Theorien über den Lebenssinn

28 Antworten

Ich finde, es gibt keinen "eindeutigen einzigen" Sinn. Entdeckt ein Mensch einen Sinn, so findet er dahinter ein weites Feld, das einen weiteren, zuvor nicht erkennbaren Sinn bereit hält. Dahinter aber sind weitere Sinnebenen zu vermuten...!

Ein tiefengestaffeltes System, so zu sagen...

Konkret: Die Liebe zu einer Frau kann ich als den Sinn des Lebens erleben. Dahinter aber ist die Natur mit ihrem Anliegen der Fortpflanzung der Art und der Weiterentwicklung der Evolution nicht zu übersehen. Doch, warum ist das so..., da gibt es noch einen Sinn...!

Der Sinn kann nur durch eigenes Erleben gefunden werden, nicht durch Lesen, Auswendiglernen, Glauben.

Im Übrigen finde ich, Religion ist ungeeignet, einen Sinn zu vermitteln. Religionen unterbinden das eigene Forschen nach Lebenssinn und verweisen lediglich auf einen Gott, der über den Sinn angeblich Bescheid weiß! Na, das ist so, wie wenn einer sagt, ich kann zwar nicht lesen, aber es gibt einen ungemein gebildeten Menschen, der wird schon wissen, was im Buch steht! Religiöse Menschen kommen mir deswegen so naiv vor, weil sie nicht merken, dass sie keinen Sinn, sondern nur eine Verhaltensregel vor sich haben!

Oder vielleicht müsse ich es anders sehen; dass Religiöse einfach sehr bescheidene Menschen sind, die ohne Lebenssinn auskommen, und sich stattdessen mit Kommandos einer angeblichen klügeren Intelligenzebene zufrieden geben...!

Als ich mir darüber mit 8 Jahren viele Gedanken gemacht habe , bekam ich Depressionen , die ich mittlerweile nicht mehr loswerde . Es ist schwer zu respektieren , aber letztendlich kann man ein Leben mit einen Spiel vergleichen , am Ende erkennt man , dass alles nur reiner Zeitvertreib war . Man spielt , um zu gewinnen und ohne Rücksicht auf andere zu nehmen , lediglich auf den eigenen Egoismus . Du kannst versuchen das sinnlose Leben innerhalb der Welt sinnvoller zu machen . Viele sind der Ansicht , der Sinn des Lebens besteht aus der Fortpflanzung , diese Theorie befürworte ich allerdings nicht im Entferntesten . Wieso sollte der Sinn des Lebens sein  , jemand anderen ein sinnloses Leben zu geben ( schenken wäre nicht passend , da das Leben in dieser Welt kein Geschenk , sondern eine Strafe ist ( vorrausgesetzt man strebt nach Gerechtigkeit , die es auf dieser Welt nicht gibt , leider haben diese ganzen "Religionen" ihre eigenen Vorstellungen von Gerechtigkeit , die kurioser Weise zu ihren eigenen Nutzen sind )) . Manchmal frage ich mich , ob es gerechtfertigt ist die Welt gerechter machen zu wollen , wenn doch andere hier glücklich sind , nur ich kann auf dieser ungerechten Welt nicht glücklich sein , denn Gerechtigkeit war schon immer meine höchste Priorität , leider ist es des Öfteren kompliziert für sich selbst zu entscheiden , was nun gerecht ist und was nicht , denn man sollte die derzeitige Situation berücksichtigen . Tschuldigung , ich bin ein bisschen vom Thema abgekommen , ich hoffe aber , dass dir dieser Text Themen zum Denken gibt .

du warst erst 8 jahre alt, als du darüber nach zu denken begannst?

und warum findest du, dass das leben eine straffe ist? verwirkliche dich selbst

und dann ist es ein geschenk. hast du es mal mit antidepressiva versucht?

tut mir leid, sollte nicht wie ein angriff klingen, eher verstehe ich nicht, wie man so down sein kann ;)

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@Betmann

Weil ich nicht glücklich sein kann/möchte , wenn andere leiden . Ich kanns diese Gedanken nicht ausblenden .

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Also, zunächst einmal stimmt es nicht, dass Darwin Gott abgelehnt hat. Er sprach immerhin bewundernd von Gott, der aus dem Keim des Anfangs die grandiose Natur hat entstehen lassen (Formulierung dem Sinne nach). Im Übrigen war er Agnostiker, also kein Atheist (im strengen Sinne). - Wissenschaftler und Philosophen können sich über den Sinn des Lebens (m.E.) nicht (außerhalb ihrer eventuellen Religiosität) geäußert haben, weil der Sinn des Lebens mit den Mittel ihres Metiers (wissenschaftliche und philosophische Logik) nicht erkannt und beschrieben werden kann. Kant z.B. hat sich zum Lebenssinn zwar geäußert, aber eben nicht aus nicht-religiöser Sicht: "Man kann dem höchsten Wesen nicht anders gefällig werden, als dadurch, dass man ein besserer Mensch werde." (Religionsausübung, Gebete etc. seien hierzu nur Vorbereitungen, nicht aber schon selbst gute Werke) - Ich persönlich halte mich an Shakespeares "Hamlet": Gewiss, der uns mit solcher Denkkraft schuf...., gab uns nicht göttliche Vernunft, um ungebraucht in uns zu schimmeln." (4. Akt) Wenn wir die "göttliche Vernunft" im umfassenden Sinne verstehen, gehört auch  - gemäß dem kategorischen Imperativ Kants - das moralische Bewusstsein dazu. Schon sind wir wieder bei Kants Diktum, man solle ein besserer Mensch werden. Mit anderen Worten: die Frage, was der Sinn des Lebens ist, kann nur aus religiöser Sicht beantwortet werden.

Haldor, Darwin war bestenfalls (wie auch Einstein) Pantheist: Gott  = alles  = Natur.  Wenn Gott alles ist, dann bedarf es auch keines Unterscheidungsmerkmals zu irgendwas, dann gibt es "ihn" irgendwie, völlig bedeutungslos WIE, denn "er" ist dann auch für alle teuflische Angelegenheiten zuständig. Ein Herausheben über oder von irgendwas entfällt damit. 

Kant hatte seine Grenzen, den kann man nicht als Maßstab für die Definition für den "Sinn des Lebens" nehmen. 

Aus diesem Grund kann man den Sinn des Lebens nicht nur aus religiöser Sicht beantworten. Die Religionsgurus glauben, dass es nur aus ihrer Sicht geht. Sie brauchen das, wie die Unterscheidung zwischen "Gut" und "Böse": Ansonsten verliert ihre Heilsgeschichte für sie jeglichen Sinn! 

Geh doch mal rein theoretisch davon aus, dass es überhaupt keinen Sinn des Lebens gibt. Es ist eben so entstanden im Laufe der Evolution. Was würde sich dann an deinem Leben ändern???

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@babulja

meine ansicht würde sich ändern, meine vorhaben, meine vorstellung von richtig und falsch

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