Sterben beim Headbanging eigentlich Gehirnzellen ab?

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10 Antworten

Hallo ABC777 :)

Diese Frage habe ich mir auch einmal gestellt, schließlich wird das Gehirn durch das Schütteln stark belastet und wird innerhalb des Schädels hin- und her "geschleudert".

Erst einmal für alle, die es nicht kennen:

Headbanging nennt man eine Kopf-auf-und-ab-Bewegungstechnik, die häufig auf Rockkonzerten ausgeübt wird.
Dabei schüttelt man den Kopf meist sehr schnell hin und her.

Klar ist, dass man durch das Schütteln schnell Kopfschmerzen bekommt und einem auch schwindelig werden kann, also schonmal gute Anzeichen für etwaige Folgeschäden.

Gehirnzellen (Neutronen) sterben schon von Geburt an ab.
Es sterben Gehirnzellen und es wachsen wieder welche nach (was vielen nicht bewusst ist).
Mit dem Alter nimmt dieser Wachtumsprozess allerdings ab und Menschen geraten in eine Demenz.
Gehirnzellen sterben auch durch durch äußere Einflüsse, wie zum Beispiel Strahlungen.
Alkohol tötet ebenfalls Gehirnzellen, was aber nur bei häufigem Genuss zum Problem werden könnte....sich dumm trinken geht eigentlich nicht.

In deinem Fall werden die Gehirnzellen aber nicht absterben, denn dies geschieht nur durch natürliche Prozesse oder Vergiftungen; was sie allerdings können, ist platzen.

Dies kannst du auch beim Boxen "beobachten", denn ein krägtiger Schlag auf die Schläfe und es sieht übel aus.
Beim Headbangen platzen also Gehirnzellen, alleine durch die sogenannte Massenträgheit ist dies der Fall, denn der Schädel bewegt sich ruckartig in eine Richtung und das Gehirn schnellt hinterher, dabei stößt es gegen den Schädelknochen und verletzt sich.

Außerdem hat eine amerikanische Studie festgestellt, dass es noch wesentlich gefährlichere Folgen vom Kopfschütteln geben kann, denn:

Die Forscher Declan Patton und Andrew McIntosh von der University New South Wales besuchten Hardrock-Konzerte von Motörhead, Ozzy Osbourne und Skid Row.
Im Fokus der Untersuchung stand das wilde Kopfwirbeln der Musiker und Fans.
Die Wissenschaftler stellten ein Modell nach, das Headbanging in unterschiedlichen Geschwindigkeiten ausführt und den Grad der möglichen Verletzungen registriert. Zudem maßen sie die Headbanging-Aktivitäten von zehn Musikern während unterschiedlich schneller Songs.

Das Ergebnis: Ab 130 Schlägen pro Minute stieg das Risiko für Verletzungen rapide. Das Durchschnittstempo der rockigen Klänge beträgt sogar 146 Schläge.
Der Kopf wird hierbei mehr als 75 Grad abgeknickt.

Doch was für echte Heavy-Metal-Fans das höchste aller Gefühle ist, gefährdet die Gesundheit:
Es kann taub machen, Schlaganfälle und Nackenverletzungen auslösen oder zu einem Schädel-Hirn-Trauma führen.<

Also ganz klar:

JA, Gehirnzellen platzen durch das wilde Schütteln des Kopfes und auch gefährlichere Folgeschäden sind möglich....also Vorsicht mit dem Genuss des Headbangens, man kann Musik auch anders genießen!

Liebe Grüße Kartoffelsirup :)

Headbanging - (Musik, Gesundheit, Angst) Demenz - (Musik, Gesundheit, Angst)
Beutelkind 02.04.2012, 21:11

Na, jetzt ist mir alles klar... feix :)

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Lilly2643 02.04.2012, 21:23
@Beutelkind

Das hat uns früher niemand erzählt. ;-(

Ich denke da so an diverse Schulfeten. Selbst die anwesenden Lehrer haben uns nicht gewarnt. Wie kann man da was lernen? grübel

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Lilly2643 02.04.2012, 21:24
@Beutelkind

Eben, das ging und geht auch mit anderer Musik. Rock z.B., nicht wahr, meine Liebe?

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kartoffelsirup 02.04.2012, 21:25
@Lilly2643

Ach Lilly, dein Auffassungsvermögen wird ja noch ausreichend sein, um dir diese Information zu merken, oder? :)

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Es sterben natürlich Zellen ab, aber die Menge müsste sich im erträglichen Bereich liegen, falls man nicht übertreibt!

also schädlich keinesfalls alles was du mit deinem kopf machst lässt gehirnzellen sterben solange du diese verkraftet kannst ;) aber headbanging ist auch nich viel gefährlicher als ein klaps auf den kopf

ja, aber das innere hirn ist durch die äußeren schichten geschützt, so dass eine grundsubstanz immer erhalten bleibt

es kann bei so leuten also eh kaum was kaputt gehen

Schlimmer ist Junkfood :) --> http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,739937,00.html (...Und Mobbing... Und Alk... Und Brustkrebschemo... Menno: Googel mal "was schädigt das Gehirn" - puhh... haarerauf :)

...Manchmal glaub' ich: Gewisse Internetseiten schädigen das Gehirn...^^ :)

kartoffelsirup 02.04.2012, 21:31

Dreh doch mal die Metall-Musik etwas runter, dann kannst du auch googeln! ^^

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Beutelkind 02.04.2012, 21:47
@kartoffelsirup

Hast'e mal 'n Link, den ich 'runter stellen könnte - kA was "Metall - Musik" überhaupt ist...^^ !

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kartoffelsirup 02.04.2012, 22:26
@Beutelkind

Wie du nur immer wieder auf solche Videos kommst, also ich wette, dass du dir die in deiner Freizeit wirklich interessehalber ansiehst! :))

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Beutelkind 02.04.2012, 22:38
@kartoffelsirup

Joa! In meiner Freizeit jage ich mit dem Kleinen rauchende Lokomotiven - der Hund will beschäftigt werden!

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Der Kopf ist doch keine Tüte mit Chips, die kaputt gehen, wenn man sie schüttelt. So einfach geht da nichts kaputt. Das Gehirn ist von Wasser umgeben, was Erschütterungen bis zu einem gewissen Grad dämpft. Du mußt deinen Kopf schon heftig wo gegen hauen, dann stößt das Hirn gegen den Schädelknochen - davon bekommt man eine Gehirnerschütterung.

Kurzum: Ich glaube nicht, dass Headbangen selbst schädlich ist. Allerding kann einem davon schwindelig werden und man kann umkippen.

soziemlich alles was du mit deinem kopf machst lässt gehirnzellen verecken

Und Springschnurspringen, Kopfstand machen, Leichtathletik usw ist natürlich auch schädlich weil man den Kopf ein bissl bewegen muss? ^^ Frage ist damit glaube ich beantwortet, haha XD

alsooo.....dat «hädbängen» is eene janz raffinierte art un weise «läuse» un «schuppen» loszuwerden

......hihihi ;))

Sowas mach ich nicht, dafür sind meine Haare zu lang und zu reichlich! grins

Lilly2643 03.04.2012, 01:07

Früher waren aber doch lange Haare Voraussetzung dafür, das wirbelte doch gleich viel schöner. :-)

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schulle2 03.04.2012, 20:45
@Lilly2643

Früher hatte ich auch lange Haare, wahrscheinlich hab ich deswegen jetzt nen Sprung in der Schüssel...

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