Warum fallen Katzen auf vier Pfoten-physikalische Antwort?

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6 Antworten

Wer glaubt, eine Katze fällt bei jedem Sturz auf ihre vier Pfoten hat im Physikunterricht geschlafen.

Hier
eine kurze Ausführung zu diesem Thema, denn ein Butterbrot fällt auch
nicht immer auf die mit Butter beschmierte Seite. Viele Komponenten
kommen hier zu tragen.

 

Katzen
verfügen über einen sogenannten Umdrehreflex, der ihnen hilft, sich im
Fall für den Aufprall optimal auszurichten. Dieser Umdrehreflex sorgt
dafür, dass die Katze sich innerhalb kurzer Zeit im Fall vom Rücken auf
die Pfoten zu drehen. Dabei rudert die Katze zunächst mit dem
ausgestreckten Schwanz, um den Fall zu bremsen. Als nächstes wendet sie
den Kopf. Die Drehbewegung setzt sich ruckartig in den Vorderkörper
fort, der nachdreht.
Zuletzt
wird mit Hilfe des Schwanzes der hintere Teil des Körpers in die
richtige Position gebracht. Da Drehimpulse im freien Fall erhalten
bleiben, muss die Katze während dieses Manövers mit einer gegenläufigen
Bewegung des jeweils anderen Körperendes gegensteuern.
Und das alles in Sekundenbruchteilen und auf einer Fallstrecke von weniger als einem Meter.

Selbstverständlich
wird diese Körperdrehung nicht bewusst ausgeführt – das würde viel zu
lange dauern. Vielmehr wird die Bewegung über schnelle reflektorische
Nervenbahnen gesteuert.
Dieser Umdrehreflex entwickelt sich bei der Katze bereits im Alter von wenigen Wochen.
Der
Körperbau der Katze tut ein Übriges, um einen Sturz abzumildern, denn
er stellt eine optimale Kombination aus dehnbaren Muskeln, Sehnen und
Knochen dar. Durch die elastischen Elemente wird Bewegungsenergie
aufgenommen, während die stabilen Teile empfindliche Organe vor der
Verformung schützen.

Katzen
verfügen also schon über die Grundvoraussetzungen, auf die Pfoten zu
fallen, solange die Fallhöhe ein Drehmanöver erlaubt!

Bei einem Fall vom Couchtisch kann sich selbst die schnellste Katze nicht mehr umdrehen.
Bei
größeren Höhen wie zum Beispiel einem Fall aus einem Hochhaus ist dann
die Frage, ob die Katze den Fall unverletzt übersteht. 1987 wird im
Journal of the American Veterinary Medical Association berichtet, dass
von 132 New Yorker Katzen bei einer durchschnittlichen Fallhöhe von 5,5
Stockwerken 90 Prozent den Sturz, wenn auch teilweise schwer verletzt,
überlebten. Die Zahlen beziehen sich allerdings nur auf Katzen, die in
eine Tierklinik eingeliefert wurden und somit verzerrt, da Katzen, die
sofort nach dem Sturz tot waren, nicht mehr in die Klinik gebracht
wurden und somit gar nicht in der Statistik enthalten sind. Zudem ist
die Berichterstattung in den Medien in Richtung von Katzen verzerrt, die
Stürze aus großen Höhen überlebt haben. Denn wer würde schon über eine
Katze berichten, die bei einem Sturz aus dem siebenten Stockwerk stirbt?
Wobei das siebente Stockwerk für Katzenstürze eine magische Zahl zu
sein scheint. Denn während bis dahin die Überlebenschance der stürzenden
Katze mit zunehmender Stockwerkzahl sinkt, steigt sie danach wieder.
Grund
hierfür ist, dass ab einer bestimmten Falldauer der Luftwiderstand die
Fallbeschleunigung aufwiegt. Bei Katzen liegt die Grenzgeschwindigkeit,
bei der dies geschieht, bei ca. 100 km/h.

Für
den Menschen steht es da übrigens weniger gut: bei ihm liegt die
Grenzgeschwindigkeit bei 200 km/h. Auf längeren Fallstrecken kann sich
die Katze also in optimaler Fallposition ausrichten, diese stabilisieren
und dann auf allen Vieren landen. Allerdings gibt es noch einen Faktor,
der entscheidend dafür sein kann, ob eine Katze einen Sturz aus großer
Höher unverletzt überlebt oder nicht: der Füllungszustand der Blase.
Stürzt nämlich eine Katze mit einer prall gefüllten Blase, deren höchste
Dehnung erreicht ist, kann die Blase ähnlich einem mit Wasser gefüllten
Ballon platzen. Es kommt dann zu schweren inneren Blutungen, deren
Folge der Tod ist.

Quelle: "Katzencontent"

Wie hier schon angedeutet:
Der kreisende Schwanz stabilisiert den fallenden Körper wie auch der stabilisierende Schanz am Papierdrachen, den wir im Frühjahr wieder steigen lasen. Dazu jener auch schon erwähnte Reflex der Katze, die sie außerdem auf die Pfoten fallen lässt.

Ich weiß von einem Jaguar in einem privaten Zoo, dem früher der Schwanz abgeklemmt oder amputiert wurde und deshalb Zeit seines Lebens extrem unsicher und ängstlich blieb. Natürlich, seine ganze körperliche Stabilität und Selbstsicherheit war flöten! :-(
(schwanzlose Manxkatzen kennen es nicht anders. Ich weiß nicht, wie die das im Fallen machen)

Ach so, du wolltest die physikalische Berechnung:
Nimm die vom Papierdrachen und lege sie halt auf Katzen um! 'Fingerschnips' ;- ))


auch katzen können tollpatschig sein hunde noch viel eher. ich glaube die meinung kommt daher das ein mensch mal versucht hat eine katze hoch zu nehmen und auf den rücken zu werfen. jedoch durch mangel an überlegener agilität scheiterte.

sie tun was dafür- sie können sich in die richtige position drehen, mit dem schwanz ausbalancieren, so dass sie auf die füsse kommen. das wichtige scheint aber der rücken zu sein, da auch schwanzlose katzen auf den füssen landen.

hier findest du ein video:

Weil sie ihren Schwanz in die eine Richtung drehen und sich ihr Körper dadurch in die Gegenrichtung dreht. Hier wird das ganze schön auch mit Zeitlupenaufnahmen erklärt:


Weil sie sich physikalisch so bewegen.

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