Was ist das denn für eine Frage? Natürlich kann ich mir das vorstellen. Habe sowas auch schon gehabt- und habe auch absolut keine Ahnung, warum eine Frau an Attraktivität verlieren sollte, wenn sie den ersten Schritt tut/um eine Verabredung bittet. Ich kenne auch eine Reihe Männer, die sowas besonders sexy finden- Frauen, die wissen was sie wollen und das auch klarmachen, sind mir persönlich auch lieber als dieser kichernde, unsichere Kleinmädchentypus.

Ich sehe das so: Männer, die Frauen unbedingt erobern müssen, haben mit ihrem Ego ein Problem (ernsthaft: Wie wenig muss man sich selber halten, wenn man meint, eine Frau, die kein Interesse erkennen lässt, von sich "überzeugen" zu müssen? Irgendwie eine recht würdelose Abhängigkeit von Bestätigung von außen).

Männer wiederum, die Frauen ablehnen, welche den ersten Schritt tun, haben wohl ein Problem mit selbstbewussten Frauen- ist glaube ich gar nicht selten, viele Männer wollen ja eher ein selbstbewusstseinsschwaches Anhängsel dass sie anhimmelt - und weniger eine gleichberechtigte Partnerin.

Für einen Mann, der keinen Haufen Egokomplexe mit sich herumschleppt, sollte es völlig gleichgültig sein, ob die Initiative für eine Verabredung von der Frau oder von ihm selbst kommt.

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Kann es sein, dass du keine Frage hast, sondern nur deine (ohnehin festgefahrene) Meinung bestätigt bekommen haben willst?

Ich sehe das anders. In meinem Bekanntenkreis hat weder jeder ein Smartphone noch jeder Facebook. Ich kenne niemanden, der wert auf "Likes" legt und niemanden, der "redefaul" geworden wäre- im Gegenteil: Mit sozialen Netzwerken ist es leicht, Kontakt zu vielen Menschen aufrechtzuerhalten, die weit entfernt wohnen. Nach dem Abi hat sich mein alter Freundeskreis über mehrere Länder verstreut- Facebook etc. ist einfach ein wunderbares Mittel, um nicht nur Kontakt zu halten, sonder auch Anteil am alltäglichen Leben dieser Personen zu haben- sie laden Fotos hoch, die ihre Umgebung zeigen, beschreiben Erlebnisse, etc.- sicher, all das geht auch ohne Facebook, aber mit Facebook erfahre ich nebenbei immer wieder interessante, spannende oder bewegende Dinge aus dem Leben von Menschen, mit denen ich früher einmal viel Zeit verbracht habe- nicht alle sind mir wichtig genug, um sie regelmäßig anzurufen oder dergleichen, trotzdem freut es mich, etwas Anteil an ihrem Leben zu haben statt sie völlig aus den Augen zu verlieren. Aber ich halte auf diese Weise auch sehr regelmäßigen und sehr regen Kontakt zu wenigstens zehn, fünfzehn Personen, zusätzlich zu meinem normalen Freundeskreis- das wäre per Telefon und Brief (haha) sehr viel aufwendiger, sowohl zeitlich als auch finanziell.

Ich empfinde soziale Netzwerke als sehr praktische Kommunikationsunterstützung, auch als Möglichkeit, um mit vielen Menschen gleichzeitig zu kommunizieren- zur Zeit plane ich mit mehr als zwanzig anderen Leuten einen gemeinsamen Urlaub- wir leben in unterschiedlichen Städten und sehen uns nie alle gleichzeitig- eine solche Planung per Telefon oder Email durchzuführen, ohne gemeinsame Plattform, wäre tierisch aufwendig, mit Facebook ist das sehr einfach und unkompliziert.

Natürlich gibt es immer auch ein "zu viel"- aber das einige Menschen mit neuen Medien nicht angemessen umgehen können, ist nicht die Schuld dieser Medien.

Nebenbei, findest dus nicht ironisch, dass du deine Anklage gegen Onlinekommunikation und Internet ausgerechnet in einem Internetforum anbringst- statt in deinem Freundeskreis oder der Lokalzeitung? ;)

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Nein. Bist du nicht. So etwas wie Vampire existiert nicht.

Du hast ne Schlafstörung und vermutlich eine miese Durchblutung, sonst nichts. Vielleicht solltest dus mal mit ein bisschen Sport und Sonne versuche und wegen deiner Schlafstörung mal zum Arzt gehen. Dass du gesund bist ist in deinem Alter ja hoffentlich normal, und Menschen ohne Allergien gibts auch eine Menge, gerade in jungem Alter ;)

Davon abgesehen habe ich bisher noch keine/n 14 Jährige(n) kennengelernt, der/die nicht der Ansicht war "anders" als alle anderen zu sein und "sehr, sehr erwachsen" für sein/ihr Alter ;)

Mach dir keinen Kopf. Du bist kein Vampir, mit dir ist alles in Ordnung.

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Mit Spanisch bist du vermutlich gut bedient, wenn du mal international arbeiten willst- Französisch käme dann an dritter Stelle, meiner Ansicht nach.

Wenn du ein Alleinstellungsmerkmal willst, bist du mit einer ausgefallenen Sprache wie Chinesisch vielleicht gut bedient, allerdings nützt dir das ebenfalls nur in speziellen Arbeitsbereichen.

Hängt halt davon ab, was du mal machen willst- im hiesigen Alltagsrechtsbetrieb (ich nenns mal einfach so...), also Straf-, Familien-, Einwanderungsrecht etc. pp. ist Türkisch oder Arabisch sehr empfehlenswert, auch mit Russisch liegt man vermutlich nicht ganz falsch- in Deutschland gibt es viele Einwanderer, die diese drei Sprachen sprechen und genauso vor Gericht vertreten werden wollen wie Deutsche auch.

Italienisch kannst du glaube ich eher vernachlässigen- wenig verbreitet und die Italiener, die in Deutschland sind, beherrschen die deutsche Sprache üblicherweise ganz gut ;)

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Hm. Natürlich kann man als Mann andere Männer attraktiv finden- ich denke, der Ansatz, den du andeutest, beschreibt sehr gut, warum dass allerdings fast nie geäußert wird: Viele Männer pflegen eine gewisse Homophobie und "Männlichkeit", der es entgegenstehen würde, andere Männer als attraktiv zu bezeichnen- die Befürchtung, dass bei anderen direkt die Assoziation "schwul" aufkommt, spielt dabei mit Sicherheit eine große Rolle.

Hängt vielleicht ein bisschen davon ab, mit wem man sich unterhält- könnte mir vorstellen, dass das auch ein bisschen schichtspezifisch ist, und das zumindest unter gebildeten, jüngeren Männern derartige Äußerungen weniger verpönt sein dürften (Achtung: Mit "jünger" meine ich hier nicht den Schulbereich).

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Der wesentliche Unterschied zwischen einem Sozialarbeiter und einem psychologischen Berater ist die Seriosität: Soziale Arbeit ist ein allgemein anerkanntes Studium, "Psychologischer Berater" bin ich auch, zumindest falls ich mich mal dazu aufraffen kann, ein entsprechendes Klingelschild an die Tür zu pappen.

Das war vielleicht etwas flapsig ausgedrückt- was ich sagen will ist folgendes: Die Berufsbezeichnung "Psychologischer Berater" ist in Deutschland nicht geschützt- ergo gibt es auf dem Feld alles, zwischen gut ausgebildeten, einfühlsamen Beratern mit einem soliden psychologischen Grundlagenwissen sowie völlig unseriösen Esoterikern und Abzockern- und das ist bekannt, entsprechend sind die Berufsaussichten. Vorsichtig formuliert: Kein Mensch stellt einen Psychologischen Berater ein, es sei denn, er zahlt so schlecht, dass er sich keinen Psychologen, Theologen, Sozialarbeiter oder was er sonst eigentlich braucht, leisten kann. Und, ganz ehrlich: Da im sozialen Bereich selbst für gut ausgebildete Leute die Bezahlungen eher bescheiden sind, würde ich das Risiko nicht eingehen. Psychologischer Berater mag eine nette Zusatzausbildung sein (wenn man ein entsprechend seriöses Ausbildungsinstitut hat), die als Ergänzung zu einem Studium wie z.B. Sozialarbeiter sicherlich sehr nützlich sein kann, aber als alleiniges Standbein würde ich da schwerstens von abraten.

Ahja, dass das Diagnostizieren und Behandeln von psychisch Erkrankten selbstverständlich für "Psychologische Berater" tabu ist, sollte einem ebenfalls bewusst sein...

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Unvollständige Liste mit kurzen Erklärungen, sonst schreib ich mich dumm und dämlich:

Klinische Psychologie - beschäftigt sich wesentlich mit psychischen Störungen, ihrer Diagnostik und der Behandlung

Arbeitspsychologie- beschäftigt sich mit Arbeitsabläufen und Tätigkeiten im Beruf

Organisationspsychologie- beschäftigt sich mit dem Aufbau und der Gestaltung von Organisationen und ihren Abläufen

Wirtschaftspsychologie (Die letzten drei werden gerne als AOW-Psychologie zusammengefasst) - beschäftigt sich mit dem Verhalten von Menschen im Kontext von Geld/Wirtschaft

Entwicklungspsychologie- fast schon selbsterklärend, Fachgebiet ist hierbei die psychische Entwicklung des Menschen im Laufe des Lebens

Gesundheitspsychologie - beschäftigt sich mit dem gesundheitsrelevanten Verhalten des Menschen, aber auch damit, wie z.B. Krankheiten die Psyche beeinflussen

Sozialpsychologie- beschäftigt sich mit dem Menschen als sozialem Wesen, also seinem Verhalten und Erleben im Kontext mit anderen Menschen

Forensische Psychologie- beschäftigt sich mit kriminellem Verhalten und sowie Verhalten vor Gericht etc.

Neuropsychologie - beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen Physiologie im Gehirn und dem beobachtbaren Verhalten und Erleben des Menschen

Wahrnehmungspsychologie- auch irgendwie selbsterklärend, hier geht es darum, wie der Mensch seine Umgebung wahrnimmt

Lernpsychologie- auch hier steckts im Namen: Hier geht es darum, wie Lernen funktioniert und was für Mechanismen dem Lernprozess zugrunde liegen

Küchen- und Kneipenpsychologie ;) . . . ...und für mehr bin ich jetzt zu faul. Wenn dich ein spezifischer Bereich besonders interessiert, schreib ich gern mehr dazu, vieles spuckt dir auch Google aus. Eine vollständige Liste kann es davon allerdings eigentlich nicht geben- es gibt einige "große" Fachrichtungen, die auch an den Universitäten weit verbreitet sind, aber auch zahllose kleine, für die es nur einige wenige Fachleute gibt- ich schätze, ein paar hundert Einträge würde man für so eine Liste schon hinbekommen. ;)

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Riskiers nicht. SPSS nimmt dir viel Arbeit ab, erfordert aber Vorkenntnisse- das kannst du dir in einer Woche zwar anlesen, aber es wird sehr frustrierend, sehr anstrengend und du wirst ALLES nachschlagen und googlen müssen (mitunter ist es auch gar nicht so einfach, Informationen für absolute Neulinge zu finden)- und unter Umständen trotzdem Fehler machen (sowohl bei der Durchführung als auch bei der Interpretation), die dir nicht auffallen werden.

Ich würde dir raten, dir von jemandem, der etwas mehr Ahnung davon hat, unter die Arme greifen zu lassen- ich weiß nicht, was du studierst, aber so jemanden sollte es geben- ansonsten gibts solche Leute zuhauf an eurem Psychologischen Institut, die wollen dann unter Umständen aber ein bisschen Kohle dafür ;)

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Mit 23 bist du jetzt nicht übermäßig alt- ich kenne durchaus einige Männer und Frauen in dem Alter, die noch keinen Sex hatten.

EIn Problem liegt bei dir wohl bei der Fixierung darauf- ich weiß, dass dir das nicht möglich sein wird, aber du solltest versuchen, dass etwas lockerer zu sehen. Ein ONS ist vielleicht für dich auch nicht das Ideale, denn wenn dein erster Sex ein ONS wird, wird das vermutlich nicht nur für dich, sondern auch für die betreffende Dame ein eher enttäuschendes Erlebnis, und das hilft auch nicht gerade beim Selbstbewusstsein.

Abspecken ist definitiv eine gute Idee- ja du bist auch mit Speck ein wertvoller Mensch und blablubb, Kriterium Nummer 1 bei der Partnersuche ist und bleibt aber nunmal das Aussehen, weswegen es nicht Schaden kann, in diesem Bereich deine Chancen zu optimieren- idealerweise nimmst du über Sport und gesündere Ernährung ab, das macht nicht nur schlanker, sondern auch muskulöser und bringt ein gesundes Aussehen mit sich- das gefällt. Davon abgesehen ist es gesünder, besser für das Selbstwertgefühl (deins ist durch dein Übergewicht ja eindeutig belastet) und das Selbstbewusstsein.

Es ist zwar schade, das du diese Erfahrung noch nicht gemacht hast, mehr aber auch nicht- keine Schande, nichts entblößendes und nichts schreckliches, du wirst die Gelegenheit dazu noch bekommen. Sieh im wesentlichen zu, dass du unter Menschen kommst, über Freunde, Hobbys, etc., trag dich bei einer Partnerböse ein und so weiter... dann wird sich auch was ergeben, keine Panik- lass dich nur durch deine eigene Unerfahrenheit nicht zu sehr hemmen und ausbremsen.

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Hm, ich weiß nicht ob Pflegehelfer in Österreich dasselbe ist, wie Pflegehelfer in Deutschland, gerade auch weil du "diplomierter Pflegehelfer" schreibst.

Die Ausbildung, die sich in Deutschland "Pflegehelfer" nennt, wird ziemlich schlecht bezahlt- 2000-3000 € (brutto), bei voller Stelle und guten Konditionen in privaten Altenheimen, bei kirchlichen Trägern kanns auch schonmal weniger sein, wenn ich nicht völlig falsch informiert bin.

Was du netto verdienst, das hängt von deiner Steuerklasse ab, dass kann dir hier keiner verraten.

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Mehr Möglichkeiten hast du natürlich mit einem Studium nach dem Abitur, ganz klar.

wofür du dich entscheidest, hängt etwas davon ab, welcher Aspekt in der Arbeit dich vorrangig interessiert:

Als Hauptrichtungen gäbe es da die "Notfallbehandlung" von sehr schweren Fällen, die sehr spät in die Klink kommen, da lägst du mit einem Medizinstudium richtig. wenn dein Fokus eher auf dem Heilungsprozess und der Rückführung zu einem gesunden Körperbild und Selbsterleben liegt, dann wäre Psychologie wohl die beste Wahl, mglw. mit anschließender Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin. Wenn dein Hauptinteresse in der Ernährungserziehung liegt, dann könntest du dich mal über Oekotrophologie informieren.

generell würde ich dir immer zum Studium raten- den besseren Einblick, die größere Entscheidungsfreiheit, der höhere Einfluss in der Behandlung und die besseren Gehälter sprechen meiner Ansicht nach da eindeutig dafür.

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