Warum genau stellt man sich einen Tannenbaum zu Weihnachten in die Wohnung?

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7 Antworten

Das hat mit dem Christentum selbst wenig zu tun, sondern ist eine längere Tradition in einigen Ländern. Es ist daher eher ein heidnischer Brauch, der aber keine Bedeutung hat, dass Christen das ablehnen müssten, denn auch in den meisten Kirchen steht zu Weihnachten neben einer Krippe mit Maria, Josef, dem Jesuskind, einigen Tieren und den Hirten (oder den drei Weisen) auch ein Tannenbaum. Es ist zu einer Tradition geworden, über die niemand mehr nachdenkt, warum es so ist. Ich mache es nicht, denn ich stelle auch kein Möbelstück in einen Tannenwald. Weshalb also umgekehrt?  

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Die damalige Kirche hat damals gern heidnische Bräuche in ihre Feierlichkeiten eingebunden, weil es dadurch einfacher war die anders geprägten Kulturen ins Christentum zu bekehren.

Tannenzweige im Haus dienten den nordischen Völkern zum Schutz vor Geistern und auch das schmücken von Bäumen wurde teilweise zu Festlichkeiten praktiziert. Die Kirche hat also quasi nur bereits vorhandene Bräuche zu ihren Festlichkeiten zugelassen.

Populär ist der geschmückte Baum zu Weihnachten aber erst viel später geworden und erst damit wurde er fester Bestandteil der Tradition. (Genauso wie der rote Weihnachtsmann erst mit der CocaCola-Werbung entstand.)

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Traditionell wurde der Baum erst am 24.12. aufgestellt und geschmückt. Im Kalender ist der 24.12. der Tag von Adam und Eva. Er soll eigentlich den Baum im Paradies symbolisieren. Da es im Winter nunmal keine anderen Bäume gibt, waren es eben Tannenbäume und die Früchte waren Äpfel und Nüsse und was es so in dieser Zeit gab. Aus dem Paradiesbaum ist dann im Laufe der Zeit der Weihnachtsbaum geworden.

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Kommentar von Einmischer
08.12.2015, 15:16

die variante mit Adam und Eva habe ich ja noch nie gehört... ;-)

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ich meine das hat mal mit ein paar zweigen angefangen (grund weiß ich nicht, vielleicht geruch oder farbe) und das hat sich mit der zeit zu einem ganzen baum ausgeweitet

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Der Brauch immergrüne Bäume zu schmücken ist keltischen Ursprungs.

Als die christliche Kirche ihre Missionierung der Kelten begann, setzte sie auf die Mittel der Assimilierung, was bedeutet dass keltische Feste und deren Bräuche als christliche Bräuche gefeiert wurden um die Traditionen und den Glauben der Kelten zu verdrängen. Dies hatte leider Erfolg, wie man sieht.

Die ursprünglichen Feste die heute als Weihnachten und Ostern bekannt sind, sind zum Großteil vergessen. Wenn du nach "keltischem Weihnachten" oder "keltischem Ostern" googlest findest du einige interessante Informationen.

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Ja, weil es gibt zuviele Bäume und um dem entgegenzuhalten werden die gefällt und nach ein paar Wochen weggeschmissen. Das ist gut für die Umwelt (ironie)

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Kommentar von Strickomi1
04.12.2015, 06:18

Die Bäume werden extra dafür gezüchtet (Geschäftszweig) und nachher als Dünger und Heizmaterial verwendet.

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