Ich halte mein Pony in einem Paddock-Trail. Mit zusätzlichem kleinen, nur für sie immer zugänglichen, Fütterungsbereich für den Heuersatz.

Das ist bei uns im der Umgebung die artgerechteste Haltung mit viel Platz, gutem Raufutter und fähigen Betreibern. Und die Anlage bietet mir auch um die Unterbringung an sich eine gute Infrastruktur (Futterkammer, (Warm-)Wasser, überdachter Putzplatz mit Strom, Reitplatz, überdachtes Longierzelt usw.).

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Klar ist das machbar. Aus der Erfahrung als Pferdebesitzerin kann ich dir berichten, dass das bei der überwiegenden Mehrheit der Pferdebesitzer, die ich kenne, so aussieht: (annähernd) Vollzeitjob + Pferd, in den meisten Fällen auch Partner und weitere Haustiere.

Das ist alles eine Frage der Organisation, Priorisierung, des Netzwerks und nicht zuletzt der finanziellen Möglichkeiten.

Die meisten Pferdebesitzer besuchen ihr Pferd übrigens deutlich häufiger als 4/Woche und auch das ist machbar. Man muss sich nur bewusst sein, dass man dann eben nicht noch zusätzlich zwei Mal die Woche zum Yoga, einmal die Woche zum Chor und einmal die Woche zum Handball geht und auch ohne viele weitere Aktivitäten unter der Woche nicht mehr wirklich viel Zuhause-Entspannung-Zeit nach Arbeit, Pferd und Haushalt bleibt.

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Cora's House and Horses ist da ein absoluter Geheimtipp in der Nähe von Selfoss. Top ausgebildete Pferde, super Haltung und wunderschön Umgebung.

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Da fehlen die absoluten Basics, die du bräuchtest, damit man dich mit einem Pferd alleine lassen kann.

Ich empfehle dir, an einem anderen Hof (zusätzlich) Unterricht zu nehmen, um auch mehr rund ums Pferd zu lernen. Vielleicht sind dafür auch Kurse zum Pferdeführerschein oder Reitferien eine Idee?

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Ganz schlechte Idee. Das ist brandgefährlich für dich und das Pony.

Schlitten fahren geht wirklich nur mit ordentlichem vollständigen Geschirr, einem regelmäßig gefahrenen und wirklich verlässlichen Pferd, sicherem Gelände und am besten einer Anspannung, in der sich der Schlitten vom Pferd trennt, wenn sich mal der Mensch vom Schlitten trennt. Und selbst dann bleibt es noch hoch risikoreich - dem sollte man sich bewusst sein.

Irgendwie mit irgendwelchen Bauchgurten einen Kinderschlitten ohne Ortscheid und Sicherheitsvorkehrungen an ein Pony zu tüddeln, das zwar vielleicht brav, aber augenscheinlich nicht regelmäßig gefahren ist, ist wirklich super gefährlich. Das "Geschirr" kann runter rutschen und das Pferd zu Fall bringen, es kann sich in den Leinen verheddern, vor dem Schlitten erschrecken und so weiter. Du liegst nachher irgendwo im Graben und das Pony ist vor lauter Panik mit wehenden Leinen und springendem Schlitten unterwegs zur nächsten Straße. Was da passieren kann, mag man sich gar nicht ausmalen...

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Ich würde so ein Konzept gar nicht machen. Weder aus Sicht der Pferdebesitzerin - viel zu gefährlich und nicht abgesichert, wenn dem Kind was passiert bist du haftbar und ein nicht angemeldetes und nicht versteuertes Nebengewerbe ist es auch noch - noch aus Sicht der Eltern - absolut unseriös, nicht abgesichert und auch nicht qualifiziert, dadurch ist das Risiko fürs Kind nicht abschätzbar und wenn doch was ist wird es ein großer Haftungsstreit.

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Für das Budget würde ich deine Beine und Füße ordentlich ausmessen und dann gebraucht schauen. Gerade bei Größen, die bei Jugendlichen üblich sind (kleiner Fuß, lange und schmale Wade) werden doch immer mal wieder Stiefel verkauft, aus denen jemand raus gewachsen ist. Die sind dann qualitativ gut und haben ihre Lebenszeit oft noch lang nicht um.

Neu bekommst du für den Preis keine guten Stiefel.

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In Urin und Kot zu stehen ist natürlich nicht toll für Pferdehufe und die Haut.

Man könnte den Pferden mehr Fläche anbieten, die Fläche ordentlich befestigen (wir haben auch Kunstrasen, aber halt mit ordentlich Schotter und Sand drunter, es gibt aber etliche Möglichkeiten Boden zu befestigen) und dann natürlich oft genug sauber machen. Bei größeren Pferdegruppen und kleiner Fläche kann auch mehrmals am Tag nötig sein.

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Mir kommt es auch arg wenig vor. Falls die Menge nicht mit einer unabhängigen Futterberatung (z.B. jemand vom TWI) abgeklärt ist, würde ich da an deiner Stelle rein investieren. Sie haben auch eine Idee, wie sich die Fresspause verringern lässt.

Mittlerweile gibt es verschiedene zeitgesteuerte Lösungen. Über elektronische Rolläden, die eine Raufe freigeben bis zu Hühnerklappenöffnern, die ein Heunetz runterfallen lassen, gibt es da viele Ideen. Vielleicht liest du dich in so zeitgesteuerte Lösungen rein, falls das Raufutter für die Nacht wirklich nicht erhöht werden kann.

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Mir fällt zuerst auf, dass das Pony unglücklich guckt.

Das könnte daran liegen, das es ihm mit dem Pad, also ohne passenden Sattel, unangenehm ist. Dafür würde auch sprechen, dass es denn Rücken nach unten weg drückt und die Hinterbeine hinten raus schiebt.

Auch passt die Trense nicht. Das Gebiss scheint zu lang zu sein und dadurch der Genickriemen zu kurz verschnallt. Mit einem kürzeren Gebiss könnte man gucken, ob man diesen Zaum passend eingestellt bekommt.

Zusätzlich dazu verkriecht sich das Pferd hinterm Zügel und hat nur im Genick nachgegeben ohne sich dabei korrekt zu tragen.

Ich denke mit passendem Sattel, passender Trense und regelmäßigem, gutem Reitunterricht könnte man dieses Pony noch besser reiten.

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Für mich persönlich wäre es zu weit. Im Alltag ist das sicherlich irgendwie machbar, wird aber zur mittleren Katastrophe, wenn man was ist.

Dem Pferd 10 Tage morgens die Augen tropfen, wenn man im blödsten Fall entgegengesetzt zur Arbeit dann noch über 50km fahren muss ist einfach scheiße. Das Pferd nach einer Kolik alle paar Stunden selbst überwachen, wenn man für jede Kontrolle eine Stunde durch die Gegend fährt - kaum machbar ohne an Stall zu schlafen... Bei richtig üblem Winterwetter nach dem Pferd sehen, um einfach selbst ein gutes Gefühl zu haben, ist bei 26km und dann bergauf auch keine wirkliche Option.

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Schermaschine Schneidet nicht mehr?

Hey,

ich hab ein riesiges Problem mit meiner Heiniger Opal. Ich hab damit schon ein paarmal mein Pferd geschoren, immer mit dem 1,5 mm Scherkopf (Nr. 10). Normalerweise ging alles super, aber diesmal schneidet sie einfach gar nichts mehr – obwohl sie ganz normal läuft, vibriert und sich alles bewegt.

Das Ganze ist plötzlich mitten beim Scheren passiert – erst ging sie wie Butter durchs Fell, richtig sauber und problemlos, und auf einmal hat sie einfach gar nichts mehr geschnitten. Ich habe sie natürlich auch während des Scheerens ca alle 10-15 min geölt und wenn sie zu heiß war kurz abkühlen lassen. Ich hab sie schon zigmal komplett sauber gemacht, geölt und sogar mit Druckluft ausgeblasen. Die Klingen bewegen sich auch sichtbar, aber sie schneidet einfach kein einziges Haar mehr.

Das Komische ist: Dieses Problem hatte ich schon ein paarmal, auch heute, aber nach dem Reinigen ging’s immer wieder. Jetzt gar nicht mehr.

Ich versteh’s einfach nicht – die Maschine war echt teuer, die Klinge ist fast neu (erst 2–3 Schuren). Sie kann eigentlich gar nicht stumpf sein, weil sie ja vorher noch super durchgegangen ist – sowas passiert ja nicht von jetzt auf gleich.

Kann es sein, dass sich da irgendwas im Scherkopf verschoben hat oder blockiert? Ich kann die Klinge unten per Klick abnehmen(snap-on System), aber ich trau mich nicht, die Schrauben an der Klinge aufzumachen, weil ich nix kaputtmachen will.

Ich werde morgen früh aufjedenfall einmal bei Heininger anrufen und nachfragen.

Hat jemand Erfahrung mit sowas?

Ich bin am Wochenende auf Turnier und kann echt nicht mit einem halbgeschorenen Pferd auftauchen 😭

Bitte helft mir ich bin grad echt am Ende mit den Nerven.

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Bei dickem und dichtem Fell halten Scherblätter nicht mal unbedingt 3 Schuren und sind bereits nach 1,5 oder 2 Schüren wieder stumpf. Bei mir hat sich das bisher auch eher weniger angekündigt, am Anfang hilft sauber machen noch, aber irgendwann rupft es dann ohne weitere Vorwarnung nur noch an den Haaren ohne irgendwas zu schneiden.

Deshalb sollte man bei dickem Fell immer einen Satz frische Blätter auf Vorrat da haben beim Scheren. Für mich klingt das nämlich schon nach dem ganz klassischen: die Blätter sind stumpf und müssen nach geschliffen werden.

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Wenn es wirklich jahreszeitenunabhängig ist, ist eine Futtermittelunverträglichkeit denkbar oder eben eine Reaktion auf zu viel Weidegang bzw. viel Weidegang auf deutschen Weiden, die für Kaltblüter eher nicht geeignet sind.

Ich würde eine professionelle Futterberatung hinzuziehen und ggf. das Pferd mal ein paar Monate komplett abweiden. Juckreiz kommt selten nur von äußeren Hautproblemen, meist stimmt dann im gesamten Körper etwas nicht, besonders wenn es wirklich so schlimm ist, das Pferd leidet ja anscheinend deutlich.

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Vorausgesetzt der Reheschub hat nur soweit geschadet, dass das Pferd überhaupt wieder belastbar ist, war bei mir bisher die Maßgabe von Hufbearbeitern und Tierärzten: langsames antrainieren nach einigen Wochen, volle Belastung erst wieder, wenn der Huf einmal vollständig neu runter gewachsen ist nach dem Schub.

Das hat bei meinem Pony ca. 9 Monate gedauert, kann aber auch ein Jahr dauern.

Bei wirklich dramatischer Hufbeinrotation oder Absenkung sollte man auch eher ein paar Monate als ein ein paar Wochen warten und die Prognose für ein weiteres schmerzfreies Leben mit Röntgenbildern regelmäßig überprüfen, bevor man überhaupt an Reiten denkt.

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Stallwechsel ja oder nein?

Hallo,

ich hätte gerne ein paar (erfahrene) Meinungen zu meiner aktuellen Situation.

Letztes Jahr bin ich mit meinem Wallach in einen Stall gezogen. Ich wusste das ist nicht das Optimum aber das beste was ich in der Umgebung finden konnte (nach Umzug+neue Stadt). Nun ist es so dass die vorher abgemachten Koppel und Paddock Zeiten massiv gekürzt wurden (Stallbesitzer stellte vor vollendete Tatsachen, kein Raum für Diskussion) und zwar das ganze Jahr über. Mein Pferd steht jetzt also 17h in seiner Box, von der Arthrose im Knie mal abgesehen (nicht grad förderlich) ist das halt einfach kein pferdegerechtes Leben.

Es ist ein guter Stall, nette Menschen aber nicht das was ich mir für ein Pferd wünsche.

Nun hätte ich einen Platz in einem Offenstall, kleine Gruppen, 24/7 Heu.

Nun könnte man meinen, ganz klare Entscheidung -> ab in den Offenstall.

Mein Wallach hat über ein halbes Jahr gebraucht bis er in seiner aktuellen Herde richtig angekommen ist und ganz der alte war. Das war wirklich keine leichte Zeit. Konnte außerhalb der Herde keinen Moment stillstehen, hat sich aufgeführt, hat extrem geklebt usw. Und jetzt stehen wir dann gerade mal ein Jahr in dem Stall.

Es tut es mir so leid, wenn er jetzt wieder nach so langer Eingewöhnungszeit aus seiner Herde gerissen wird und wieder eine für ihn so schlimme Zeit ansteht.

Nun meine Frage, Umzug oder vielleicht doch irgendwie etwas ganz anderes, bzw. wie seht ihr das?
Liebe Grüße

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Der Stallwechsel und die Eingliederung in eine neue Herde ist sicher weniger Stress, als ständiges Hungergefühl und Arthrose Schmerzen wegen des vielen Stehens. Ich würde ihm den Wechsel deiner Beschreibung nach so schnell wie möglich ermöglichen. Den Pferdekumpel kann man ja regelmäßig zum Ausreiten besuchen.

Die Eingliederung in eine funktionierende Offenstall Herde dauert immer mindestens ein halbes Jahr, bis sich die Gruppe dann wirklich gefunden hat, das ist tatsächlich normal.

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