Stimmt es, dass man im Galopp auf dem Zirkel nur mit dem inneren Schenkel treibt und...?

4 Antworten

nein. der äussere schenkel bleibt verwahrend eine handbreit hinter dem gurt liegen.

beim reiten auf dem zirkel unterstützt er die biegung des pferdes und verhindert das ausbrechen der hinterhand.

beim reiten auf der geraden richtet der verwahrende schenkel das pferd gerade, so dass es nicht auf 2 hufschlägen galoppiert. das kreuz unterstützt das innere bein beim treiben.

Grundsätzlich treibst Du immer nur mit dem inneren Schenkel und auch immer nur dann, wenn es notwendig ist. Der äußere liegt verwahrend, sobald es einen äußeren gibt, d.h. in allen Gangarten auf jeder gebogenen Linie, im Galopp immer.

Im Galopp hast Du die Sondersituation, dass der die einzige asymmetrische Gangart ist, d.h. egal, wie lange es geradeaus geht, es gibt immer ein innen und ein außen. Getrieben wird (außer zum Angaloppieren) immer innen, das äußere Bein liegt immer in der verwahrenden Position, Deine Schultern und in geringem Maße die Belastung des Sitzbeins machen die Biegung für gebogene Linien.

Du treibst vor allem dadurch, dass du die Galoppbewegung mit der Gewichtshilfe unterstützt. Zusätzlich gibst du dem inneren Schenkel bei jedem Galoppsprung einen feinen Impuls, den sich ein gut gerittenes Pferd aber „selbst abholt“, wenn du nur den Absatz federn läßt. Das ist auf der Geraden genauso wie in der Biegung.

Nein, der äußere Schenkel muss verwahren, sonst bricht dir das Pferd über die Hinterhand aus.

Woher ich das weiß:Hobby – Ich reite seit meinem 6.Lebensjahr und habe zwei Pferde

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