Transformator als Perpetuum Mobile?

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5 Antworten

Ein Transformator verändert nur die Spannung (Volt), aber nicht die Leistung (Watt). D.h. wenn die Quelle gleich viel Leistung liefert und der Transformator die Spannung erhöht muss dafür die herauskommende Stromstärke (Ampere) abnehmen.

Selbst wenn du keinerlei Verluste durch den elektrischen Widerstand und damit Wärmeabgabe hättest, könnte ein solcher idealer Transformator zwar (theoretisch) die Spannung ins Unendliche erhöhen, aber dafür würde die Stromstärke gegen Null gehen. Am Ende hättest du immer noch gleich viel Watt raus - die Leistung bliebe gleich.

Außerdem kannst du nicht die vom Transformator erzeugte Spannung wieder in diesen einspeisen. Denn dazu müsstest du ein Kabel vom Ausgang zum Eingang legen. Und da am Eingang auch die Quelle angeschlossen sein muss überbrückst du damit effektiv den Trafo.

Ein Draht hat einen ohmschen Widerstand. Wenn Strom durchfließt misst du zwischen den beiden Enden der Leitung eine Spannung. Spannung mal Strom gibt Leistung. Auf gut Deutsch: Der Draht wird warm wie im Toster nur nicht ganz so warm. Wenn der Widerstand zu klein ist, fließt zu viel Strom. Es ist ein Kurzschluss vorhanden.

Die Spannung die durch den Drahtwiderstand verursacht wird ist ganu klein. Der größte Teil wird durch den Trafo verursacht.

Bei dem Trafo kommt auf der anderen Seite mehr Spannung aber weniger Strom raus. Wenn du auf der Sekundärseite mehr Strom ziehst, wird primär noch mehr gezogen.

Lotte4 16.10.2010, 00:14

Das Verhältnis von Strom und Spannung -die Leistung- ist beim idealen Trafo gleich. Je nach Grösse der Belastung des Trafos und Auslegung des Eisenkerns liegt dessen Wirkungsgrad zwischen 0 und 98%.

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Wegen der Leitungs- und Trafoverluste. Mach Die mal Gedanken über die Rückführung der Energie zur Quelle. DAS gibt Verluste!!

Probiere es doch mal aus, Du machst aus 230 Volt 1000 Volt und gibst die in die nächste Steckdose ein und wartest dann mal ab, was passiert!

MeisterGlanz 15.10.2010, 23:38

Es müsste beide Spulen durchbraten (Kurzer).

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Lotte4 16.10.2010, 00:06
@MeisterGlanz

Die 1000V-Wicklung wird durchbrennen, weil das Netz mit seinem geringen Innenwiderstand für diese eine Belastung von 300 - 500A bedeuten würde.

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Szintilator 16.10.2010, 18:45
@Lotte4

Das bestimmt nicht, @Lotte4, die 1000 Volt-Wicklung hat einen noch höheren ohmschen Widerstand, als die 230 Volt-Wicklung.

Die 230 Volt-Wicklung wird doch auch direkt ans Netz angeschlossen und da wird das Netz auch nicht mit 500A belastet und wenn, dann würde die Leitungssicherung auslösen!

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Bedenk mal den Widerstand. Du hast immer "unterwegs" Verlust. Net mal im Vacuum wärs möglich.

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