Vielleicht bin ich keine "richtige" Frau?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich verstehe an und für sich dein Problem nicht.

Für mich scheint es, deine Mutter wollte dich immer in eine gewisse Rolle zwängen, dadurch bist du jetzt verunsichert da du diese Rollen auch vorgelebt bekommen hast.

Solange DU zufrieden mit dir selsbt bist, sollte dir alles andere egal sein! Auch wenn du dich mehr für "Männersachen" interessierst, das kann doch jedem anderen egal sein!

Schau mich an, bin 22 (also nur wenig älter als du ^^) und bin ganz und gar keine "typische" Frau... Mein größtes Hobby ist das Motorrad fahren, ich arbeite in einem Männerberuf (Elektroniker in einer großen Firma mit fast nur männlichen Kollegen) Ich liebe es mit meinen Freunden (aber gern auch mal allein) im "Schmutz" sitzen und grillen... also mit selbstgemachten Feuer, teilweise ohne Stühle, einfach nur so.... ^^

Nur du musst mit dir selbst zurechtkommen, wenn deine Freunde dich nicht so akzeptieren oder wertschätzen, such dir neue! Mit der Familie gehts natürlich nicht so einfach aber mach dir einfach keinen Koüpf drüber was die so sagen! Ich hatte das Glück, dass meine ganze Familie mich immer so akzeptiert hat, bzw es mir so vorgelebt haben (meine erste Grillerei hatte ich mit 8 Monaten und seit ich 12 war, dürfte ich mit meinem Vater am Motorrad mitfahren! ^^ )

Mann, am liebsten würde ich gleich mehrere Antworten als die hilfreichste auszeichnen...

Ja, das ist es. Verunsicherung. Ich bin schon 20 und will diesen scheiß Selbstfindungsprozess endlich hinter mir haben. Aber diese schlimme Verunsicherung ist noch überall vorhanden, weil ich unbewusst teilweise noch annehme, dass ich schlecht bin.

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@Wintergeist13

Ich kann mich nur wiederholen: DU musst mit dir zufrieden sein! Schau dir mal dein Leben an... wie ich gelesen habe, bist du zu Hause ausgezogen! Super! Das war schon mal der erste Schritt! Gönn dir so viel Zeit wie du brauchst ohne deine Mutter, wenn du nicht willst, ruf sie nicht an, heb nicht ab wenn sie anruft! Nimm dir einfach die Zeit! Irgendwann wirst du bereit sein um dich mit deiner Mutter auszureden, wenn selbst dabei nichts rauskommt, vergiss es einfach!

Schau irgendwie, dass du dein Selbstbewusstsein aufbaust, du bist ein toller Mensch und hast auch das Recht dich genau so zu fühlen! Hast du irgendwelche (realisierebare) Träume? zB wolltest du immer schon mal einen bestimmten Sport machen und bist bis jetzt noch nicht dazu gekommen? Dann mach es jetzt! Denk mal nach, es gibt doch sicher irgendwas, was du immer schon mal machen wolltest, jetzt ist die Zeit dazu! Es können auch so kleine Dinge wie eine andere Haarfarbe sein ^^ du wolltest immer schon mal blaue Haare haben? dann kauf dir die Farbe und machs!! =) Wenn du es dann gemacht hast, wirst du dich einfach nur super fühlen, dann erkennst du, was du alles machen kannst, wenn du nur willst und den ersten Schritt wagst!

Leb dein Leben, du hast nur das eine! Viel Spaß!! =)

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Es gibt da draussen auch Frauen, die man sich als Vorbild hernehmen kann. Die sind aber bei den Männern sehr unbeliebt, und bei den rollenbildtreuen Geschlechtsgenossinen noch viel mehr. Du bist insofern auf dem richtigen Weg, als Du Dir schon das richtige Umfeld suchst, das Dir gut tut. Wenn Du noch sehr große Schwierigkeiten hast, Dich selbst anzunehmen, dann solltest Du vielleicht mal eine Therapie überlegen, um es Dir leichter zu machen.

Zu Deinem PS: Feministinnen wollen nicht, dass Frauen mehr Rechte als Männer haben, sondern simple Gleichberechtigung. Da bist Du offensichtlich einer männlichen Taktik auf den Leim gegangen.... Und ob jemand Schläge "verdient" hat oder nicht: das ist vom Gesetz geregelt: niemand hat geschlagen zu werden. Mit Deiner Aussage diesbezüglich redest Du den Männern das Wort, die meinen, Frauen verdienten es, geschlagen zu werden, sobald sie etwas tun, was dem Herrn und Meister gegen den Strich geht.

Wie beschrieben: Mein PS war falsch ausgedrückt. Ich will nicht, dass Männer Frauen schlagen UND nicht, dass Frauen Männer schlagen.

Ansonsten eine gute Antwort. Danke dir.

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Vorschlag: Such dir doch einfach einen Mann aus als Vorbild! Nach dem, was du schreibst, bist du ja nicht in der Gefahr, dein Vorbild auf die Sexualität zu übertragen, also eine falsche Parallele herzustellen. Wieso solltest du nicht wie ein existierender Mann denken und sein, wenn dieser liebenswert und Vernünftig ist?

Dein Problem kommt, denke ich, daher, dass dir die Rolle, wie sie deine Mutter vorlebt, für dich nicht gefällt. Dann such dir doch einfach eine eigene Identität! Ich habe mal gelernt, dass es Kinder und Jugendliche und auch Twens gibt, die den Elern vieles nachmachen, oder die andere Version, genau das Gegenteil sein wollen wie bei dir in diesem Falle die Mutter. Wo ist das Problem? Also mach dir keins und schau dir die Welt und die Menschen genau an, überleg dir, warum manches so ist wie es ist und begib dich auf deinen Weg! Hast ihn ja schon begonnen.

Schöne Antwort :)

Nur hatte ich immer männliche Vorbilder. Und das Gefühl, nie wirklich an die heranzureichen oder immer "anders" zu sein, gefällt mir nicht. Ich mag es nicht mehr, eine Sonderrolle zu haben. Die hatte ich zu lang. Was aber nicht heißt, dass Männer mir überhaupt keine Vorbilder mehr sind! Das können sie (kommt auf den Mann an), und das ist auch gut so. Ich gehe da nicht nach Geschlechtern.

Trotzdem, der zweite Teil ist wirklich gut :)

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@Wintergeist13

Vorschlag für die Vorbilder: Schaff dir dein eigenes Leben, deine eigene Identität! Dann bist du übrigens wieder "anders", ob es dir gefällt oder nicht. Das ist eine "Sonderrolle", die ich respektieren würde und keineswegs negativ sehen wollte. Mut nicht zur Sonderrolle, sondern zu sich selbst!

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