationen zum trainieren gibt. Das wir danach meistens aufwachen, mag vielleicht am Adrenalien Ausstoß liegen, oder daran dass wir soeben die größtmöglichste Stresssituation trainiert haben und danach erst einmal Ruhe brauchen um das zu verarbeiten.

Meine Vermutung basiert jedoch nur auf diese spezielle Theorie warum wir träumen, denn das ist noch nicht wirklich geklärt. Auch wenn viele denken, dass wir träumen um Geschehenes zu verarbeiten, so galube ich eher an die Trainingstheorie.

Ich hoffe ich konnte helfen

ich kann im traum sterben aber nur weil ich (fast) nie aus meiner perspektive träume. immer nur von aussen (ohne eine person zu sein. ich sehe das alles sozusagen wie einen film. oder eher wie eine computerspiel (ich kann meine träume steuern))

Lieber Zeobit,

ich bin mir nicht ganz schlüssig, was genau du fragst. Die Aussage, daß man im Traum nicht sterben kann, bedeutet nur, daß imTraum zu sterben nicht automatisch zum physischen Ableben führt. Andererseits ist es durchaus möglich, im Schlaf zu sterben; und wer wollte behaupten, daß derjenige beim Ableben nicht träumt...

Wenn du erfragst, warum wir, wenn wir im Traum sterben, erwachen und nicht vom Leben nach dem Tod weiterträumen, würde ich dich auf die Natur der Träume verweisen, die Erlebtes verarbeiten. Es wird dabei abstrahiert und verfremdet, aber das Gehirn kann nur mit dem arbeiten, was es hat.

Für eine Erfahrung, die außerhalb des normal Erlebbaren steht und alle Sinne betrifft, würde ich den Begriff "Vision" verwenden. So etwas ist Menschen, ob religiös oder nicht, immer wieder zugestoßen; die Glücklicheren unter ihnen konnten dieser einen Sinn entnehmen oder sich zumindest damit arrangieren, andere suchten danach das Vergessen oder wurden als "übergeschnappt" abgetan, da eine Vision nicht selten die Wahrnehmung der Realität verändert. Sie läßt sich schwer induzieren und ist, soweit ich weiß, nicht steuerbar. Manche Drogen führen zu so etwas, das läuft unter "Film fahren" oder "Hallus haben". In so einer Vision könntest du evtl. auch etwas über dein Leben nach deinem Tod erfahren; und du kannst dich ja danach entscheiden, ob du es als Halluzination abtust oder als Grenzerfahrung in dein Wertesystem mit einfließen läßt...

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

Meine Frage bezieht sich wirklich auf den Inhalt von Träumen, nicht darauf, während des Schlafens tatsächlich zu sterben. Es ging mir darum, dass Träume von schweren Verletzungen (nach meiner Erfahrung) allerspätestens dann enden, wenn sich unsere Vorstellung die Frage nach dem Danach stellen müsste.

Mich beschäftigt einfach, was diese scheinbar unüberwindliche Grenze verursacht, obwohl es für unsere Phantasie rein von der Leistungsfähigkeit her ein Leichtes wäre, sich aus religiösen oder alltäglichen Vorstellungen etwas zusammenzureimen.

An dieser Stelle spielt wohl dein Gedanke über die Natur von Träumen eine Rolle, und für diesen bin ich dir besonders dankbar.

Zum begriff der Vision muss ich allerdings sagen, dass derartiges meinem Weltbild eher zuwiederläuft (auch wenn man niemals "nie" sagen sollte...).

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dasGehirn kann nunmal keinen Totsimulieren zumindest nicht den eigenen, wenn man stirbt oder es eine tödliche gefahr gibt dann schüttet der Körper Adrenalin aus und davon wird man dann aus dem schlaf gerissen und du bist hellwach.

Das es kein "Nichts" simulieren kann ist klar, aber wie schon in der Beschreibung erwähnt wäre es für unseren Geist doch ein leichtes, dieses durch irgendeine beliebige Vorstellung vom "Danach" zu ersetzen - aber das passiert nicht...

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@Zeobit

ja vll. liegt es ja wirklich daran das der körper in dieser situation viel adreanalin ausstößt, davon wird man halt wach. sowas macht der körper ja in extrem situationen von alleine, und evtl. kann er in diesem momment real nicht von fiktion unterscheiden...

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du kannst durchaus tod erleben im traum

das kann eine inkarnationserinnerung sein oder dir zeigen,was danach kommt

bzgl leben nach dem tode:

nach dem tode kannst du nur noch mit geist,gefühl und spirit arbeiten und einem sogenannten astralkörper,der ein double ist von deinem alten körper (d.h.er sieht so aus). gedanken befähigen dich,im nu diese zu erfüllen.belohnung für gut-getanes bekommst du (d.h.:je nach deiner evolution.zunächst braucht es vielleicht eine zeit des "schlafes".irgendwann erkennst du,dass du gestorben bist.und dann gehts weiter) jedesmal,wenn ein wesen stirbt,hat der körper ausgedient,denn was du in diesem leben erreichen wolltest und hast,dafür hast du dir solch einen körper ausgesucht und die eltern,die dazu passen.(nach aussage einer userin kann man auch den lebensplan nicht ganz erfüllen und tut das dann im nächsten leben.allerdings kommt das meiner meinung nach nicht oft vor) .und so gehts von wiedergeburt zu wiedergeburt,bis man das ziel,ständig eins zu sein mit seiner quelle,erreicht hat: sein wahres SELBST,gott,pure energie,wie man es auch immer nennen will.dann ist wiederkommen überflüssig geworden.man kann wiederkommen,um anderen zu helfen.wie der dalai lama. z.b. gott hat das so eingerichtet.

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