Was ist eigentlich genau der Unterschied zwischen Federn und Daunen?

5 Antworten

Noch zur Ergänzung: Daunen für Bettdecken, weil leicht und warm. Für Kissen eine Mischung aus Daunen und Federn, das gibt mehr Stabilität, um die Kopfhöhe richtig zu bekommen. Bei reinen Daunen sinkt man zu sehr ein.

Der größte Unterschied dürfte mal sein, daß Daunen keinen Kiel haben. Sind daher wesentlich elastischer als Federn.
Außerdem sind Daunen dreidimensional gestaltet (Ausläufer gehen in alle Richtungen), also nicht flach und symmetrisch am Schaft ausgerichtet wie Federn.
Das Untergefieder der Vögel besteht aus Daunen. Die speichern sehr viel Luft und halten daher schön warm.
Die Federn haben funktionale Eigenschaften - Schwungfedern, Deckfedern, Schwanzfedern. Dementsprechend sind sie auch gestaltet (Form, Größe, Farbe).

Je mehr Daunen im Bettzeug sind, desto fluffiger und wärmender ist es.

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Bei Federn sind Stümpfe dran, die leicht als pieksig empfunden werden. Je geringer der Federnanteil, desto weniger pieksig wird es.

Die Daune ist 3Dimensional und feiner als eine Feder. Die Gänsefeder ist oben "abgeschnitten", die Entenfeder läuft sauber aus.

weitere Informationen unter

http://de.wikipedia.org/wiki/Daune

Bei Federn wird die Stabilität ("Härte") durch winzige kleine Häkchen bewirkt, die die einzelnen Federrippchen ("Seitenäste") aneinanderhaken. Diese Häkchen fehlen bei Daunen, weswegen die Rippchen sich dann aufplustern können, mehr Luft einschließen und deswegen "weicher" und "wärmer" wirken.

Grüße Brigitta

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