Lieber Croc0008,

der Google findet unter "Batch Datei Passwort schützen" eine Menge fundierte Einträge und Beschreibungen. Generell ist eine Batch-Datei editierbar, da sie nach Ausführungsstart erst interpretiert und dann ausgeführt wird (Stapelverarbeitung). Was editierbar ist, kann man auslesen, ohne es regulär ausführen zu müssen. Das Batch-Format ist also für einen Paßwortschutz nicht ideal. Wenn du dich da etwas beliest, macht das Generieren einer .exe mehr Sinn - diese ist nicht ohne weiteres editierbar. Schließlich gibt es auch noch kleine Programme, mit denen du andere Programme verschlüsseln kannst und die vor der Entschlüsselung (und damit der Ausführbarkeit) ein Paßwort verlangen. Das ginge dann selbstverständlich auch mit einer .bat-Datei.

MfG andisazi

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Liebe/-r Castle,

ich muß zurückfragen, was denn Satanisten sind, wie du sie beschreibst? Legen sie alle Werte ins Gegenteil und glauben sich daher auf der von Gott abgewandten Seite?

Ich selbst verstehe Satan als Ausrede dafür, dass wir Menschen nicht in der Lage sind zu erfüllen, was Gott und wir von uns erwarten sollten. Da wir Menschen neben Gott als einzige Wesen in der Lage waren, etwas Erschaffenes zu formen und und ihm einen Zweck zu geben, haben wir uns aus dem Wissen oder aus dem Engel des Wissens (wenn du so willst) eine Ausrede geformt für unser unreifes, egozentrisches und unausgegorenes Verhalten. Dies bleibt eine Ausrede - mehr ist es nicht.

Natürlich können wir es uns einfach machen und behaupten, weil es schon immer so war und so (einfach) war, müsse es immer so bleiben. Auf diesem Weg fordern wir Vergebung ein ohne jede Gegenleistung; nur aus dem Grund, das Kind zu sein. Dies ist ... billig. Für mich fühlt es sich ... besch...eiden an... sorry.

Wenn du dir das Bild Satans oder Luzifers herausgreifst, wirst du sehen, dass dieser der Engel des Wissens/der Weisheit war/ist. Dem Wissen/ der Weisheit eine Schuld zuzuschustern für das Schlechte, was wir selbst tun oder denken, ist doch so gänzlich typisch für den alten Adam/die alte Eva, oder??

Es mag in jeder Religion Menschen geben, die aus dem Weg zu Gott einen Weg von Gott weg konstruieren und behaupten, dies müsse berechtigt sein, da nur ein von Gott geschaffenes Wesen so etwas denken könne. Ich bin kein Richter und will dies nicht sein. Mein Weg führt dahin, wo es allen besser geht, wenn möglich...

LG andisazi

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Lieber Moosman,

kommt mir bekannt vor, das Problem. Vermeide den Blickkontakt und alles, was offensiv wirkt. Wer im Dunkel daheim ist, ruft oft Angst in denen hervor, die eher das Helle lieben. Sei deshalb defensiv, entschuldige dich eher. Gehe davon aus, dass andere Sorge haben, wenn das Licht nicht reicht. Ich z.B. wechsle eher die Straßenseite, weil ich halt weiß, dass dunkel Sorge macht. Dabei gehe ich davon aus, dass du im Dunkel unterwegs bist, weil du weißt, daß nichts schlimmeres passieren kann als du selbst: das Oma-Wetterwachs-Paradoxon ;-)) Das also wäre mein Rat: wahre Abstand zu denen, welche Angst vor der Nähe hätten - und schätze sie deshalb nicht gering - manchmal vermögen sie einen Blick in den Spiegel zu tun, wo wir es nicht können ...

LG andisazi

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Liebe/-r siller,

ein weiteres Argument für die Latzhose, vor allem bei Schreinern, ist die Abwesenheit eines Gürtels bzw. der Gürtelschnalle. Wenn man empfindliche Sachen tragen muß (vor dem Bauch), führt so eine Schnalle schnell zu Kratzern. Die Zimmerleute hingegen sind froh über ihr Koppelschloß; kann man doch darauf ab und an das zu tragende Balkenende ablegen, wenn´s mal etwas länger dauert. Außerdem hat die Abwesenheit von Gürtel und Schnalle als ziemlich stabile "Hundeleine" einen Sicherheitsaspekt bei der Arbeit an rotierenden Maschinen und/oder Bauteilen.

Die Sache hat noch einen zweiten Nebeneffekt: da die Hose vorne nicht schon an der (bei mir nur noch rudimentären, aber im Prinzip vorhandenen) Taille endet, sondern viel weiter oben, können sich Holz- oder Metallspäne nicht so einfach via Hose in die Unterwäsche mogeln. Denselben Zweck hat der Hosenbeinschlag bei den Zimmerern: wer ihn nicht hat und tags viel mit der Kettensäge arbeitet, hat bei flachen Schuhen zwar abends trockene Füße, aber jede Menge feuchte Späne in Schuh und Strumpf. Und wer keine Latzhose trägt, hat diese dann eben ein Stockwerk höher.

Merke also: Zimmerleute sind nicht immer dick - manchmal nehmen sie sich nur Arbeit mit nach Hause ;-))

LG andisazi

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Lieber DerMitDemQ,

beschissen ist pauschal. Irrelevant.

Wir kommen in diese Welt, leben und sterben dann. Allgemeinplätzchen.

Man kann des Rausches am Leben überdrüssig sein; vom ewigen Ja-Sagen angewidert sich abwenden und ins Dunkel schauen, bis es dort hell wird und man dort zu Hause ist.

Mit demselben Recht, mit dem viele "Ja" zum Leben sagen, kannst du dazu "Nein" sagen. Allgemeinplätzchen.

Interessant wird es, wenn es egal wird, ob. Dann beginnt sich wirklich etwas zu ändern. Leben als Selbstzweck zu akzeptieren und zu bejahen ist nicht jedermanns Sache und wohl nicht die deine. Aber die simple Umkehr zu heiligen vielleicht auch nicht.

Das Grundproblem ist, daß du all diese Haltungen und Einstellungen nur lebend treffen und ändern kannst. Ich habe also den Wunsch nach dem Tod bei einem anderen nicht ungefragt zu kommentieren, darf aber gewiß meine Meinung äußern, würde ich gefragt. Und wenn es heftige Emotionen sind, möchte ich leise anklopfen, ob dabei auch zu Ende gedacht wurde. So etwas kann wie ein Blitzlicht sein, das dich blind macht eine Zeit lang. Wer wirklich weg geht, geht sehend - und muß nicht fragen. Wer also fragt, will Meinung hören - die er zumeist von denen bekommt, die so nicht gehen wollten. Das liegt in der Natur der Dinge.

Dir fällt sicherlich auf, dass die Worte richtig und falsch hier richtig falsch wären. So eine Entscheidung trifft man selbst. Aber Unsicherheit lässt die Vermutung zu, dass einer sich der Spannung zwischen Gefühl und Verstand bewußt wird und fragt, welche Fragen er stellen sollte, um entscheiden zu können. Wirf uns unsere Voreingenommenheit nicht zu sehr vor.

Wie gesagt, mein Leben währt solange wie mein Wunsch danach. Aber wie man wunschlos glücklich sein kann, kann man auch ohne den Wunsch danach leben. Ich weiß nicht, ob du verstehst.

Und letzten Endes sorgt man beim Gehen dafür, keine losen Enden zu hinterlassen. Man tut gut daran zu verblassen - es sei denn, man genießt fremden Schmerz. Solchen Leuten wüßte ich nichts zu sagen.

LG andisazi

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Warum lernt man in der Schule so viel sinnloses?

Ich bin der Meinung, das unser Schulsystem weitgehend sinnlos ist. Man lernt zu viele Sachen die man nie mehr brauchen wird.

Ein Beispiel sind Parabeln: Wieso muss ich wissen, wie man Parabeln berechnet, wie sie aussehen und so weiter. Ich werde es nie mehr im leben brauchen, und wenn es der Zufall wirklich will, dann sehe ich in google oder einem Buch nach. (An diejenigen, die nicht mehr auf Anhieb wussten was Parabeln sind: Dass ist es was ich meine )

Das heißt nicht, das ich Bildung an sich sinnlos finde, sondern wie gesagt unser Bildungssystem. Wissen ist Macht, aber wenn man das gelernte nicht anwenden kann, bringt einem Wissen gar nichts. Jedes Kind oder Jugendlicher hat eigene Interessen und Talente die gefördert werden sollten. Unser Schulsystem sollte viel mehr aufgefächert werden um diese einzelnen Bereiche fördern zu können.

Außerdem währen Fächer wie Psychologie (wo man lernt, wie man zum Beispiel durch Werbung oder Fernsehen manipuliert wird) oder Gesundheit (wo man zum Beispiel lernt wie man sich gesund ernährt und was die verschiedenen Begriffe auf den Verpackungen bedeuten) meiner Meinung nach sehr sinnvoll.

Außerdem wird man in der Schule regelrecht mundtot gemacht und unter Druck gesetzt, wenn man seine eigene Meinung vertritt. Kleinere Gruppen oder einzelne Personen die anders sind werden gemobbt und nicht akzeptiert. Resultat: Viele dieser Schüler passen sich an, um dem "zeitgemäßen Jugendlichen" zu entsprechen. Bei den Lehrern ist es genau so: Man darf seine eigene Meinung gar nicht mehr sagen, weil man ansonsten benachteiligt wird. Meistens wird man sogar subjektiv Behandelt, obwohl man objektiv kritisiert hat, und das in einer Demokratie.

Zum Schluss: Sogar Albert Einstein sagte, das man Weisheit nicht durch Schule erlangt.

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Liebe/-r Technohunter,

einige Sachen sehe ich ganz anders. An anderen Stellen hast du Sachverhalte gut verstanden, welche leider nicht allgemein dem Grundwissen zuzuordnen sind. Vielleicht zuerst zum Lernen:

Daß man Weisheit nicht durch die Schule erlangt, ist eine Erkenntnis, die ebenso banal ist, wie sie leider häufig verdrängt wird. Wissen und Weisheit unterscheiden sich grundlegend: Wissen lässt sich vermitteln, Weisheit erlangt man durch Erfahrung, die man selbst machen muß. Wissen kann man sich aus Büchern aneignen, Erfahrung gewinnt man durch das Leben selbst; sie lässt sich häufig nicht auf andere Personen übertragen und ist nur schwer so zu formulieren, daß ein Mensch mit einem anderen Leben den springenden Punkt darin versteht.

Dass unser Bildungssystem nicht das beste ist, sei dahingestellt; ein ideales System wird es nicht geben können, denn Systeme sind von Menschen gemacht, und die sind nunmal nicht perfekt. Viel wichtiger ist, was du von diesem System erwartest und forderst. Wer sich auf die Bank setzt und vom Lehrer fordert: "Mach mich klug!",übersieht dabei, daß Lernen ein gewünschter Prozeß sein muß. Im Umkehrschluß handelt der Lehrer, der den Schülern aus dem Buch vorliest und dann erwartet, sie hätten etwas verstanden, genauso falsch - und schlimmer: er sollte es besser wissen.

Was die Schule eigendlich leisten sollte, ist das Lernen zu lehren. Wenn Schule sinnlos ist, kannst du auch mit einem Buch nichts anfangen. Um die richtigen Fragen zu stellen, muß man den Namen der Dinge kennen. Man kann nicht alles wissen, aber wenn man zu fragen weiß, hat man das Wichtigste (meiner Meinung nach) gelernt.

In einem Punkt muß ich dir (leider) zustimmen: Schule sollte dir ein Grundgerüst an Basiswissen vermitteln, welches du um jede Frage herum aufzubauen vermagst und von welchem aus du diese Frage zu klären beginnen kannst. Nach meiner Meinung wird seit längerer Zeit schon eine Detailversessenheit in die Unterrichtsfächer gebracht, die auf Kosten des allgemeinen Verständnisses der Zusammenhänge geht. Wissen baut sich in Form einer Pyramide auf: im Lauf deines Lebens wirst du dich durch deinen Beruf und deine Lebensumstände immer mehr auf bestimmte Fachgebiete spezialisieren. Schule sollte also ein breit gefächertes Spektrum an Allgemeinwissen vermitteln, aus dem du schöpfen kannst, wenn du später in die Details gehst. Und da sind einige Spezialfälle in den Fächern für mich eher verschwendete Zeit.

Übrigens: Parabeln gehören nicht dazu. Der Umstand, daß du jetzt noch kein Anwendungsfeld für dieses Wissen siehst, sagt nicht aus, daß es keines gibt. Entscheidend ist, daß du verstehst, wie sie vom Prinzip her funktionieren. Nur dann nämlich kannst du dir später ein Buch greifen, weil du es sonst nicht verstehen wirst. Und da treffen wir uns wieder: es ist eher unwahrscheinlich, daß du später mit Integralen oder Scheitelpunktberechnungen dein Geld verdienst. Es ist aber nicht unmöglich: du wirst ihnen von der Fahrzeugindustrie über die Kaufmannslehre bis zur Bauwirtschaft immer wieder begegnen. Hast du die Funktionsweise einmal verstanden, kannst du dich mit Büchern dann heranbilden.

Nimm beispielsweise Deutsch: alle Kommaregeln auswendig zu wissen, bringt dich nicht wirklich auf die Top Ten Liste der Bewerber. Ein Bewerbungsschreiben mit grenzwertiger Grammatik aber auch nicht. Der Umstand, daß du weißt, daß es Kommaregeln gibt, die für eine eindeutige Kommunikation wichtig sind, lässt dich also nachschauen, wie man sie setzt. Und genau das ist, was Schule meiner Meinung nach leisten muß: dir ein Gespür dafür vermitteln, wann dein Basiswissen nicht mehr ausreicht, und dich dazu befähigen, es selbstständig zu erweitern.

An dieser Stelle wie auch in der Frage, wie man soziales Miteinander lernt, kommen die Lehrer ins Spiel. Leider scheint es Volkssport geworden zu sein, Verantwortung prinzipiell erst einmal abzuschieben: man nennt das "jemanden Kompetenzen entwickeln lassen", als wüchsen diese an Bäumen oder wie Warzen im Gesicht. Und diese Furcht vor der Verantwortung findest du nicht nur bei Lehrern, sondern auch bei Eltern und bei - Schülern. Fehler machen gilt als schlecht - eine dümmere Einstellung kann es nicht geben, denn nur wer nichts macht, macht keine Fehler. Wie sollte es sein?

Du bist dort, weil du wissen sollst (und hoffentlich möchtest), warum die Dinge so funktionieren und anders nicht. Lass also nicht zu, daß sich der Lehrer hinter Fachgeschwätz versteckt. Sein Job ist es, dir etwas zu erklären - fordere das ein. Den Lehrern wünschte ich mehr Mut zum Rausschmiß: ich kann den Wunsch zu lernen wecken, wenn ich ein guter Lehrer bin, aber selbst wenn ich nur mittelmäßig bin, muß ich immer noch dafür sorgen, daß störungsfrei gelernt werden kann. Und gerade das soziale Lernen findet zu Hause statt: das sollte man manchen Eltern auf die Stirn tätowieren, wenn sie für jeden Fehltritt ihres Goldkindes die Schule verantwortlich machen .

Fordere die beste Vorbereitung für dich ...

LG andisazi

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Hach ja, die Herren Philosophens... Ich würde mit der Sprache beginnen, in der du dich ausdrückst: "länger" und "früher" stehen im Komparativ. Und dies bedeutet automatisch einen Vergleich. Länger als - früher als... Solange das Vergleichskriterium nicht geklärt ist, bleibt dem Philosophen nur, eine Unendlichkeit aus dem Hut zu ziehen, an der man sich unendlich lange aufhalten kann ;-)

Wenn "Tod" für dich einen Zustand darstellt, der einen temporär definierten Beginn, jedoch kein Ende hat, musst du dich entscheiden, ob du bei der Betrachtung in die Vergangenheit oder in die Zukunft schauen willst. Schaust du in die Vergangenheit, tritt dieser Zustand zu unterschiedlichen Zeitpunkten ein, es macht also schon einen Unterschied, weil du ein Vergleichskriterium hast. Schaust du in die Zukunft, gibt es ein solches nicht, da der Tod ja lt. Definition endlos ist. Dann bleibt dir nur:

"Wer stirbt, ist tot."

... was zweifellos auch richtig ist ...

LG andisazi

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Hm, Metaphysik ;-)

Fall1: Gerades Kabel. Erwärmung nur durch den elektrischen Widerstand. Unterschiede in der Erwärmung nur durch Wärmeleitung in die Aufhängungen. Vergleiche Zeitlupenaufnahmen eines Glühfadens einer Glühbirne beim Anschalten: die Mitte glüht zuerst.

Fall 2: Gerades Kabel ohne Aufhängungen oder geschlossener Ring, welcher durch Induktion erhitzt wird. Wärmeleitung allseits gleichmäßig, daher ohne Betracht. Beim Ring wäre es eine rein statistische Betrachtung, er könnte an jeder Stelle durchbrennen. Beim Kabel unterscheiden sich die Enden von der Mitte durch ihre etwas höhere Oberfläche, also durch etwas höhere Wärmeabstrahlung. Fällt diese ebenfalls aus der Rechnung, wäre es auch hier reine Statistik, wo das Kabel durchbrennt. Ansonsten bei idealer Wärmeleitung in der Mitte.

LG andisazi

PS: Statistik heißt, an irgendeiner Stelle verdampfen genug Atome, um den Leiterquerschnitt und damit den Widerstand signifikant zu erhöhen und die Temperatur damit auch - bis zum Durchbrand...

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Weil die Zeit in jenem Körper, der sich theoretisch mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, anders vergeht als die Zeit außerhalb dieses Körpers. Sie ist relativ ...

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Liebe IshaLaetitia,

  1. Hast du diese Antwort im Gebet selbst bekommen oder wurde sie an dich herangetragen?

  2. Hast du Bedingungen für deine Frage gelegt?

  3. Hast du Bedingungen an die Antwort geknüpft?

Wenn diese Fragen für dich keinen Sinn ergeben, betrachte sie als gegenstandslos. Tun sie es jedoch, musst du sie nicht offen und auch nicht mir oder irgend jemand anderem als dir beantworten. Beten bedeutet immer, sich zu öffnen. Es ist eine Einladung...

So unbesehen kann dir hier niemand eine Antwort geben. Und sollte er dies tun, wäre Skepsis angebracht. Wer von uns hier sollte dich wirklich so gut kennen ? Wer könnte dir in so einer persönlichen Sache wie Glauben oder Liebe verlässlichen Rat erteilen ?

Gibt es jemand in deiner Nähe, dem du Vertrauen entgegenbringst und von dem du das Gefühl hast, er würde seine eigene Vollkommenheit genug bezweifeln, um seine Grenzen nicht zu überschreiten ? Vielleicht kann dir so jemand raten, was geschehen sollte ...

LG andisazi

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N´abend, qiuetscheratsch,

und entschuldige mein Kichern. Sei willkommen im Club der von den Felidae Terrorisierten...

Nein, Quatsch, mal ernst: unserem Kater haben wir bestimmte Dinge (wie z.B. an Kabeln zu ziehen) mit der Blumensprühflasche verleidet. Ist zwar nur gestäubtes Wasser, aber dem Pelzträger tierisch unangenehm - meist reichten 3-4 Einsätze; danach war das bloße Gluckern der Flasche Ansage genug.

Außerdem hat er Tischverbot, wenn Essen draufsteht. Und da scheue ich mich auch nicht, mal ganz laut "Na?!" zu sagen - mittlerweile muß ich das nur noch alle zwei Monate auffrischen. Wenn´s lecker riecht, werden auch Katers gern vergesslich...

Mein Rat wäre also, deine Katze beim Antreffen in deinem Bett erstmal mit Licht an und einem Satz in Standpaukenlautstärke (der Eindeutigkeit wegen) zu wecken und dann bei Nichtreagieren die Sprühflasche zu benutzen, die gern neben dem Kopfende vom Bett stehenbleiben darf. Sollte deine Fellnase nicht komplett anders ticken als unsere, reicht nach zwei- bis dreimaliger Anwendung bereits der Griff zur Flasche, später dann die Standpauke und noch später dein reines Erscheinen. Was sie tut, wenn du nicht da bist, ist etwas anderes - sie ist ja nicht doof. Da fiele mir nur Tür schließen oder Bett abdecken ein. Und wenn du sie später doch wieder ins Bett lässt, wird´s kompliziert mit konsequent sein. Also vorher überlegen, wie weit die Liebe geht - ist einfacher für euch beide als später zurückrudern zu müssen...

LG andisazi

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Liebe JolinaSun,

das räumliche Vorstellungsvermögen ist zwar Bestandteil des männlichen Paarungsverhalten (wie auch das weibliche Längenvorstellungsvermögen), aber im Ernst, die Männer haben es nicht gepachtet. Es gibt viele technische Berufe, in denen du mit so einer Stärke ganz weit vorn bist. Wenn es dein Abschluss hergibt, beguck dich mal vom Architekten über den Bautechniker bis zum Bauzeichner. Alle Berufe, in denen du während der Planung in drei Dimensionen denken können musst, kämen für dich in Betracht - und der gesamte künstlerische Sektor eventuell auch. Es kommt stark auf deine Interessen an. Mit dieser Stärke bist du jedenfalls erst einmal prädestiniert - gratuliere. Was hast du denn sonst für Interessen?

LG andisazi

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Liebe/-r 1hmm1,

die Antworten auf deine Frage werden vor allem davon beeinflusst werden, was man am Ende sehen möchte. Da sowohl der Koran als auch die Bibel voll von Gleichnissen und Metaphern sind, kann man da endlos streiten. Auch ich bin da nicht objektiv; ich denke, beides geht zusammen, zumindest soweit es die Bibel betrifft. Den Koran mögen diejenigen deuten, die sich damit auskennen.

Ich gehe davon aus, dass Menschen, wenn sie ehrlich um Verständnis gebetet haben, nicht selten eine Vision hatten; eine Erfahrung dessen, was sie zu verstehen suchten. Die Wiedergabe dieser Vision indessen war häufig schwierig, da sie sich der bekannten Begriffe ihres Umfeldes bedienen mussten. Da gibt es mitunter Beschreibungen, die ein wenig klingen, als versuchte ein Mönch aus dem 5. Jhd. ein Flugzeug im Flug zu beschreiben - etwas kurios, etwas wirr. Der eine tut so etwas als Widerspruch ab, ein anderer sieht darin Gottes Unergründlichkeit. Für mich stellt sich darin die Schwierigkeit für einen Menschen dar, Erlebtes zu kommunizieren, wenn die Begriffe dafür noch gar nicht geprägt wurden.

Im Groben verstehe ich die Genesis in der Bibel als den Versuch der Wiedergabe eines Ablaufs - die genauen Schritte liefert uns die Evolution. Stell dir vor, als jemand, der keine Ahnung von planetarischen Prozessen hat, wirst du unmittelbar nach Entstehung der ersten festen Kruste auf dem Lavaball Erde da abgesetzt und versuchst nun zu beschreiben, was du siehst.

Am Anfang gar nix; alles qualmt und raucht - erst allmählich erahnst du einen Wechsel von Hell und Dunkel, aber noch lange nicht, warum. Noch ist der Himmel nicht klar, aber Hell und Dunkel beginnen sich zu unterscheiden. Dann gibt es einen Ruck in deiner Vision, eine Art Vorspulen, und allmählich beginnst du oben und unten zu erkennen; der Rauch und Dampf lichtet sich wenigstens soweit, dass du erkennen kannst, worauf du stehst. Wieder ein Ruck: es regnet über lange Zeiten, aber allmählich bleibt das Wasser zum Teil unten und sammelt sich. Ein Teil der Feuchtigkeit verbleibt flüssig auf der Erdoberfläche, die Meere bilden sich. Der nächste Ruck. Von der Evolution im Meer hast du nichts mitbekommen; jetzt aber beginnen die Pflanzen das Land zu besiedeln. Für dich sind sie Pflanzen - ein Biologe könnte Vorträge halten, du aber bist ein ungebildeter Mensch, der wissen wollte, wo das Leben herkam. Ein neuer Ruck. Was nun geschieht, verdanken wir den Pflanzen: die Atmosphäre klärt sich, zum ersten Mal erkennt man, was da so am Himmel rumschwirrt. Jetzt siehst du die Sonne, den Mond und die Sterne - natürlich waren sie vorher schon da, aber hier unten gab es nur Hell und Dunkel. Wirklich sehen kannst du sie erst jetzt. Der nächste Ruck. Jetzt kann man sich streiten, warum zuerst die Meeresfauna und die Vögel und erst einen Ruck später die Tiere auf dem Festland. Vielleicht hast du die Landtiere erst wahrgenommen, als sie die Wälder verließen oder verlassen mussten. Jedenfalls stehst du jetzt dort, wo die Natur in der dir verständlichen Form ausgeprägt ist und verstehst: erst jetzt kam der Mensch.

Man kann sich jetzt lange und fruchtlos darüber streiten, ob man das so sehen darf und warum nicht. Jedenfalls ist diese Lesart eine subjektive und von der Prämisse geprägt, dass die Bibel selbst nicht demagogisch ist; aber auch nicht davor gefeit. Wie jedes Buch - ja, auch der Koran - entscheidet der Leser beim Lesen über die Deutung des Gelesenen. Er wird dies anhand menschlicher Gründe tun; seien sie gut oder schlecht. Man kann auch aus dem besten Buch Schlechtes herauslesen, wenn man möchte - und umgekehrt. Ich lese für mich heraus, dass wir lernen. Und dabei nicht vergessen sollten, woher wir kamen und warum...

LG andisazi

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Grüß dich, lieber Opi,

unsere Erde wird immer dicker, aber nur ganz wenig und nicht von deinem Laub, sondern nur von Weltraumstaub und ab und an einem größeren Knöllchen, was wir uns so einfangen im Vorbeiflug. Ansonsten ist sie ein geschlossenes System; was bei dir an Humus und Biomasse zuviel ist, fehlt woanders im Schnitt. Du kannst ja Erde in eine Flasche füllen, Samen rein, bißchen Wasser und Stöpsel drauf - fertig ist das geschlossene Ökosystem, wenn man die Sonne mal außer Betracht zieht, die es braucht. So ähnlich ist unsere Erde auch.

Wir waren jetzt für ein Hilfsprojekt in Marokko in einem kleinen Dorf im Atlasgebirge - und Mann; unsere Sorgen hätten die gerne. Wäre es nicht so teuer und mit irrsinnigen Transportkosten verbunden, könntest du denen dein Laub als Kehr-Paket schicken. Sonne hat es, Wasser ist da und Platz auch - nur Mutterboden arg wenig. Und von Touristen alleine lebt sich´s nicht gut. Wir haben quasi geübt, wie man hilft, ohne den Stolz zu verletzen ... da bekommt die Welt ganz fix andere Relationen. Wenn man das Zeug beamen könnte, wären deine Sorgen jetzt und hier geklärt.

Wenn du dein Laub nicht gegen Pagare abholen lassen willst - wie wäre es mit einem Schnellkomposter und einer Anzeige: "Blumen- und Pflanzerde kostenlos abzugeben"? Schau auch mal nach Häuslebauern: viele von denen hätten nach Abschluß des Bau´s gerne grüne Wiese vorm Haus. Und manche brauchen dazu noch Mutterboden. Vielleicht gibt´s auch einen Bauern in der Nähe, der nicht mehr mit Gülle darf oder will und keine Lust auf Chemie hat. Eventuell wäre der vielleicht ein Abnehmer?

Sind aber alles nur Ideen - als Stadtkind mit Landfluchtreflex kann ich da eher nur vermuten...

LG andisazi

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G´n Moin, Jacie,

und wieder blendet der IQ. Super, dann hast du ja schon mal eine Hirnhälfte fitgemacht für´s Leben. Und jetzt?

Hast du Biß? Dann schau mal genauer hin und laß dich nicht von der Menge abgefragten Wissens blenden. Wäre der IQ ein Maßstab für Fähigkeit schlechthin, könntest du dich uneingeschränkt in allen Gruppen bewegen. Bedeutet ja nicht, daß du alles gutheißt, was du siehst. Aber irgendwie schimmert da ein Handicap durch...

Dir fehlen also noch die Kiemen, damit du dich in der Menge bewegen kannst wie ein Fisch im Wasser. Aber dieses Wissen, diese Erfahrung kannst du nicht im Elfenbeintürmchen lernen. Da müsstest du raus, mitten in die Manege. Dahin, wo Bücherwissen mitunter Ballast ist...

Also - kannst du beißen oder nur bellen? Such dir doch mal eine Tätigkeit, so mitten im Fußvolk. Eine ohne Rettungsring, wo du beurteilt wirst nach dem, was du bietest - nach deinem Sein. Du wirst feststellen, daß manche, die sich vielleicht nicht so geschliffen und eloquent auszudrücken verstehen, auf natürliche Weise hochkomplexe Dinge zu bewältigen vermögen, ohne vorher theoretisch darauf vorbereitet gewesen zu sein. Das könnte der Moment sein, in dem du auf deine eigenen Hände schaust und zu differenzieren beginnst. Und wenn du dann richtig gut bist, wenn dann wirklich Stahl in dem Püppchen steckt, dann bringst du ein, was du hast. Und dann lernst du das Wort "Gemeinschaft" von einer Seite kennen, die dir kein Lehrer vermitteln kann. Das Leben findet sein Echo in beiden Hirnhälften und im Herz. Ein IQ misst da nichts. Lass dich nicht blenden.

LG andisazi

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Yey, lieber Klon 21,

gute Frage und gute Antworten. Mir persönlich sagt die Kartoffel sehr zu. Vielleicht noch eines:

Ich glaube, der Mensch bedarf des Glücks und "schafft" es sich in gewissen Grenzen. Selbst unter den schlimmsten Umständen haben Menschen einen Moment des Glücks gefunden - und sei es der Streif Sonne durch die Gitter hindurch oder der Gesang eines Vogels. Menschen, die auf Dauer von jedem Glück abgeschnitten sind oder dies glauben, verlieren wohl jede Lust am Leben...

LG andisazi

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Lieber Timeoscillator,

bevor ich mich hier bedeutungsschwanger in eine Charakterskizze ergieße (hach, wü gebüldet), mal eine Gegenfrage - und Ironie off:

Wie reagierst du vom Empfinden her, wenn z.B. im Film, Fernsehen o.ä. jemand zurückgesetzt wird? Für dumm verkauft, argumentativ überfahren usw... Also irgendwo auf der Skala von Stromberg bis hin zu dieser unsäglichen "Special Victims Unit" - Serie? Weil davon eventuell abhängt, ob ich dich überhaupt erfassen kann - meiner eigenen Beschränkungen wegen...

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Liebe/-r Digitaluhr,

ob es das Können ist oder doch eher das Wollen? In unserem Kommunikationsverhalten hat sich in den letzten 20 Jahren einiges verändert. Der Telegramm-Stil ist über den SMS-Stil zum Fakebockstil mutiert - und da in unserem System richtig ist, was die Mehrheit macht, passt man die verbalen Anforderungen eben schleichend an. Jedoch betrifft uns das alle und findet seine Grenze erst in der totalen Unverständlichkeit.

Andererseits wird es verzeihlich, wenn man sich vor Augen hält, wie häufig die Dominanz des Stils über den Inhalt nur ein argumentatives Vakuum verschleiern soll. So ist es verständlich, daß mit dem Knapperwerden der Ressource Zeit das Vorzeichen vertauscht wurde und somit Stillosigkeit mangelnden Inhalt bemänteln darf - der Schmerz lässt dann schneller nach. Mein Rat wäre, deine Standards selbst zu setzen und zu halten. Es ist mitunter recht erfrischend, auch mal im Stil derer zu kommunizieren, die sich die Bomberjacke in die Jogginghose ziehen, um kuhl (!) zu wirken. Entscheidend ist jedoch, daß man diese Gefilde jederzeit und aus eigener Kraft wieder verlassen kann. Und nebenbei: wer in der Sprache zu Hause ist, vermag mit Höflichkeit viel stärker zu verwirren als mit brachialen Zisch- und Kehllauten ...

LG andisazi

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