Stahlhelm der NVA?

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6 Antworten

Der M54 Stahlhelm der NVA basierten auf dem M45, der noch während des Zweiten Weltkrieges entwickelt aber nicht mehr eingeführt wurde. Er ist eine Weiterentwicklung und hat unter anderem ein komplett anderes Innenleben.

In der Anfangszeit hatte die KVP, der Vorgänger der NVA, noch Uniformen welche eher den russischen ähnelten. Unter anderem waren die Uniformen in Blau und Erdbraun  Das haben selbst die Russen nicht verstanden und ganz deutlich gefragt warum man den nicht Uniformen in deutscher Tradition nutzt.

Mit der Aufstellung der NVA wurden dann auch wider Uniformen nach deutschem Vorbild genutzt. MAn hat damals propagiert das man darstellen will das diese Uniform nicht nur für Krieg und Faschismus steht sondern auch für den Frieden.

Viele Traditionen der NVA stammten auch aus einer Zeit weit vor dem 2. WK. Eine Menge geht z.B. auf Friedrich Engels zurück der sich sehr intensiv mit dem Militär befasste. Auch der Paradeschritt, oft fälschlicher weise Stechschritt genannt, ist weit älter als gedacht und bei weitem nichts allein preussisches.

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Der NVA Stahlhelm ist mit dem Versuchsmuster der Wehrmacht(mod.45) identisch. Bei der Wehrmacht wurde der aufgrund eines Verbotes von AH nicht eingeführt, da er nicht "Deutsch" aussah. Bei der NVA war noch ein  mit dem NVA Stahlhelm gleich aussehender NVA PLASTIKHELM für Wache, Parade usw. in Verwendung!!!

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Ja, die Formgebung beruhte tatsächlich auf einem noch von der Wehrmacht entwickelten Helm, dessen Herstellung und Verwendung aber vom GröFaZ verboten wurde. Er war aufgrund seiner Merkmale allen anderen Metallhelmen weltweit bis zum Schluss in seiner Schutzwirkung (nicht aber im Tragekomfort) überlegen. Die Uniformen der Volksarmee wurden bewusst an deutsche Traditionen angelehnt, um einen Kontrapunkt zu den an westlichen, speziell amerikanischen, orientierten Bekleidungsstücken der Bundeswehr zu setzen.

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Kommentar von FreeScotland
28.12.2015, 23:07

Interessant, die N VA hatte ja auch den preußischen Stechschritt übernommen. Aber der war auch in der Roten Armee zur Tradition geworden.

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bei der Remilitarisierung beider deutschen Staaten sind ganz am Anfang für eine kurze Übergangsperiode jeweils auch noch alte Wehrmachtsbestände an Helmen benutzt worden. Die wurden aber jeweils sehr schnell entsorgt, weil man nicht an die Wehrmacht erinnern wollte. Die NVA hatte Helme, die den sowjewtischen Helmen glichen.


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Kommentar von FreeScotland
28.12.2015, 22:59

Von der Bundeswehr weiß ich, daß sie jahrzehntelang nur unifarbene Ausrüstungen hatte, weil die Flecktarnung eine Erfindung der Wehrmacht, oder auch SS war u. die BW sich optisch davon distanzieren wollte.

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Kommentar von Hegemon
29.12.2015, 00:39

"Die NVA hatte Helme, die den sowjewtischen Helmen glichen."

Ist mir neu. Welcher soll das gewesen sein? Der abgeflachte M54 basierte auf Wehrmachtsentwicklungen. Und danach kam der M56.

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Ja. Genau so war das. Google mal "Stahlhelm M56" und "M54".

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zumindest zu vermuten

weil sich beide sehr ähneln (gleich sind)

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