Gibt es eine Bibelstelle, in der Gott meint, alle Menschen sind gleichwertig, egal welcher Religion, Hautfarbe etc. ? Also, dass Gott alle liebt?

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11 Antworten

Hallo Laariissaa,

Vielleicht ist Apg 10, 34-35 der passende Vers:

Gott liebt jeden Menschen

34 Da begann Petrus zu sprechen: "Jetzt erst habe ich richtig verstanden, dass Gott niemanden wegen seiner Herkunft bevorzugt oder benachteiligt. 35 Alle Menschen sind ihm willkommen, ganz gleich, aus welchem Volk sie stammen, wenn sie nur Ehrfurcht vor ihm haben und so leben, wie es ihm gefällt.

Grüße, kdd

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Kommentar von kdd1945
27.10.2015, 22:46

ZITATE: HFA

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Kommentar von RobertEntso
28.10.2015, 01:05

sehr schöne stelle;) Gott segne dich Bruder/Schwester

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Kommentar von Laariissaa
25.11.2015, 20:47

Das ist eine schöne Stelle, danke:)

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Hallo,
eine solche Bibelstelle mit diesen speziellen Aussagen kann es nicht geben da die "Gleichwertigkeit" aller Menschen über Unterschiede in Rasse, Religion und Volkszugehörigkeit hinweg damals nicht dem allgemeinen Denken entsprach, von den Autoren der Schriften deshalb Gott auch nicht in "den Mund" (Gott "meint" !) gelegt werden konnte.
Dagegen ist die Feststellung , daß Gott alle liebt (ist etwas anderes als das Vorstehende) Bestandteil der Botschaft Jesu und kommt so auch in den Schriften des NT zum Ausdruck. Da keiner ausgeschlossen wird, bedarf es nicht einer besonderen Aufzählung von "Kriterien" menschl. Zugehörigkeit.
Gruß Viktor

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HAllo Laariissaa, nur mal zwei Stellen:

Gen 1/ 27 Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. 28 Gott segnete sie ......

Psalm 8
…3 Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: 4 was ist der Mensch, daß du seiner gedenkst, und des Menschenkind, daß du sich seiner annimmst? 5 Du hast ihn wenig niedriger gemacht denn Gott, und mit Ehre und Schmuck hast du ihn gekrö
nt.…

Hier wird kein Unterschied gemacht. Damit ist die Auffassung der Israeliten vor 2 - 3000 Jahren auf jeden Fall fortschrittlicher als bei allen anderen Völkern der Umgebung zu dieser Zeit.

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Gott nimmt jeden Menschen an, egal welche Nation oder Hautfarbe.
Allerdings ist die Religion nicht egal, die Bibel sagt, dass ohne Glauben es unmöglich ist Gott zu gefallen.

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Die Botschaft vom Berge Sinai ist offen für alle Menschen, sie ist ein Angebot. Denn die Rahab ist keine Jüdin und Israelitin.  Dieses Motiv kommt sowohl auf der individuellen wie auf der völkischen Ebene vor. Nehmen wir als Beispiel die Stadt Ninive: Das sind keineswegs Israeliten und trotzdem ergeht das Angebot Gottes mit seinen zehn Geboten an sie, ohne dass sich z. B. die Männerbeschneiden lassen oder sie zum Judentum übertreten müssten. Nehmen wir das Beispiel mit Sodom: Es gibt auch hier das Angebot, dass ihnen vergeben wird, wenn sie umkehren. Nehmen wir andere Einzelpersonen wie z. B. den Hiob: Auch er ist kein Jude oder Israelit. Nehmen Swir Jitro, den Berater des Moses: Auch er ist kein Jude. Bei Rahab ist das ebenfalls der Fall: Das Angebot des Monotheismus gilt auch für sie. Wer die Bergpredigt lebt und durch die Bibel, in der man die Stimme Gottes vernimmt ,der wird auch zu Gott finden. Die Taufe ist im Jüdischen Sinn nur dann gemacht worden, wenn man seine Sünden bereut ,geopfert und sich hat taufen lassen, um wieder umzukehren,um sich Gott zuzuwenden. Im alten und im neuen Testament ist immer nur von der Umkehr und der Buße,die Rede. Jeder der Gott annimmt kommt in den Himmel.Christen,die denken, das sie besser sind als andere .die nicht Christen sind, sind auf dem Holzweg.Das geben die Jüdischen Schriften nicht her. Und Jesus lehrte nur aus den Jüdischen Schriften. 

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Kommentar von tinimini
27.10.2015, 19:51

Abraham hat seine Erstgeborenen Ismael mit der Hager in die Wüste geschickt weil sie den alten Göttern nicht absagte und Abrahams Lieblingsfrau die Hölle heiß machte !

Denn Hagar erzieht ihrenSohn ganz anders, als Sarah das gewohnt war, und verzichtet dabeinicht auf ihre Götzenkulte. Ismael wird inzwischen 13 Jahre alt: Mit13 Jahren ist man im Orient ein fertiger kleiner Mann und wird indiesem Alter auch beschnitten. DeswegenBESCHNEIDEN in der Regel –es gibt Ausnahmen – die Moslems ihre Männer mit 13 Jahren. Abersie sagt doch zu Abraham: "Wirf sie hinaus, schick sie mit ihremSohn weg!"Deswegen sage ich, daß der Sohn laut Bibel 13 Jahrealt war und in einem großen Fest schon zum Mann beschnitten wordenist. Er wurde beschnitten, weil Gott zu Abraham gesagt hat, daß dasein Zeichen des Bundes sei, den er mit ihm schließen will. Wirkönnen also sagen, daß sich die Verhältnisse im Hause Abrahamzuspitzen und untragbar werden, weil es jeden Tag Streit gibt. Ismaelwird von seiner Mutter natürlich genau dahin gelenkt, wo sie inhaben möchte. Abraham ist verzweifelt, weil er ja alle lieb hat.Gott sagt zu ihm: Höre auf Sarah!" Das ist für alle Frauenetwas sehr Ermutigendes, wenn Gott so etwas sagt ! Sarah sagte , daßes so nicht mehr weiterginge. Aber immerhin hat sie lange damitgewartet und kein Baby hinausgeworfen. Deswegen habe ich diese 13Jahre betont. Denn wenn man heute sagt, daß sie eine Grausamkeit 

sondergleichenbegangen hätte, stimmt das einfach nicht. Ein junger Mann von 13Jahren kann im Orient seine Mutter schon beschützen und ihrvorangehen. Wir lesen auch in der Geschichte, daß Abraham siefortschickt: Aber Ismael bekommt einen Segen und auch ein Erbe.

Dasist sehr wichtig. Das ist genauso wie bei Esau vorher auch. Er sollja auch Vater vieler Stämme werden. und er bekommt Kraft, also einekörperliche Ausstattung. Und er bekommt auch einen Teil vom Erbe.Was er aber nicht bekommt, ist die Verheißung, denn das ist etwasganz anderes. Das gab es vorher auch bei Esau und Jakob schon, unddas ist sehr wichtig: Diese Söhne werden keineswegs enterbt. Aber eskann eben immer nur einer der Träger der Verheißung sein. Das ziehtsich quer durch, auch bei den 12 Söhnen Jacobs haben wir diesesPhänomen. Wieso soll denn sonst der Messias von Juda abstammen Abereine Verheißung ist es auch, wenn Ismael gesagt wird, daß auch erVater vieler Stämme sein wir. In jeder Beziehung bekommt er einenSegen. Es wird sogar gesagt, daß er kraftvoll sein wird: "Duwirst jeden anpacken können, und keiner wird sich mit dir messenkönnen." Das ist wirklich ein großer Segen. Aber dieVerheißung bekommt er nicht. Und das ist immer ein Grund zurEifersucht und für Ärger. Wir sehen das auch bei David, als Jessedem Propheten Samuel seine sechs Söhne vorstellt und Samuel zu ihmsagt, daß unter denen der richtige, derjenige aus seiner Vision,nicht dabei sei. "Ja, da haben wir noch den kleinsten, David,draußen auf der Weide!" Da haben wir dieses Phänomen wieder:Man kann Gott nicht vorschreiben, mit wem er seine Verheißungfortsetzen will. Auch das ist eine Botschaft der Geschichte umAbraham.

Kommen wir zurück zu Hagar. Wenn Abraham sie mit Ismael ins damalige Niniveoder nachBABYLON, wäre das ein Desaster und Unglück gewesen. Waswäre dort mit den Frauen geschehen? Und ein Einzelfall war das auchnicht. Was passiert mit einer Frau, wenn die Ehe nicht fortgesetztwird und sie nur eine Kebsfrau ist? Da bleibt nichts anderes übrig,als zum Vater, zum Bruder, zur Sippe zurückzukehren, denn das istdie einzige Existenzmöglichkeit.

Damalsgab es ja noch keine Krankenkasse, keine Altersversicherung. Wohinhätte sie denn sonst gehen können? So wird sie in der Tat zurückzu ihrem Stamm in die Wüste geschickt. Das muß man sich auchvergegenwärtigen, wenn man heute die Formulierung hört, daß sie indie "Wüste geschickt" worden sei. Wenn man heute hört,daß eine Frau mit Kind in die Wüste geschickt wird, stellen wir unsdas schon ziemlich gruselig vor. Aber das war wirklich die einzigeMöglichkeit für sie. Aber sie wäre dabei zusammen mit ihrem Sohnbeinahe verdurstet. Nun greift aber wiederum ein Engel ein. denn siewird beschützt. Aber die Geschichte mit dem Engel muß man auchgenau lesen. Zunächst einmal ist es so, daß der Engel von Anfang anmit den Frauen sehr gerne spricht. Alle diese Frauen haben guteEngelsbegegnungen. denn das ist von größter Wichtigkeit. Jedenfallsist es so, daß Hagar auch vom Engel behütet wird. Das Interessantefür die Wundersüchtigen unter uns ist die Tatsache, daß da imGrunde genommen gar kein Wunder geschieht. Denn Hagar sitzt dortvöllig aufgelöst, man könnte auch sagen, daß sie hysterisch vorsich hin weint: Sie ist nicht mehr tatkräftig.

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Vielleicht passt folgende Bibelstelle dazu: "So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen, für Könige und alle, die in hoher Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit; denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. Das ist das Zeugnis zur rechten Zeit für das ich eingesetzt wurde als Verkündiger und Apostel — ich sage die Wahrheit in Christus und lüge nicht —, als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit. " (1. Timotheus 2,1-7).

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Gott will, dass "alle Menschen gerettet" werden. (1.Tim.2,4).

Trotzdem könnte es "Lielingskinder" geben (Joh.13,1; 21,20).

Das liegt wohl an der Tiefe des Gehorsams (Apg.13,22).

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jesus ist für ALLE menschen gestorben

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Galater 3,28 :
„ Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid einer in Christo Jesu.“

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Kommentar von BibelGeschichte
27.10.2015, 22:53

Dort spricht allerdings nicht Gott selber, aber die Aussage ist göttlich inspiriert.

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Kommentar von scrutinize
27.10.2015, 23:58

Beachte, dass dieser Vers ausschließlich den Gläubigen gilt, nämlich denen, die in Christus sind. Der natürliche Mensch ist von Gott getrennt. Darum ist seinerseits auch eine bewusste Bekehrung zu Jesus notwendig.



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Apostelgeschichte 10:34,35

Da tat Petrus den Mund auf und sprach: "bestimmt merke ich, daß Gott nicht parteiisch ist, sondern daß für ihn in jeder Nation der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist."

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