Warum beeinflussen der Durchmesser der Reifen und Antrieb der Reifen die Auswirkung der Geschwindigkeit bei einem Tachometer?

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Der Tachometer ermittelt die Geschwindigkeit aus der Anzahl der Radumdrehungen innerhalb einer bestimmten Zeit.

Montierst du nun ein Rad mit kleinerem Durchmesser hat dies folglich auch einen kleineren Abrollumfang. Um die gleiche Strecke zurückzulegen, muss sich dieses öfter drehen, als das grössere Rad. Um die gleiche Geschwindigkeit zu fahren, muss sich das kleinere Rad schneller drehen, als das grössere.

In diesem Fall passt das vorgegebene Verhältnis Raddurchmesser Raddrehzahl nicht mehr zusammen.

Je größer der Reifendurchmesser, desto größer ist die Strecke, die der Reifen mit einer Radumdrehung zurücklegt.

Ein Reifen mit einem Durchmesser von 1 m legt 3,1415 m pro Reifenumdrehung zurück (PI x d). Hat der Reifen nur 0,5 m Durchmesser braucht er für die gleiche Strecke 2 Radumdrehungen und dreht sich dementsprechend bei gleicher Geschwindigkeit doppelt so schnell.

Weil der Tacho in Wirklichkeit ein Drehzahlmesser für die Raddrehzahl ist. Lediglich die Skala ist bereits auf die Fahrgeschwindigkeit
umgerechnet. Wenn man jetzt die Radgröße verändert, stimmt der Faktor ja nicht mehr. Und an den Antriebsrädern kann erhöhter Schlupf das Ergebnis verfälschen.

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