Warum dürfen Baptisten in der Schule den sexualkunde Unterricht nicht mitmachen und?

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4 Antworten

Es geht deren Eltern nicht darum, dass sie die Kinder nicht aufgeklärt haben wollen, sondern wie die Aufklärung in den Schulen stattfindet.

Sexualität ist ein Thema, das eigentlich intim ist, auch wenn das heute in der westlichen Welt kaum noch bewusst ist. In dem Moment, wo man rein biologistisch aufklärt, zieht man den Menschen herab zu einem Wesen, das in einer bestimmten Weise "funktioniert".

Sexualität wird dabei aus dem Kontext gerissen von persönlicher Liebe. Man klärt ja die Jugendlichen auf, weil man ihnen zugesteht, dass sie schon mit 13 Sex haben, zeugen und empfangen dürfen. Und nur dafür ist es wichtig, dass sie ganz genau wissen, wie sie gleichzeitig keine Kinder dabei zeugen.

Der natürliche Zusammenhang zwischen

+ persönlicher Liebe,

+ lebenslangem Treueversprechen,

+ sexueller Freude aneinander und der

+ Wunsch nach eigenen Kindern

wird auseinandergerissen und gar nicht mehr als eine Einheit gesehen.

Sexualität wird in der Schule vermittelt als eine Funktion, mit der man sich kurzzeitig mal Spaß und Genuss verschaffen kann, egal mit wem. Aber die wichtigste Botschaft ist natürlich:

Safer Sex. Verhüten. Ein "Unglück" verhüten. Ein Kind nicht entstehen lassen.

Und wenn "es" passiert ist, schnell abtreiben, damit es noch fristgerecht legal durchgeht und - von Krankenkassengeldern bezahlt - als bösartig abzuwendende Seuche ausgemerzt wird.

Muss man eigentlich erst religiös sein, um Kinder nicht als "Unfall" zu sehen?

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Weil stark religiöse Menschen meist auch ein stark gestörtes Verhältnis zur Sexualität haben, und aufgrund dieser geistigen Störung nicht in der Lage sind, die klaren Vorteile sexueller Aufklärung zu erkennen, bzw den Schaden, den sie ihren Kindern antun, wenn sie sie davon fernhalten.

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anonymos987654 13.07.2017, 20:55

Was ist denn für dich ein gesundes Verhältnis zur Sexualität?

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Wie soll man eine Frage beantworten, die schon falsch gestellt ist? Ich versuchs mal.

Die Frage enthält die Voreinstellung, dass es verbindliche Vorgaben für alle Baptisten gibt. Das ist schonmal daneben. Es mag Baptisten mit der genannten Haltung geben, in meiner Umgebung kenne ich solche jedoch nicht. Sie dürften extrem selten sein. Es ist nämlich eine Frage des individuellen Denkens und Empfindens,ob man schulische Sexualkunde akzeptiert oder ablehnt. Bestimmt gibt es auch Baptisten, die keinen Kaffee trinken. Deshalb davon auszugehen, alle Baptisten dürfen Kaffee nicht trinken, ist natürlich falsch.

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Ich kenne es nur andersherum, Auch Kinder von Baptisten können aus religiösen Gründen nicht vom Sexualkundeunterricht befreit werden.

"Bundesverfassungsgericht:Glaubensfreiheit hat Grenzen

Karlsruhe beschließt zu Recht: Eltern dürfen ihre Kinder nicht aus religiösen Gründen vom Sexualkundeunterricht und von Karnevalsveranstaltungen abmelden......"

Quelle: http://www.zeit.de/online/2009/33/sexualkunde-karneval-religion

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Janine15112017 13.07.2017, 14:16

Die Frage wurde vielleicht etwas falsch vormuliert. Ich meinte eher, dass das "nicht dürfen" von der Seite der Eltern kommt. Baptisten aus meiner Schulzeit haben sich mit Händen und Füßen gegen diesen Biologieunterricht gesträubt. Aber warum eigentlich?

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Janine15112017 13.07.2017, 14:17

Formuliert**

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habakuk63 13.07.2017, 14:58
@Janine15112017

Baptisten halten die Evolutionstheorie für "Fake-News" und befürworten die biblische Version "Gott schuf Adam und Eva..." für die allermeisten Baptisten ist schon das Bild einer Vagina oder eines Penis reiner Schmutz und ekelig. Schematische Zeichnungen von der körperlichen Vereinigung von Mann und Frau sind absolutes Nogo und tabu.

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