Tomaten unter freiem Himmel pflanzen? Hat das Zweck oder ist die Braunfäule vorprogrammiert?

18 Antworten

Braunfäule ist immer einThema..es gibt tolerantere Sorten wie harzfeuer, es gibt die alten Tipps: Niemals auf die Pflanze, wässern nur über eine Blumentopf neben der Pflanze, aber wenn das Wetter spinnt, fault es.

Es gibt durchaus Sorten, die freilandgeeignet sind. Wenn Du aber an einem Standort Braunfäule hattest, solltest Du nicht damit rechnen, dass in den nächsten Jahren dort gesunde Pflanzen wachsen.

Wenn Du aber an einem Standort Braunfäule hattest, solltest Du nicht damit rechnen, dass in den nächsten Jahren dort gesunde Pflanzen wachsen.

Da der ganze Samen was geworden ist, hatte ich soooooo viele Tomaten, daß ich an jeder freien Stellen die ich im Garten gefunden habe, eine Tomate gepflanzt habe. Also im gesamten Garten, von hinten bis vorne, standen überall Tomaten als Lückenfüller, die alle Braunfäule hatten. Sah zwar alles sehr merkwürdig aus, überall zwischen den Blumen, Tannen und sonst wo..... Tomaten. Aber das war so schade das alles wegzuschmeißen. Und überall Braunfäule.

Also ist die Braunfäule da jetzt immer noch? Und wenn ich ein tiefes Loch an jeder Stelle grabe wo eine Tomate hinkommt und da Kompost reingrabe? Habe ich letztes Jahr auch so gemacht.

Und was ist mit den Holzstäben, an die ich die Tomaten festgebunden habe? Kann ich die dieses Jahr noch benutzen oder sind die auch verseucht?

Danke

0
@Pumuckl12345678

Die Braunfäule ist jetzt in allen deinen Beeten und auch im Kompost! Die Sporen verteilen sich eben. Du verringerst das Infektionsrisiko natürlich etwas, wenn du die Erde vorm Pflanzen großzügig austauscht. Aber pflanze lieber (siehe meinem BEtrag) in einem Sack mit guter gekaufter Erde.

Alte Tomatenpflazen gehören in den Müll oder verbrannt.

Auch die Pflanzstäbe von letztem Jahr tragen die Sporen an sich: Metall kann man im Feuer oder mit Alkohol desinfizieren. Holz musst du wegwerfen.

0
@findesciecle

Aber über die Luft wird das doch nicht übertragen oder?

Die Tomaten unterm Dach sind schließlich letztes Jahr alle was geworden, obwohl die teilweise nur wenige Meter von den Tomaten ohne Dach entfernt standen.

0

Bei einem sonnigen geschützten Standort ist das kein Problem. Allerdings sind Tomaten sehr empfindlich bei Nachtfrost. Mir sind die einmal schon Anfang Juni erfroren..Den letzten nassen Sommer haben die ganz gut weggesteckt...

wir haben letztes jahr einfach 6 holzpfähle um das tomatenbeet gesetzt. ( drei auf jeder seite) einfache latten ca. 1x5 cm im durchmesser in den boden gehauen. oben auf ein 1x2m großes welchdach aus durchsichtigem plastik. ging prima

an den pfählen haben wir noch schnüre gespannt, wie ein senkrechtes wäscheleinenetz und die tomatenpflanzen dran befestigt.

Meine Mutter hatte immer ein kleines Treibhaus und hat sie dort gepflanzt. Ich denke, die Tomaten sollten schon vor Nässe geschützt stehen.

Was möchtest Du wissen?