War Jesus nach heutigen Massstäben ein guter Mensch oder einfach verrückt?

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21 Antworten

Was bedeutet eigentlich 'verrückt'?

Verrückt ist jemand, der von einer 'Norm' abrückt, von Norm ver-rückt ist. Die Norm entspricht immer den Sichtweisen und Regeln einer bestimmten Gesellschaft. Unsere Norm ist eine andere, als die Norm in zB einer anderen religiösen Kultur...

Verrückt ist also jemand, der von der Gesellschaft als nicht Norm konform betrachtet und bewertet wird...

Bei Jesus verhielt es sich so, dass zB seine These von Nächsten- und Feindesliebe völlig konträr der gesellschaftlichen und religiösen Norm gewesen war. Die damalige Norm war ua. Auge um Auge, Zahn um Zahn, sprich auch Leben um Leben; und dies im wortwörtlichen Sinne...

Jesus verrückte sich von dieser allgemein gehaltenen Norm und stellte (s)eine andere Norm vor...

Zudem fragst Du nach 'heutigen Maßstäben'. Auf welche beziehst Du Dich denn: Die deutschen, die europäischen, die orientalischen, die religiösen, die humanistischen, die esoterischen, die spirituellen und, und und...

Und dann stellt sich noch die Frage: Für wen gut (oder schlecht)? Für Dich, für Jesus selbst, für Gott, für die Juden, für die Gesellschaft...

Ich gebe Dir als Beispiel Mutter Teresa: Sie wird als eine gute Person beschrieben und bewertet. Warum? Weil sie sich für die anderen aufgeopfert hat, sprich sie hat sich selbst geopfert für die anderen, hat sich selbst hintan gestellt. Das Ergebnis ihrer Handlungsweise: Für die anderen tat sie etwas Gutes, zu anderen Menschen war sie gut und gutherzig.

Jedoch, da sie sich selbst (für oder wegen andere) aufgegeben hat, hat sie ihre eigenen Lebensaufgaben und Lernprozesse bzw karmischen Beziehungen hintan gestellt, was wiederum für sie selbst nicht gut war und weshalb sie nun wieder inkarnieren muss...

Wenn wir das aber nun auf einen einfachen Nenner bringen wollen, kann man sagen, dass Jesus einige gute Dinge getan und einige gute Worte gesprochen hat...

Andererseits war es nicht gut, ws Jesus letztendlich für sich getan hat: Er hat sich ohne ein Wort der eigenen Verteidigung verurteilen und kreuzigen lassen, sprich er hat sein Leben einfach her geschenkt, so als hätte er Suizid betrieben, nur eben durch Mithilfe anderer...

Mag sein, dass dies vorgesehen war; jedoch glaube ich nicht, dass Gott es für gut heißt, wenn ein Mensch ohne Not sein geschenktes Leben opfert und nicht um den Erhalt des eigenen Lebens kämpft...

Gruß Fantho

Zur ersten Frage: Da ist Jesus ziemlich ambivalent. Wenn wir uns die Zitate anschauen, die als authentisch beurteilt werden- und es ist schon ziemlich umstritten, was alles authentisch ist- dann kann man eigentlich kein wirklich klares Bild von ihm zeichnen.

Zur zweiten Frage: Ich denke, dass Jesus heute so wahrgenommen werden würde wie jeder andere Prediger oder Sektenführer unserer Zeit auch: Seine Anhänger würden ihn verehren, Soziologen würden ihn vielleicht für interessant halten, der Rest würde ihn bestenfalls als einen etwas seltsamen Menschen, schlimmstenfalls als gefährlich ansehen. 

Ich denke er wäre sehr umstritten und würde (auch und besonders bei Kirchen) viel Anstoß erregen. Er würde viel Kritik äußern und gesellschaftliche Grenzen übertreten und ansprechen. Er wäre wohl verlacht und gefürchtet, da er starke Positionen vertritt und den Menschen ins Herz spricht und auch ihre Fehler und schwächen offenbart.

Jesus selbst wurde nie als "guter Mensch" angebetet oder verehrt. Er war zunächst nur einer von vielen jüdischen Wanderpredigern seiner Zeit. Erst sein Anspruch, der von Gott angekündigte Retter (der "Messias") zu sein, seine Art zu lehren und seine Wunder machten ihn "besonders". Für einige wurde er zum Hoffnungsträger (aus verschiedensten Gründen) und zugleich wurde er dadurch für andere zur Bedrohung, zum Feind.

Erst nach seinem Tod und seiner Auferstehung verbreitete sich seine Lehre und die Zahl seiner Anhänger nahm zu.

Einen guten Einblick in die Lage gibt Apostelgeschichte 5, insbesondere die Verse ab 33, wo der Pharisäer Gamaliel seine Einschätzung nennt. Gamaliel war übrigens der "Religionsprofessor" des späteren Apostels Paulus. Der kannte sich aus mit dem, was das alte Testament über den "Messias" sagt.

http://www.bibleserver.com/text/GNB/Apostelgeschichte5

Ob er ein guter Mensch war oder verrückt, diese Frage stellt sich gar nicht. Er hat den Anspruch erhoben Gott zu sein - und jetzt stellt sich die Frage an jeden Menschen: ist das wahr oder nicht? Wenn nicht, dann ist er für seine Lügen oder Irrtümer gestorben auf eine Art und Weise, die sogar seine Feinde beeindruckt hat, und sein Leben und Sterben zeugen eigentlich nicht für einen Verrückten. Wenn der Anspruch wahr ist, dann liegt es an uns, darauf zu reagieren... wie, das können wir selber entscheiden. Wenn dir diese Frage wirklich ernst ist, beweist, ob du dich mit seiner Person, seinem Leben und Wirken, seinem Tod und seinen Aussagen auseinandersetzt oder nicht.

Ich bin Atheist, aber meiner Meinung nach würde man ihn hier in Deutschland ziemlich schräg anschauen. Um dir ein Beispiel zu geben: Jesus war, sollte er wirklich existiert haben, ein Prophet, wenn auch etwas größenwahnsinnig. Propheten gibt es heute immer noch. Selbst der Typ der da hinten in der Ecke steht und schreit:"Das Ende ist nah!" ist ein Prophet. Die meisten Menschen würden ihn verrückt nennen, da er sich nicht ihren Normen unterordnet. Nach heutigen deutschen Maßstäben wäre Jesus ein verrückter. Und die Kirche behauptet zwar oft, dass Jesus wiederkehren wird, aber sie würden ihn trotzdem als Ketzer darstellen, da er behauptet, der Sohn Gottes zu sein.

Jesus war vor allem ein Mensch. Und er setzte sich für Menschlichkeit ein. Es gibt keinen Grund, weshalb man ihn deshalb für verrückt halten sollte. Genau darin besteht ja das Gleichnis, das Jesus hinterlassen hat. Sei ehrlich (vor allem zu dir selbst) und sei menschlich mitfühlend zu dir und anderen.

War Jesus nach heutigen Massstäben ein guter Mensch oder einfach verrückt?

Er war ein guter Mensch. Seine Taten und sein verhalten lassen, auch Heute, kaum ein anderen Schluss zu.

Würde Jesus heutzutage eingewiesen werden oder immer noch als guter Mensch verehrt und angebetet werden.

Wegsperren würde man ihn nicht. Er würde ja keine Verbrechen begehen.  Es wäre wohl ähnlich wie zu Zeiten Jesus. Einige Menschen würden ihn anbeten, andere würden ihn für den Antichrist höchst selbst halten. 

TUrabbIT 21.10.2015, 16:37

Er würde ja keine Verbrechen begehen

Da wäre ich mir nicht so sicher. In der Bibel hat er häufig Gesetze und Regeln gebrochen die unmenschlich bzw unsinnig waren. So hat er den Tempelvorplatz gestürmt und rasend vor Wut alle Händler davon gejagt und sich mit Menschen getroffen und geheilt die Tabu waren sowie auch an Feiertagen geheilt (was iwie auch untersagt war).

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Ysosy 21.10.2015, 16:47
@TUrabbIT

So hat er den Tempelvorplatz gestürmt und rasend vor Wut alle Händler davon gejagt

Das ist schon grenzwertig. Um heute die Händler von einem Markt zu jagen müsste man schon einiges Unternehmen (man würde wohl eher die Polizei rufen und diesen Menschen abführen). Und dieser Mensch würde sicher vor Gericht kommen. Aber ob man Jemand dafür wegsperren würde... ich wage es zu bezweifeln.

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Was ist denn ein guter Mensch? Jesus hat seinerzeit es abgelehnt als "gut" bezeichnet zu werden, obwohl er ohne Sünde war! Schon allein der Umstand, in einem begrenzt brauchbaren, fleischlichen Körper zu leben, verbot ihm davon zu sprechen, daß dies irgendwie gut wäre. Ansonsten (so wie die Welt ist) würden wahrscheinlich viele Jesus als verwirrt, anmaßend und abgehoben sehen. Das war ja auch schon damals so. Aber eben nicht alle. Wenn Jesus der ist, der er sagte und auch durch seine Worte und Taten bewiesen hatte, dann erübrigt sich jede Form der Kritik und Verurteilung. Ist es nicht so, dann lohnt sich kein weiterer Gedanke in seine Richtung. Die Wahrheit hier zu sehen, ist kein Akt eigener Mutmaßungen, sondern ein Akt der Gnade. Wenn Gott existiert, dann offenbart ER den Menschen das Geheimnis von Jesus Christus - aber ganz ohne Informationen bleiben wir nicht. Es gibt die Bibel - die Grundlage dafür ist, daß einem die Wahrheit in Wort Und Geist begegnet. Auch heutzutage werden die Christen (immer mehr) als Spinner und Fanatiker gesehen - aber das ändert ja nichts daran, daß Gott mit ihnen ist - auf ewig!

scrutinize 21.10.2015, 14:08

Jesus hat seinerzeit es abgelehnt als "gut" bezeichnet zu werden

Das ist zwar richtig, aber unvollständig. Erlaube mir daher eine kurze Ausweitung :-)

Die Bedeutung dieses Verses ist zugegebenermaßen schwer zu verstehen, und oberflächlich betrachtet leugnet Jesus darin seine Güte (obwohl er aus dem tiefsten seines Herzens WIRKLICH gut war), was auch der Grund dafür ist, dass gerade dieser Vers von muslimischer Seite oft als Argument gebraucht wird, um zu zeigen, dass Jesus eben nicht Gott sei. Schauen wir ihn uns mal genauer an:

"Und da er hinausgegangen war auf den Weg, lief einer herzu, kniete vor ihn und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich tun, daß ich das ewige Leben ererbe? Aber Jesus sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott." (Markus 10,17-18)

Seine Frage "Was heißest (nennst) du mich gut?" muss nicht zwangsläufig eine Verneinung dessen sein, was dieser Mann erkannt habe, sondern viel mehr eine Bestätigung. Jesus wirft mit dieser Frage etwas in den Raum, was wie ein Rätsel scheint, das  einer genaueren Prüfung bedarf. Jesus benutze NIE irgendwelches Geschwätz, das nichts zu bedeuten hatten. Auch in diesem Fall nicht: Es ist eher so, wenn ich das mal mit eigenen Worten sagen kann, als ob er zu diesem Mann sagen wollte: "Du hast richtig erkannt, dass ich gut bin, weißt du aber auch, dass allein Gott gut ist?"

Der andere Grund, was die Aussage dieses Mannes bestätigt, er sei gut, ist folgender: Der Mann kam nicht bloß vorbei, er kam voller Hingabe zu Jesus, und zwar auf KNIEN. Das ist eindeutig ein Akt der Anbetung. Wenn Jesus nicht Gott wäre, würde er  spätestens hier sofort einwenden und die Anbetung ihm gegenüber ablehnen. Aber er tat es nicht.

Erinnert ihr euch, als er Petrus richtig scharf ermahnte, als er ihm den Weg des Kreuzes wehrte und ihm stattdessen empfahl, sich zu schonen? (Markus 8,33)

Wenn Jesus schon bei einem solchen verbalen "Fehltritt" von Petrus derart ernst ermahnen musste, wieviel mehr würde er wohl einen Menschen ermahnen, der einen anderen Menschen anbeten will?

In der gesamten Bibel, sowohl im Alten als auch im Neuen Testament, ist Anbetung allein an Gott gerichtet.

Hier eine weitere Schriftstelle, die dies in aller Deutlichkeit zeigt:

"Und ich bin Johannes, der solches gehört hat. Und da ich's gehört und gesehen, fiel ich nieder, anzubeten zu den Füßen des Engels, der mir solches zeigte. Und er spricht zu mir: Siehe zu, tu es nicht! denn ich bin dein Mitknecht und deiner Brüder, der Propheten, und derer, die da halten die Worte dieses Buchs. Bete Gott an!"

(Offenbarung 22,8-9)

Was lernen wir daraus? Die Engel Gottes würden niemals Anbetung für sich beanspruchen, weil sie allein an Gott gerichtet sein soll.

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Einige Menschen und leider auch manche Theologen sehen Jesus nur als Freiheitskämpfer oder großen Lehrer. Aber ergibt das Sinn? Jesus hat über sich selbst gesagt, dass er und Gott eins sind (Johannes 10,30) und: "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!" (Johannes 14,6)

Deshalb gibt es im Prinzip nur diese beiden Möglichkeiten: Entweder war Jesus geisteskrank und größenwahnsinnig oder er war genau das, was die Bibel über ihn behauptete (und was ich auch glaube): Gottes Sohn, Retter und Erlöser, der in die Welt gekommen war, um den Menschen die gute Botschaft vom Reich Gottes zu verkündigen und - da sein Volk ihn ablehnte - für die Sünden aller zu sterben, die Vergebung und ewiges Leben haben möchten.

Die Bibel sagt über Jesus:

"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16).

"Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit" (1. Johannes 1,9).

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen" (Johannes 5,24).

"Im Anfang war das Wort*, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen" (Johannes 1,1-4).

*»Das Wort« (gr. logos) ist ein Name des Herrn Jesus Christus (vgl. 1Joh 1,1; Offb 19,13).

Deshalb beantwortet sich die Frage darin, ob man der Bibel Glauben schenkt, die über Jesus berichtet oder nicht. Glaubt man ihr nicht, könnte man Jesus durchaus als größenwahnsinnig und verrückt bezeichnen, da er sich als Gottes Sohn bezeichnete und die Sünden der gesamten Welt tragen wollte. Verrückter geht es eigentlich kaum, oder? Wenn man aber der Bibel glaubt und die Bibel Recht hat, hat das Konsequenzen für das eigene Leben, die weit über die irdische Existenz bis in ein wunderbares ewiges Leben hineinreichen - weil Jesus das ist, was die Bibel über ihn behauptet und was er für uns getan hat, um uns zu errettet und zu erlösen.

Ich persönlich würde Jesus nicht als realen Menschen sehen sondern eher als Beispiel/Vorbild oder Idealbild ,zumindest für damalige Vorstellungen als man angefangen hat Geschichten über ihn zu erfinden. (das ist jetzt bewusst etwas provozierend formuliert )

Ich würde ihn selbst als eine Art Gleichnis sehen und als fiktive Person und nicht als historische Persönlichkeit ....deshalb ist er auch für jeden Menschen so wie er ihn sich vorstellt da die Bibel auch nicht absolut eindeutig ausgelegt werden kann. Für Christen würde ich sagen ist er definitiv ein guter Mensch, ihr Retter /Erlöser, was weiß ich was ....von außen betrachtet steht er  eher für die Werte und Einstellungen der Religion und der Menschen die an ihn als guten Menschen glauben ,die Verkörperung des guten Menschen ,eine Art Beispiel mit Vorbildfunktion ....

Also war er nicht ,sondern er IST für jeden Menschen etwas anderes ,abhängig von seinem Glauben bzw. seinem Bild von dem Wahrheitsgehalt der Religion ....

Also ich habe den eindruck, er war ein zorniger Mensch... Ich stelle ihn mir nicht unbedingt als angenehmen Zeitgenossen vor, sehr streng, eher fanatisch... wahrscheinlich liebte er auch die Uebertreibung...

das mit der Liebe und Güte im Christentum scheint mir eher ein Mythos zu sein...

Viktor1 19.10.2015, 13:36
das mit der Liebe und Güte im Christentum 
scheint mir eher ein Mythos zu sein

Gel, daß passt dir nicht. Die Botschaft Jesu handelt durchgehend von der "größeren Gerechtigkeit" (also Erbarmen, "Liebe") welche allein zum Heil führt - auch für diese Welt, wenn die Menschen sich danach richten würden.
Wo ist da ein Mythos ?
https://de.wikipedia.org/wiki/Mythos
Menschen haben sich von Anfang daran orientiert (wohl auch mit mehr oder weniger Erfolg) und danach gelebt.
Sie sind für diese Botschaft gestorben - das macht man nicht für einen Mythos.
Richtig ist, daß Jesus sehr unbequem war denen gegenüber, welche sich an der "Wahrheit" (dem gerechten Handeln) vorbei mogeln wollten.(dies ist für heutige Menschen auch unbequem) Er hat mit "heißem Herzen" gelehrt, provoziert und polarisiert - und wurde dafür umgebracht. Aber fanatisch ist etwas anderes. Dies trifft wohl eher  auf manche "Bibel- (Schrift-)Gläubige" zu (auch Muslime !), welche  Einhaltung  von Geboten oder Vorschriften forcieren.
Streng trifft auf ihn garnicht zu. Er hat jedem  (auch dem schlimmsten  "Sünder") vergeben, der Umkehr, Abkehr von seinen Verfehlungen zeigte. Wo findest du dies heute ? Oder bei dir ??

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Accountowner08 19.10.2015, 16:12
@Viktor1

Sehr streng, zornig und unfreundlich. Lies dir mal die Bergpredigt durch.

Aber das witzigste ist, dass die verschiedenen christlichen Religionen in seinem Namen so ziemlich alles gemacht haben, was er verdammt hat und noch viel mehr. Das kommt davon, wenn man den Mund zu voll nimmt...

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Er hätte jedenfalls heutzutage keine Chance, erst drei Jahre zu predigen, bevor er gekreuzigt wird.

Wenn ihn die modernen Pharisäer ("Schriftgelehrte") nicht erwischen, dann die Atheistensondereingreiftruppe namens militante Antitheisten.

Hasserfüllte Menschen können es eben nicht leiden, wenn man ihnen sagt, sie sollen lieb sein. ;)

warehouse14

Jesus war ein guter Mensch für das voll da ihm jeder möchte und er auch jeden geholfen hat jedoch haben wir in der Schule gelernt das er vllt gegen den Staat rebelliert hat da er gegen die Geldpolitik war und das Machtsystem

Jesus würde mit Sicherheit als verrückter heutzutage abgestempelt werden. Und von alles Seiten bekämpft werden. Selbst von den Kirchen.

Accountowner08 19.10.2015, 12:26

...und er würde die Kirchen und das christliche Establishment bekämpfen.

die grösste Tragik dieser Figur ist meiner Meinung nach, dass in seinem Namen, in der Religion, die sich auf ihn beruft, so ziemlich alles gemacht wurde, was er verdammt hat und noch viel mehr...

das ist wirkllich eine Ironie des Schicksals...

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Vielleicht beides.

"Guter Mensch" und "verrückt" ist doch kein Widerspruch.

Natürlich war er ein guter Mensch, und nicht verrückter als andere.

Viktor1 19.10.2015, 13:43

Na ja - ein bisschen "verrückt" war er schon. Er wußte, daß ihm seine Lehre und sein Angehen gegen die etablierten religiösen Führer den Tod einbringen würde. Es mußte wohl so sein, sonst hätte sich seine Botschaft "verlaufen", wäre schnell vergessen worden.

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Jesus war ein guter Mensch. Lies doch mal die Bibel, seine Botschaft, die er uns hinterlassen hat. Du wirst dort von Jesus nichts schlechtes finden.

Ja er war ein guter Mensch.

Ich finde solche spekulativen Fragen verdienen nicht ernsthaft Aufmerksamkeit.

Sie haben auch nicht im geringsten etwas mit "Ratsuche" zu tun. Wahrscheinlich ist dir nur langweilig, weil du die Gemeinschaft ständig mit Fragen dieses Typus konfrontierst.

youarewelcome 19.10.2015, 18:01

das sehe ich ganz genau so

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