Wieso braucht Wechselstrom mehr Spannung?

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10 Antworten

wir sind ins wohl einig : die Lampe braucht gleich viel Energie pro zeit (Leistung) um gleich hell zu leuchten.


Leistung = Spannung * Stromstärke   

Die Stromstärke war wohl gleich bei beiden Versuchen gleich, und weil die Leistung auch gleich sein muss, muss die Spannung im gesammten auch gleich sein.


wenn du die spannungen über der zeit in einem koordinatensystem
aufzeichnest aufzeichnest  (y-achse =Spannung    ,  x- ache = Zeit )

dann wäre die Gleichspannung einfach eine Gerade, bei 3,2 V  ,egal zu welcher Zeit.

Die Wechselspannung hingegen wäre in Form einer Sinuskurze zu beobachten, mit einem Maximalwert von 4.8V.

Die Fläche unter beiden Kurven (jeweils der Betrag)kann man als Spannungssumme betrachten, und diese wird jetzt ungefähr gleich sein.

Die wechselspannung hat zwar höhere Maxima, aber auch deutlich tiefere Minima.     Der Spannungsbetrag pro Zeit bleibt bei beiden der selbe, und somit auch die durchschnittliche Leistung.

(Die Lampe wird natürlich nur bei einer "hohen" frequenz (>30Hz) richtig leuchten, sonst flackert sie)


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Wie ist die Spannung einer Wechselstrom-Quelle überhaupt definiert?

(nicht die momentane Spannung natürlich, sondern die gemittelte.)

Die Antwort ist: Braucht sie eben nicht. Die Größe einer Wechselspannung (der Effektivwert) ist definiert als die Größe derjenigen Gleichspannung, die in einem ohmschen Widerstand dieselbe Leistung erzeugt.

(Vermutlich habt ihr aber den Scheitelwert abgelesen. Das wäre auch eine Möglichkeit, die Wechselspannung zu definieren, aber eher unüblich.)

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Die 3,2V Gleichspannung sind eine konstante Größe.

Bei den 4,8V Wechselspannung handelt es sich im den Spitzenwert. Die Spannung schwankt ja ständig. Zum Rechnen musst du den Effektivwert heranziehen.

Beispielt: Die 230V Wechselspannung im Haushaltsstrom sind der Effektivwert. Die Spitzenspannung liegt bei über 300V.

Den Rest der Hausaufgabe musst du selbst herauskriegen.

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Mit dem Oszilloskop habt ihr wohl die Spitzenspannung (also die Spitze des Sinus) abgelesen und gleichgesetzt mit der Gleichspannung.

Aber zwischen diesen Spitzen geht der Sinus ja runter auf Null und dann in die Gegenrichtung aufs Maximum. Wenn der Strom nahe Null ist, kann natürlich nciht die gleiche Leistung entstehen.
Im Durchschnitt ist deshalb die wirksame Spannung tiefer als die Spitzenspannung. Bei Sinus um den Faktor Wurzel(2) tiefer.

Deshalb muss man die Spitzenspannung höher wählen, um den gleichen Effekt zu erhalten wir mit einer kontant gleich hohen Spannung.

Und deshalb definiert man dann den Effektivwert der Sinusspannung so, dass er den gleichen Effekt erzeugt die Gleichspannung.
Und damit ist eben dann die Spitzenspannung um Faktor Wurzel(2) höher.

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Die beiden gleichartigen und gleich hellen Lampen werden natürlich mit der gleichen Effektivspannung betrieben, also mit der gleichen durchschnittlichen Spannung, wie sie auch von Spannungsmessern angezeigt wird. Vermutlich hast Du am Oszilloskop die Spitzenspannung des Wechselstroms (Amplitude) abgelesen.

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was mich mal intressiren würde ist die frage, ob ihr die amplitude gemessen habt, oder die effektivspannung.

fakt jedenfalls ist, dass die wechselspannung ein ständiges auf und ab ist. dem entsprechend macht die lampe ja immer wieder mal eine kleine pause... um das auszugleichen, muss die spannung eben etwas höher angesetzt werden...

lg, Anna

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Halte dir mal vor Augen, dass bei Wechselspannung die Lampe ständig hell und dunkel wird und recherchier mal, was der Effektivwert der Wechselspannung ist.

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Eine Glühlampe ist ein rein Ohmscher Widerstand. Für die Helligkeit der Lampe ist der Strom der durch den Glühdraht strömt entscheidend.

Bei steigender Frequenz sinkt der Wiederstand im Glühdraht. Daher benötigst du bei gleichem Strom eine höhre Spannung um den Fallenden Widerstand auszugleichen.

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Kommentar von Schnulli00
26.04.2016, 14:45

Sorry, aber irgendwie ergibt das alles keinen Sinn...

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Kommentar von ronnyarmin
26.04.2016, 14:46

Bei steigender Frequenz sinkt der Wiederstand im Glühdraht.

Bei einem, wie du selbst richtigerweise sagst, Ohmschen Widerstand hat die Frquenz keinen Einfluss auf den Widerstand.

Daher benötigst du bei gleichem Strom eine höhre Spannung um den Fallenden Widerstand auszugleichen

Bei fallendem Widerstand würde eine geringere Spannung zum gleichen Strom führen.

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Ergänzung: U effektiv ist U Schitelwert durch Wurzel 2. Der abgelesene Wert für die Wechselspannung hätte demnach 4,5 V sein müssen.

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Du hast mit dem Oszi wohl die Spitzenspannung gemessen. Diese Spitzenspannung erhält man, wenn man die Effektivspannung mit der Wurzel aus 2 multipliziert.

Dividierst du also die 4,8V durch die Wurzel aus 2 erhältst du etwa 3,4V, was bei der Ungenauigkeit der Messung durch Glühbirnenvergleich den 3,2V bei Gleichstrom entsprechen wird.

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