Viele Dinge anfangen und wenig zu Ende bringen

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Hast du einen Kalender?

Bei deinem Problem wirst du vor allem eine gute Struktur brauchen- wenn du dir morgens aufschreibst, was du tun möchtest und einschätzt, wie viel Zeit das in Anspruch nehmen wird, wirst du auf den ersten Blick sehen, dass du dich überforderst und dir zu viel vornimmst. Im zweiten Schritt müsstest du dann einschätzen, wie viel Zeit du an diesem Tag realistischerweise mit der Bewältigung von Aufgaben verbringen kannst und dich dann entscheiden, welche Aufgaben du aufschieben kannst oder vielleicht auch weglassen kannst.

Vielleicht solltest du auch damit anfangen, dich für zu ende gebrachte Projekte zu belohnen und diese mehr wertzuschäzen- bspw. mkit einem guten Film, schöner Musik oder was dir eben Spaß macht. So wie ich dass sehr, musst du deinen "Belohnungsfokus" verschieben: Im Moment liegt dein Augenmerk auf der Bewältigung möglichst vieler, paralleler Aufgaben, du fühlst dich gut, wenn du an mehreren Projekten arbeitest. Versuch mal, ob es möglich ist, dass du dich stattdessen darauf konzentrierst, das Abschließen eines Projektes zu genießen- wie gesagt, ich halte ein konkretes "Belohnen" zum Abschluss eines Projektes für eine ganz gute Möglichkeit dazu.

Du kannst zusätzlich auch schlichtweg dir selber ins Gewissen reden: Du fühlst dich wertlos, wenn du nicht genug Dinge bearbeitest, aber ist das nicht Unsinn? Ist nicht vielmehr dein ganzer Aufwand umsonst, wenn du doch nichts zu ende bringen kannst- und hat es nicht viel größeren Wert, wenn du etwas tatsächlich abschließen kannst und deine Energie nicht vergeudet hast?

Nuja, versuchs mal, vielleicht klappts ja.

Sollten sich deine Beschwerden nicht durch eine derartige Selbsterziehung ind en Griff bekommen lassen und du tatsächlich darunter leiden, könntest du auch überlegen, ob du mal zum Psychotherapeuten gehst- wenn du auf Dauer dein Selbstwertgefühl nur aus der Beschäftigung mit vielerlei Arbeiten ziehst, könnte es durchaus sein, dass dir etwas professionelle Hilfe guttun würde.

Jaaaa - das kenn ich ;-)

schlechte Gewohnheit

ist es das wirklich? Wer sagt das? Die Andern, weil sie es anders machen? Und ist das deswegen besser, weils die Mehrheit anders macht? Immer schön eins nach dem andern, wie es sich gehört?

Du bist einfach so und ich bin auch so. Solange du dir deswegen Probleme machst, hindert es dich dran, Dinge, die vielleicht termingerecht fertig sein sollten, auch zu beenden. Du kannst ruhig mehrere Sachen anfangen - akzeptiere das. Wenn du dich nicht wehrst dagegen, behältst du den Überblick und siehst dann auch, an welchem du weiterarbeiten solltest, damit es am Tag X fertig ist.

Behalte deine Taktik, mehrere Dinge anzufangen - ist ja auch viel interessanter - und kümmere dich nur darum, auch wieder dahin zurückzukehren und weiterzumachen. Ich hab 100 Sachen angefangen rumliegen und kann jederzeit an irgendwas weitermachen - ist doch schön!

Und übrigens liegst du voll im Trend! Multitasking ist das neue magische Wort - ständig was zu tun, genügt nicht mehr - heute muss man ständig drei Dinge tun, mindestens.

Mach die Dinge auf deine Art. Vermutlich bist du ein wacher Geist, dem es zu wenig Herausforderung ist, sich mit nur einer Sache zu beschäftigen.

Eines der wichtigsten Dinge im Leben ist, sich selbst so zu akzeptieren, wie man eben ist.

Erstelle drei Katerogien: 1) Zu bearbeiten, 2) angefange Arbeiten 3) bearbeitete Arbeiten. Wenn Du mit den Arbeiten beginnst, immer erst Nummer 3 zu Ende bringen, dann mit Nummer 2 beginnen zu Ende bringen oder wenn noch nicht fertig nach Nummmer 3 verschieben. Wenn Nummer 2 und 3 erledigt sind, dann Nummer 1 nehmen und wie oben beschrieben bearbeiten. Also immer erst 1 Arbeit fertig stellen.

wähle dir das wichtigste aus und behalte dir dies im Auge. Die unwichtigen Dinge lässt du nebenbei herlaufen. Ich war als Kind so schlimm.(von einem zum anderen)......nur, wenn ich gemalt habe bzw. es hat mich was gefesselt usw. dann saß ich stunden mit dem gleichen da. leben war immer interessant-mir war als Kind nie langweilig. Hat alles auch seine guten Seiten!

Am einfachsten geht es, wenn du dir deine Aufgaben aufschreibst und das in drei Kategorien:

Sofort, wichtig, hat Zeit. In dieser Reihenfolge erledigst du dann die Dinge eins nach dem anderen. Wenn du eins erledigt hast nimmst du die nächste Aufgaben und legt ihn auf den 1. bzw. 2 Haufen. So immer der Reihe nach, dann vergißt du nichts und bekommst vor allen Dingen keinen Stess.

Fange weniger an,aber Bringe sie dann zu ende.Du muss Prioritäten setzen.

Was möchtest Du wissen?