Warum haben Asylsuchende oft keine Papiere?

14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

mit Papieren würden so fast immer sofort zurückgeschickt. Ohne Papiere können sie nicht zurückgeschickt werden, denn die Frage wäre ja: zurück wohin??

Das mag AfD & Co zwar behaupten, stimmt nur nicht. Nur die wenigsten können ihre Herkunft verstecken, allein schon wegen der Sprache.

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@LtLTSmash

Da hast Du zwar recht, aber kannst Du Dir vorstellen, was diese unnötige Recherche an Dolmetscher und Experten die die Sprache, Dialekt und geografischen Kenntisse haben, kosten?

Bei Ablehnungdann obendrein noch die Klagen vor Gericht. Kostenlos natürlich.

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@Judith171

Die Dolmetscher sind ja so oder so da, die brauchste eh. Und die werden die allermeisten anhand ihrer Sparache recht schnell zuordnen können.

Aber was wäre die Alternative? Papiere können ja auch gefälscht sein, nur mal so am Rande.

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@Sandlerkoenig07

Auch im Arabischen gibt es Dialekte, die eine Herkunft gut eingrenzen lassen. Es wird auch in vielen Staaten eine germanische Sprache benutzt und dennoch kannst du sicher Niederländisch von Deutsch unterscheiden. Mehr noch, allein am Dialekt wirst du einen Sachsen schnell vom Sauerländer unterscheiden können.

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@LtLTSmash

Welcher deutsche Beamte kann denn das syrische Arabisch vom irakischen Arabisch unterscheiden? Das gelinkt nicht einmal mir als mehrsprachigem und weitgereistem Deutschen.

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Ich könnte mir vorstellen, dass es ein bisschen schwierig ist, 'ne Geburtsurkunde über Wasser zu halten, während man gerade gegen das Ertrinken im Mittelmeer ankämpft. Oder auch, dass man nicht unbedingt erst mal noch in eine Behörde marschiert, um einen Reisepass zu beantragen, wenn man in einem Staat lebt, der einem ans Leder will, weil man irgendein Merkmal aufweist, was diesem Staat nicht so gefällt.

Keiner hat sie dazu aufgefordert sich aufs Meer zu begeben,geschweige ihre Heimat zu verlassen!!

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@Primaluna

Jo, niemand außer den Zuständen in ihrem Heimatland. You know, so Dinge wie Folter und Tod durch die Regierung, weil man irgendeiner Bevölkerungsgruppe, einer Religion oder einer sexuellen Orientierung angehört, die den Herrschenden nicht gefällt. Oder auch, dass die eigenen Kinder kurz vorm Verhungern sind und man aufgrund einer absolut am Boden liegenden, hochgradig korrupten Wirtschaft daheim auch wenig bis keine Chancen hat, daran aus eigener Kraft was zu ändern. Sprich, ein paar mehr Probleme als "Mimimi, ich kann mir nicht alle zwei Jahre das neuste Smartphone leisten, mimimi!". Ja, ich weiß, schwer nachvollziehbar, wenn man hier im reichen Deutschland mit dem Hintern auf der Couch und einem vollen Magen im Warmen vor dem Rechner hockt...

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@Primaluna

Das war nicht die Frage.

Wenn du Antworten nicht hören willst, solltest du einfach nicht fragen.

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Und an (in) welchen Körperstellen haben sie dann jeweils ihre zwei Smartphones trocken gehalten?

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@Felixsenior

Boah, die Nummer mit "Aber die haben Smartphones!" wurde seit 2015 wieder und wieder und wieder er- und geklärt. Wird man da als kleiner Ausländerhasser nicht irgendwann müde, immer wieder die gleiche Platte aufzulegen? Oder würden dich die bereits tausendfach vorhandenen Antworten auf diese Frage dich zu sehr verunsichern und dein Weltbild zu arg durcheinander werfen?

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@HappyMe1984
Wird man da als kleiner Ausländerhasser nicht irgendwann müde, immer wieder die gleiche Platte aufzulegen?

Deine freche Unterstellung macht deine Meinung nicht besser und glaubwürdiger.

Viele von euch als "Ausländerhasser" diffamierte sind genau dies nicht, aber gegen jegliche Art von unkontrollierter Zuwanderung, gestützt durch kriminelle Schlepperbanden und Alternaive Unterstützer dieser kriminellen Banden.

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@Felixsenior

Wenn etwas quakt wie eine Ente, watschelt wie eine Ente und aussieht wie eine Ente - warum sollte ich dann nicht daraus schließen, dass es auch eine Ente ist?

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@HappyMe1984

Merkwürdiger Vergleich. Wie arm.

Fällt dir kein Argument für die ungeregelte Zuwanderung ein?

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@Felixsenior

Sehr viele haben sich erst in Europa ein günstiges gebrauchtes Handy besorgt.

Hol Dir mal das Buch von Zekarias Kebraeb: "Hoffnung im Herzen - Freiheit im Sinn" Da lernst Du eventuell noch etwas.

Er beschreibt da zum Beispiel ziemlich eindrücklich, wie er sich darüber wunderte, dass man ihn fragte, mit welcher Buslinie er in Asmara von a nach b kommt oder wie viel da ein Liter Milch kostet. Das weiß man eben nur, wenn man tatsächlich von dort stammt und nicht nur behauptet ein Eritreer zu sein. Daran siehst Du, dass es auch andere Methoden als nur die Sprache oder den Dialekt gibt, um rausfinden, ob jemand bezüglich seiner Herkunft lügt. Bei manchen erkennt man das allein schon am Aussehen. Zum Beispiel erkenn ich einen Eritreer oder Äthiopier quasi auf den ersten Blick, hatte lange Jahre eine Chefin, die von Asmara stammt und recht viel Kontakt zu anderen Afrikanern.

Was ich aber gar nicht verstehe: Woher kommt der unsägliche Neid, wenn das mal einer ein vermeintlich teures Handy hat (das wahrscheinlich höchstens 20 Euro kostete!) Mit dessen sonstigen Lebensumständen will garantiert keiner tauschen!

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@tanztrainer1
Was ich aber gar nicht verstehe: Woher kommt der unsägliche Neid, 

Wie kommst du zu deiner unverschämten Neidunterstellung?

Mir tun viele von diesen Menschen sogar Leid.

Zudem hat meine Familie das ganz persönliche Erlebnis (hochtrabend Trauma genannt), zuerst Heimatvertriebene zu sein und anschließend Flüchtlinge.

Ich kenne die Situation mit dem auf dem Betonboden schlafen, mit 27 Personen in einem Kindergartenzimmer, mit 12 Personen in einem Raum einer Arbeitsdienstbaracke, 2 Jahre mit 6 Personen in einem Zimmer einer Reichswehrkaserne. Im ersten Jahr war das noch ein Durchgangszimmer. Danach 4 Jahre Barackenbau.

Trotzdem will ich nicht alle Mühseligen und Beladenen der gesamten Welt bei uns haben und schon gar nicht Arbeitsscheue oder Kriminelle.

Wer Kalkutta zu sich einlädt, hat bald die Verhältnisse wie in Kalkutta.

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@Felixsenior

Damit hab ich jetzt zwar nicht direkt Dich damit gemeint, das erlebe ich aber ständig bei uns. Seit 2009 engagiere ich mich in einem Helferkreis.

Aber solche Argumente, dass wir angeblich ALLE hier aufgenommen hätten, kannst Du Dir wirklich sparen!

Bei 80 Mio. Einwohnern sind die Asylbewerber seit 2015 nicht mal 3%!

Dann sieh Dir im Gegensatz dazu an, wie viel der Libanon aufgenommen hat.

Jedenfalls sind auch Begriffe wie "arbeitsscheu" oder "kriminell" ganz typisch.

In einigen Punkten ist das Asylrecht in D echt noch verbesserungswürdig.

Schau Dir allein mal den Paragraph 61AsylG genauer an. Der ist teilweise sehr schwammig formliert. Letztendlich bedeutet es, dass es im Ermessen eines Beamten liegt, ob einer eine Arbeitserlaubnis bekommt oder nicht. 

Es kommt da oft auch zu hanebüchenen Entscheidungen. Zum Beispiel weiß ich von einem Fall: Hat ein Diplom im IT-Bereich, was selbstverständlich NICHT anerkannt wird, darf keine normale Arbeit machen, aber eine Ausbildung hat er antreten dürfen. In dem Betrieb steckt er die anderen jetzt schon locker in die Tasche. Bin jetzt echt gespannt, was wird, wenn er mit der Ausbildung fertig ist. Sein AG will ihn auf jeden Fall übernehmen, aber ob er das dann darf, steht noch in den Sternen!

Was anderes ist das Argument, dass wir ja so wenig Platz hätten! Das erinnert mich an die Behauptung "Volk ohne Raum", mit der man in der NS-Zeit den Russlandfeldzug rechtfertigen wollte.

Wenn man das nämlich genau betrachtet, ist das nämlich überhaupt nicht so.

Laut der unter verlinkten Statistik lag die Bevölkerungsdichte in Deutschland bei 230/qkm, 2019 bei 238/qkm. Im Libanon lag sie bei 535/qkm, 2019 bei 671/qkm (Zahlen aus de.ststista.con).

https://www.laenderdaten.de/bevoelkerung/bevoelkerungsdichte.aspx

Selbst hab ich es noch erlebt, dass wir im kleinen Haus meiner Großeltern auf sehr engem Raum zusammenlebten, weil wir noch zwei Flüchtlingsfamilien aufgenommen hatten (WK2 eben), insgesamt waren wir 14 Personen. Heute leben da nur noch zwei.

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@tanztrainer1

Wir reden trotzdem aneinander vorbei, wobei du und andere immer gerne so etwas mit Nazis in den Raum stellen.

Fehlt es an wirklichen Argumenten?

  • Bevölkerungsdichte, willst du uns noch mit Singapur oder Hongkong vergleichen? Sind absolute Alpträume wie Mexico City und sicher über 100 weitere Städte auf dieser Welt für dich das Ziel?
  • Das Hauptproblem der Menschheit besteht darin, das auf diesem einen Erdball 8 Milliarden Menschen leben mit Tendenz Richtung 15 Milliarden.
  • Richtig wären wohl eher nur 1 Milliarde, da müssen wir nicht noch den weiteren Zuwachs hier und überall fördern.
  • Auch unserer Republik täten eher 30 Millionen Einwohner gut als demnächst 90.
  • Aber Grüne hätten gerne mehr Wald (wir sollen in der EU das Land mit der größten Waldfläche sein)
  • Fast alle sind gegen Käfighaltung, bei der Wohnbebauung für Menschen geht es in die Gegenrichtung, mehr Ballung, Kaninchenstall- und Nutzmenschenbehausungen.
  • Wird dies besser durch Zuwanderung?
  • Und wo du schon mit Zahlen jonglierst: Die BRD hat einen Anteil von über 25 % mit "Migrationshintergrund". Deine angeblichen 3 % sind ein winziger Ausschnitt für Leute mit Scheuklappen.
  • Man muss kein Nazi sein, um das alles wahrzunehmen.
  • Aber um das alles zu leugnen, muss man schon sehr blind und beratungsresistent sein.
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@Felixsenior

Rechne mal nach, bezogen auf die Flüchtlinge aus Syrien, sind das doch tatsächlich weniger als 3%, und genau auf die hab ich mich explizit bezogen.

Wenn man weit genug in seinem Stammmbaum gräbt, findet wohl jeder irgendwo einen Migrationshintergrund. Eine meiner Ur-Ur-Großmütter war Griechin, ihr Mann war aus Apulien, also aus Süditalien. Wie viele Generationen dauert es, bis so ein Migrationshintergrund nicht mehr relevant ist?

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@tanztrainer1

Wenn ich solche Ansinnen immer lese, frage ich mich, warum die Wiener 1683 nicht die Türken in die Stadt ließen, warum Polen und Russen so sehr dagegen waren, dass Deutsche bei ihnen siedeln sollten und sie dafür zu knechten gehabt hätten.

Jeder Staat auf dieser Welt hat das Recht zu bestimmen, wer dort einwandern darf, oder weg bleiben muss.

Im Privatleben schließen wir unsere Wohnungen ab, bei diesem Thema laden einige Gutgläubige andere ein.

Natürlich nicht zu sich selbst nach Hause, sondern auf Kosten anderer, die damit nichts am Hut haben.

Um es deutlich zu sagen, ich halte dies für unverschämt.

Wenn ich anderen helfen will, dann tue ich das, entscheide aber selbst, wem und wie viel.

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@tanztrainer1

Dann habe ich für dich einmal ganz aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes vom 29.03.2021 herausgesucht mit Stand 31,12.2020

Bei uns leben ganz aktuell 11.432.460 Personen ohne deutschen Pass.

Dazu kämen dann noch die Personen mit Doppelpass.

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Migration-Integration/Tabellen/auslaendische-bevoelkerung-aufenthaltsrechtlicherstatus.html

Und du fantasierst mit Minimalzahlen, bzw. willst meine Behauptungen klein reden, in dem du quasi unterstellst, ich würde noch Zuzüge aus dem 30jährigen Krieg dazuzählen.

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@Felixsenior

"Ohne deutschen Pass" sind aber nicht nur Geflüchtete, sondern all die Menschen, die genau wie deutsche Auswanderer halt hier ihr Leben leben - abgeordnet von ihren Unternehmen, Student*innen, EU-Bürger, die halt einfach hier leben möchten und dürfen, Kinder eben dieser Personen und so weiter...

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  • Sie mussten Hals über Kopf fliehen und konnten nichts mitnehmen.
  • Die Papiere wurden ihnen von Schleppern abgenommen.
  • Sie haben die Papiere auf der Flucht verloren.
  • Sie kommen aus einem Land, in dem sowas nicht üblich ist (weiß nicht ob es das heute noch gibt).

Das Handy hat aber noch keiner von denen verloren. Seltsam....?

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@Primaluna

Es kommt sicher auch vor, dass man mehr oder weniger absichtlich keine Papiere mehr hat.

Ein Handy hat man eher auch im Alltag bei sich, und ist unabdingbar, um mit der Familie und Verwandtschaft auf der Flucht im Kontakt zu bleiben. Ausserdem kann man sich ein Handy auch unterwegs neu besorgen.

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@Primaluna

Wenn du raus gehst, was hast du eher dabei, Handy oder Reisepass?

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@LtLTSmash

Wenn man außerhalb von Europa reist, hat man natürlich eher den Reisepass dabei.

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@Starchy

Ja, wenn man nicht Hals über Kopf flüchten muss, und sofern man überhaupt einen Reisepass hat.

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@anniegirl80

Diese Menschen passieren mehrere Länder... oft geht schon der Pass "verloren", welchen man im ersten angrenzenden Gebiet (z.B. Türkei) ausgestellt bekommt.. soweit ich weiß, besteht in der Türkei kein wirklicher Grund Hans über Kopf zu flüchten.

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Fantasie. Ausblendung der Realität um die Welcome-Mentalität zu begründen.

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@Felixsenior

Kann so sein, muss aber nicht. Man muss nicht jedem solchen Flüchtling pauschal was unterstellen. Bei denen geht es ums nackte Überleben.

Aber vielleicht bin ich zu gut für diese Welt. 🤷‍♀️

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@anniegirl80

Ich unterstelle nicht jedem.

Als Einzelschicksale tun mir so manche leid, vielleicht würde man es ja auch so machen.

Meine Familie hat sowohl Erfahrung als Heimatvertriebene, als auch als Flüchtlinge.

Wohnungsmäßig alleine 6 Jahre unter aller Sau gelebt mit 12 oder sogar 27 Menschen in einem Zimmer.

Aber 5 von uns 6 haben sofort gearbeitet.

Selbstverantwortung.

Man könnte den meisten damaligen Flüchtlingen lediglich vorwerfen, dass sie jede Arbeit annahmen und den Einheimischen die Akkordlöhne kaputt machten, weil sie unbedingt wieder eine eigene Wohnung und eigene Möbel haben wollten.

Davon sehe ich leider bei einigen Neuankömmlingen nur wenig.

Habe diese jahrelang in der Schule unterrichtet und später Erwachsene in Sprachkursen.

Eher interessiert daran waren oft die Mädels / Frauen.

Männer taten sich damit schwerer. Andere Sozialisation halt.

Und das meine ich auch mit Realitätssinn.

Über extreme Ausreißer will ich gar nicht reden.

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Bei aller Fairniss... die Ausweise werden (neben den von dir aufgezählten Punkten) teils absichtlich entsorgt. Wenn in Flüchtlingsunterkünften die Toiletten verstopft sind.. und der Grund hierfür auf hinuntergespülte Dokumente zurückzuführen ist.. dann sind sie bestimmt nicht ohne Grund darin gelandet.

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Aus Angst vor Rückführung.

Die Leute sind ja nicht zum Spaß hier, sie wollten hier her und wollen nicht zurück. Das kann asylwürdige Gründe haben, dass kann aber auch andere Gründe haben.

Wenn die Asylbehörde die Herkunft nicht selbständig prüfen kann, dann muss man die Angaben glauben. Legt man Papiere vor, hat die Asylbehörde Ansatzpunkt für eine Prüfung und die Gefahr einer Rückführung steigt.

Eine Kollegin bei der Polizei die sich um Asylbetrügereien kümmert, hat im Small Talk mal erzählt, dass die meisten Dokumente spontan wieder auftauchen, wenn Nachwuchs zur Welt kommt. Man will ja, dass der Nachwuchs anerkannt wird und daher tauchen von Mama und Papa die echten Dokumente wieder auf.

klar. In den meisten Ländern ist es nicht so üblich überhaupt nen Ausweis zu haben und wenn man flüchten will wird man nicht erst mal nen Reisepass beantrangen.

Komisch, ich bin ja schon viel in der Welt herumgekommen, aber ich habe noch kein Land kennen gelernt, wo man nicht zumindest eine ID-card haben muss.

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@Luftkutscher

Du als Einreisender sicher, aber du meinst das in Ländern wo Hungersnöte oder Bürgerkrieg herrschen ein funktionierendes Meldewesen existiert? Das heißt ja nicht das es keine Ausweise gibt, aber die da in den Booten sitzen werden ja nicht gerade die sein, die in den eher reichen Gegenden leben.

Ist zwar schon etwas älter, aber dürfte sich wenig verbessert haben

https://www.refworld.org/pdfid/4b30d3630.pdf

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@LtLTSmash

Gerade die, welche als Migranten nach Europa strömen, sind die eher besser gestellten Bürger ihrer Länder. Ein armer Landwirt, der in der hintersten Ecke eines armen Landes täglich am Rande des Existenzminimums lebt, könnte unmöglich das Geld für die Reise zu den nordafrikanischen Häfen und das Geld für die Schlepperbanden aufbringen.

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@Luftkutscher

Da fragt man sich doch glatt warum diese doch eigentlich reichen Menschen das Risiko auf sich nehmen um dann hier auf niedrigerem Niveau weiterzuleben.

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@Luftkutscher
noch kein Land kennen gelernt, wo man nicht zumindest eine ID-card haben muss.

Du hast es bei all deiner Erfahrung noch nicht bis Großbritannien geschafft? Erstaunlich.

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@LtLTSmash

Weil sie hier selbst als Sozialhilfeempfänger ein Mehrfaches verdienen, als sie es in ihren Herkunftsländern durch harte Arbeit verdienen könnten.

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@Havenari

Als ehemaliger Pilot bin ich jahrzehntelang täglich durch aller Herren Länder gereist und das UK war eine meiner Top-Destinations.

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@Luftkutscher

Weil sie einerseits in ihrem Herkunftsland relativ reich sein sollen aber hier angeblich mehr auf Sozialhilfeniveau hätten. Diese Niveau reicht hier gerade mal um nicht zu verhungern und nicht draußen schlafen zu müssen, da bleibt nicht viel übrig. Es macht also keinen Sinn. Aber ist auch egal, ich hab ja bereits verstanden.

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@LtLTSmash

Na denk doch einfach mal nach. Wenn in einem Land das Durchschnittseinkommen bei 100 Dollar im Monat liegt, der Migrant dort aber 200 Dollar im Monat verdient, dann gehört er zweifellos zu den Spitzenverdienern in seinem Land. Allerdings liegt auch sein Spitzenverdienst noch weit unterhalb des Sozialhilfesatzes, den er hier auch ohne Arbeit bekommen würde.

Gäbe es ein Land, wo man als Europäer auch ohne Arbeit monatlich 10.000 Euro bekommen würde, dann würden auch viele gut verdienende Europäer dorthin migrieren wollen.

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@Havenari

Offensichtlich warst du noch nie im UK. Nur weil dort keine Ausweispflicht besteht, bedeutet das noch lange nicht, dass dort niemand einen Ausweis besitzt. Die Mehrzahl der Bürger dort hat einen Ausweis.

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@Luftkutscher

Und jetzt denk mal nach wie lange er davon sparen müsste um sich einen Schlepper leisten zu können. Das Geld muss er ja zuhause verdient haben. Und was hat er dann bei H4 im besten Fall übrig? Das rechnet sich vorne und hinten nicht.

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@Luftkutscher

Aber eben nicht alle und das in einem Land wie UK, du unterstellst aber das das bei Afrikaner so wäre und alle ohne Ausweis diese wegwerfen würden um zu betrügen.

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@LtLTSmash

Kannst du das Gegenteil beweisen, dass viele, die ohne Ausweis hier Asyl beantragen, ihren Ausweis nicht entsorgt haben, um einer Abschiebung zu entgehen?

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@LtLTSmash

Immerhin haben viele der Migranten, die hier von Sozialhilfe leben, soviel übrig, dass sie einen Teil des Geldes an ihre Angehörigen in ihren Heimatländern überweisen können. Übrigens hat ja niemand behauptet, dass die Migranten das Geld für die Reise selbst erarbeitet und gespart haben. Oft wird das Geld von Angehörigen vorgesteckt, damit er sich auf die Reise begeben kann.

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