Studieren ohne Vorlesungen zu besuchen?

14 Antworten

Wenn du keine Anwesenheitspflicht hast, dann ist es möglich. 

Und es kommt vor, dass man Kurse hat, die sinnlos scheinen und die man auch bestehen kann, ohne die Vorlesungen besucht zu haben. 

Doch das gilt nicht für alle Kurse, und es lohnt sich auf jeden Fall, regelmäßig in den Vorlesungen zu sitzen. Denn du kriegst dort viele Zusammenhänge aufgezeigt und kannst die Prüfung auch besser einschätzen, sodass dir das Lernen wahrscheinlich leichter fallen wird. Außerdem hast du die Möglichkeit, einige nette Leute kennenzulernen. ;) 

Hallo DieterBuschkatz,

reintheoretisch geht das bei Vorlesungen! Manche Professoren oder Professorinnen sind da aber etwas eigen. Anwesenheitslisten oder Anwesenheitspflicht habe ich selbst erlebt, auch wenn die Veranstaltung als freiwillig gekennzeichnet war.

Weitere Schwierigkeiten bekommst du bei Praktikas. Erstrecht dann, wenn diese deine Anwesenheit erfordern z.B. wegen Labobedingungen oder Tests.

Suche dir am besten einen Fernstudiengang aus. Hier ist die Anzahl der Stunden der Anwenheitspflicht auf das nötigste Maß reduziert.

Grüße aus dem Pott,

chris

Wenn du keine Anwesenheitspflicht hast in den Kursen, dann geht das natürlich. 

Oftmals wirst du aber bei einzelnen Kursen z. B. Seminaren eine Anwesenheitspflicht haben, die dann auch kontrolliert wird. 

Er redet ausdrücklich von Vorlesungen.

0

Es gibt ja Menschen die lernen alleine zuhause wirklich besser als in der Uni.

Der Zahn wird dir an der Uni schnell gezogen.

In Vorlesung bereitet dir ein Dozent den aktuellen Wissensstand zum Thema handlich auf, basierend auf jahrelanger Erfahrung im Fach und umfangreicher Literaturkenntnis. Meinst du, du kannst das als Student, vielleicht gleich im 1. Semester leisten?

In Seminaren wird in die Tiefe gegangen, du lernst, dich zu einem Thema vorzubereiten, hältst Referate, hörst die Referate anderer, im Optimalfall wird diskutiert.

Daheim allein kannst du bestenfalls die vorhandene Literatur in deinen Schädel pressen. Ein Abwägen und Bewerten der Relevanz kann aber gerade am Anfang des Studiums noch nicht erfolgen.

Nicht umsonst gibt es in den meisten Veranstaltungen eine Anwesenheitspflicht.

Daheim hast du dann trotzdem noch genug zu lernen.

Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit eines Fernstudiums. Das kann aber meines Erachtens in den wenigsten Fächern ein Präsenzstudium vollwertig ersetzen. Es fehlt schlicht der Kontakt zu Dozenten und Kommilitonen, zuviel wird vorgekaut, Selbstständigkeit wird bei Zeiteinteilung und Lernstrategien gefordert, aber meist nicht beim wissenschaftlichen Arbeiten. Andererseits, wenn ich mir die Unis nach Bologna so ansehe... Vmtl. ist der Unterschied inzwischen kleiner als früher. 

In Vorlesung bereitet dir ein Dozent den aktuellen Wissensstand zum Thema handlich auf

Du warst wohl niemals in einer Mathematikvorlesung. Für diese gilt häufig:

In der Vorlesung schreibt der Dozent ein 10 Jahre altes, mittlerweile auch online einsehbares Skript an die Tafel, ohne seine Tätigkeit in irgendeiner Weise zu kommentieren.

0
@Jonas711

Was der Fragesteller studieren möchte, hat er uns nicht verraten. Und SO läuft es nunmal in den wenigsten Fächern, das ist wirklich ein Trauerspiel.

0

"Vorlesung" ist oft schon fast ein Synonym für "keine Anwesenheitspflicht".

Es gibt an Universitäten allerdings noch andere Veranstaltungen, wie zb Labore, Seminare, Proseminare etc. Manchmal bzw Oft gibt es eine Anwesenheitspflicht für diese.

Was möchtest Du wissen?