Total unbalanciertes Pferd, was tun?

10 Antworten

So böse es jetzt auch klingt...

Aber ich bezweifel sehr, sehr stark, dass das Pferd an der Longe wirklich korrekt ausbalanciert ist, denn dann hätte es definitiv das Gleichgewicht, noch einen Reiter drauf auszubalancieren.

Wie longierst du denn überhaupt?

Nur Kopf unten und schnell/langsam an der Longe reicht noch lange nicht aus - hier fehlt mir der Aspekt der Biegung, die Lastaufnahme der Hinterhand, die angehobene Schulter.

Manche Pferde sind auch mit 4 Jahren noch nicht so weit, wirklich geritten werden zu können. Vielleicht sollte man also nochmal überlegen, ob man das nicht einfach ein halbes Jahr bis Jahr später macht und dafür dann korrekte Aufbauarbeit am Kappzaum macht, wo das Pferd bereits lernt, sich korrekt zu biegen. Oder das Pferd solange nochmal Pferd sein lässt - das kann nie schaden.

Bist du denn selbst ausbalanciert?

Es ist für ein so junges Pferd schwierig, für sich selbst und für den Reiter die Balance zu finden. Da kann ein guter RL helfen, denn oft sieht man selbst nicht, was man noch besser machen kann, um das Pferd zu unterstützen.

Zudem würde ich weiterhin an einer guten und soliden Muskulatur arbeiten in Form von guter Longenarbeit ohne Ausbinder etc. Du solltes darauf achten, dass er auch die Hinterhand "mitnimmt" und dass diese sich sauber aktivieren lässt.

Eine "Ferndiagnose" im Internet ist allerdings so eine Sache... Ich würd mir an deiner Stelle einen guten Bereiter zur Seite nehmen, der dich und dein Pferd unterstütz und direkt vor Ort aktive Hilfestellung geben kann.

Für Pferde die gerade angeritten werden, kann es zwei mögliche Problemstellen geben (die sollte man kennen, wenn man Jungpferdeberitt gelernt hat). Das sollte man eigentlich vor dem ersten Aufsteigen geklärt haben.

Erstens das ungewohnte Gewicht.

Zweitens die Silhouette des Reiters.

Das ungewohnte Gewicht erzeugt man durch Sandsäcke mit etwa 10...15Kg. Dazu nimmt man Jutesäcke (aus der Pflanzabteilung des Baumarktes), in die man einen Müllsack steckt. Dieser wird dann mit Sand gefüllt. Mit einem ausreichend dicken Strick (im Zweifel aus der Segelabteilung beim Baumarkt) schließt man den Jutesack und befestigt das andere Ende der Schnur am unteren Ende des Jutesackes. Diese Gewichtssäcke befestigt man dann am Sattel (immer symmetrisch) mit kleinem Gewicht beginnend.

Die Silhouette des Reiters simuliert man, indem man eine alte Hose an den Beinen zunäht und an den Hosenbund ein Hemd annäht. Das Ganze wird dann mit Stroh gefüllt. Der "Dummy" wird dann auf den Sattel gesetzt und mit Schnur am Sattel befestigt (Schnur durch die Gürtelösen fädeln).

Damit kann man die beiden Möglichen Einflüsse erest einmal testen, bevor jemand auf das Pferd steigt.

LG Calimero

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