Warum gab es noch nie einen Farbigen Papst?

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Wieder ein Grund zum Nachtreten...:-)

Wer sich die Paepste der letzten 1.500 Jahre anschaut wird schnell merken, dass sie ueberwiegend aus Italien kamen, selbst die kirchentreuen Deutschen hatten nur sehr wenige Paepste und die Franzosen auch nur dadurch, dass durch Streitereien der Papstsitz eine Zeit in Avignon war...

Wer bei der letzten Wahl ein bischen aufgepasst hat, wird wissen, dass ein Kardinal aus Afrika zur Wahl stand, allerdings sollte man bedenken, dass Europa erheblich mehr Kardinaele hat und eigentlich waere es mal Zeit fuer einen Papst aus Suedamerika, denn die haben so viele Katholiken und hatten selbst auch noch keinen Papst.

Die katholische Kirche hat in jedem Land in dem sie vertreten ist lokale Geistliche, Ordensleute, Bischoefe und Kardinaele, da wird mitnichten diskriminiert, nur wird es irgendwann einen geben, der den anderen Kardinaelen zuspricht, immerhin ist die Entscheidung von Gott geleitet, zumindestens denken das die Kardinaele, also waegen sie ab und schliesslich muss er ja auch Fuehrer einer der groessten Gemeinschaft dieses Erdballs sein...

Voll Deiner Meinung! Ich füge hinzu, dass mit der Hautfarbe des Oberhirten die Probleme, Fragen und Realitäten im Großen Hirtenhaus im Vatikan vermutlich auch nicht anders ablaufen würden und vom Wesen her auch nicht besser oder schlechter wären!

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@Reisswolf53

Obwohl wir dann wohl naeher an der Beendigung des Zoelibats waeren, so sehr wie die Afrikaner die Ehe und Poligamie lieben...:-)

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@riara

Warum willst Du die Beendigung des Zölibats? Man muss doch nicht immer kaufen, wenn man "leasen" kann?

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@Reisswolf53

Und in der Welt kann man kaufen und zusätzlich leasen! Das sagt nichts über diejenigen aus, die den Zölibat "um des Himmelreiches willen" leben. Dass dazu eine besondere Berufung gegeben sein muss, wusste schon Christus, als er sagte: Wer es fassen kann, der fasse es. Das Priestertum s o l l t e kein Job sein wie andere, sondern in Hingabe an Gott gelebt werden. Viele haben ihr Priestertum und ihre Weihe verraten, aber noch mehr bleiben ihm treu und leasen nicht!

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Hi, in der frühen Vergangenheit gabs fast keine Christen in Schwarzafrika. Heutzutage sind viele Bischöfe und auch Kardinäle auch "farbig" (schwarz, gelb, braun, weiß). Der Papst wird seit langem aber von nur von den Kardinälen gewählt. Da sind "andersfarbige" (als weiß) in der Minderheit. Päpste aus Afrika waren: Hl. Victor 1. (186-197) und Hl. Meltiades/Militiades/Melchiades (311-314). Da die früheren Päpste aus sonnigen Ländern stammten, waren sie sicher gebräunt, also auch farbig. Zudem: auch weiß ist eine Farbe. Gruß Osmond

Grundsätzlich ist jeder männliche Katholik wählbar. - Aber seit vielen hundert Jahren waren es nur noch Kardinäle (Minister des Papstes). Farbige Kardinäle gibt es jedoch noch nicht so viele. Bis Papst Johannes Paul II waren viele Jahrhunderte nur Italiener Päpste. - Also das kann sich wandeln: bei der nächsten Wahl denke ich wird es weder ein Pole, noch ein Deutscher oder Italiener. Die Chancen sind also gar nicht so schlecht.

Nicht alle Kardinäle sind Minister des Papstes. Viele sind auch als Bischöfe oder Erzbischöfe außerhalb des Vatikan eingesetzt.

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@MonAlfredo

Gut - Kurienkardinäle sind "Minister"; aber auch die Kardinäle vor "Ort" z.B. Köln haben besondere Aufgaben und gehören zu dem Beratern - es ist ja auch keine Weihe - von allen Weihen ist die Bischofsweihe die höchste - auch "Papst" ist keine Weihe - er ist Bischof von Rom.

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Warte doch mal ab, vor ein paar Jahren war Arinze schon im Gespräch als heißer Kandidat... Gruß, q.

Die katholische Kirche ist insgesamt sehr westlich geprägt. Farbige Kardinäle gibt es allerdings soweit ich weiß... also wer weiß was noch kommt.

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