Starkstromschein - gibt es so etwas

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5 Antworten

so etwas wie einen Starkstromschein gibt es nicht. es gibt eine elektrotechnische Unterweisung im Sinne der VDE Richtlinien.

z.b. zum Wechseln von NH-Sicherungen, oder dem Ein und Ausbau von Stromzählern (landläufig als Zählerschein bezeichnet) aber auch für den Anschluss von Lastleitungen an einen entsprechenden Anschlusspunkt.

die frage ist, was ihr vor habt. wenn ihr fertige Verteilerbausteine verwenden wollt, die mit CEE steckern in einander gesteckt werden, dafür braucht es keine sondereliche erlaubnis. nur etwas Sachverstand im Umgang mit solchen Geräten. dazu zählt unter anderem,. dass man, auch wenn sie wettergeschützt sind. nicht unbedingt in einer pfütze liegen lässt, oder belastete Leitungen nicht trennt.

an sonsten wenn ihr vor habt, euch eigenes equipment zusammen zu basteln, wäre es ratsam, das fertige Werk von einem elektriker inspizieren zu lassen...

ggf könnt ihr euch vor dem Bauen beraten lassen

lg, Anna

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sowas kenn ich nicht und nie gehört,war 40 jahre in der branche,grundvoraussetzung war immer gesellenbrief und die entsprechenden lehrgänge.eine der wenigen ausnahmen dei mir bekannt ist,ist bei küchenbauern die lehrgänge absolvieren um einen herd anzu schließen,muss aber jährlich wiederholt werden

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Kommentar von wollyuno
01.11.2012, 08:39

die sind meist schreiner und müssen mindestens 18 sein,lehrgang findet bei berufsgenossenschaft statt

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Das hast Du präzise ausgedrückt. Das ist so das geläufigste umgangssprachliche Verständnis des Wortes "Starkstrom". Einen technischen Fachbegriff kennzeichnet das Wort ohnehin nicht. "Starkstrom" gibt es nur in der Umgangssprache in vielen Bedeutungen. Wenn Deine Schule zum praktischen Umgang mit Drehstrom (3 Phasen) spezielle alberne Zertifikate ausstellt, dann kann nur die darüber Auskunft geben. Wenn sie das gar noch amtlich als "Starkstrom" kennzeichnen sollte, dann faseln da irgendwelche Verwaltungsheinis von Sachen, die sie selbst nicht verstehen. Darüber darf man als Schüler getrost respektlos lachen.

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Will ja nicht meckern oder klugscheißen aber wenn du Schülern etwas über Elektrizität beibringen möchtest und damit anfängst ihnen "Starkstrom" zu zeigen sollteste dich evtl erstmal selber informieren.

Fang lieber erstmal mit dem Ohmschen Gesetz an, entweder kannste dann vielleicht auf die Berechnung von Widerständen eingehen (Reihen, Parallel, Gemischte Schaltung) oder du kannst versuchen ihnen Wechselstrom zu erklären aber das ist glaube ich schon fast zuviel. (Je nach Klassenstufe und Schule)

Um 3 Phasen Wechselstrom (dein "Starkstrom") verstehen zu können muss man erstmal grundsätzlich den Unterschied zwischen Gleich und Wechselspannung verstehen.

Ich glaub ich hatte nur mal in der 9. oder 10. Klasse in Physik als Thema Reihen und Parallelschaltung von Widerständen aber mehr auch nicht.

Und was meinst du mit "Lichttechnik" ? Schwarzarbeiterkurs zum Lampen anklemmen oder wie :D

Zum Thema Bescheinigung: Für die Schüler, also nicht Fachkräfte ist arbeiten unter Spannung natürlich tabu, ich meine nicht Kleinspannung sondern eben 230/400V die du meinst. Ich weiß nicht wie das als Lehrer ist, also keine Ahnung ob ein Physiklehrer sowas "darf".

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Wie definierst Du Starkstrom? Eine Autobatterie oder ein Elektroschweißgerät kann starken Strom liefern und der ist nicht gefährlich!

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Kommentar von Axxander
01.11.2012, 00:22

Mit Starkstrom meine ich den dreiphasigen Strom, wo jede einzelne sinusförmige Stromwelle eine Spannung von 230 Volt hat ( und insgesamt dann die Spannung bei 380 Volt liegt)

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