Sprichwort: "Schnee von Gestern"?

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https://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=~~Schnee%20von%20gestern&suchspalte%5B%5D=rart_ou

"Das ist doch Schneevongestern!"; "Und auch alles, was bisher für sie wichtig und spannend, schön und lebenswert war, wird beiseite gefegt - das ist jetzt Schnee von gestern.

Die Eltern und Freunde, die über ihre Veränderung verwundert und
irgendwo auch ärgerlich sind, gelten als unverständig und veraltet und
blöde - sie haben ja keine Ahnung!";

"Sind Apples iPads bald Schneevongestern?";

"Im Zuge unserer virtuellen Möglichkeiten ist es Schneevongestern, zwei Visitenkarten zu übergeben";

"Neujahrsvorsätze sind schnell Schneevongestern" umgangssprachlich;

Der Schnee von gestern ist ein alter Topos der Vergänglichkeit. Seine prototypische Ausprägung findet er bereits bei Francois Villon, der seiner um 1460 entstandenen "Ballade des dames du temps jadis" den Refrain gibt: "Wo ist der Schnee des letzten Jahres?" 

Vielen Dank.
Allerdings finde ich diese Assoziation irgendwie unpassend. Wieso wird gerade der Schnee mit der Vergänglichkeit verbunden? Im heutigem Sprachgebrauch wird dieses Sprichwort oft falsch verwendet, wonach es nach dieser Ansicht auch überhaupt keinen Sinn ergibt. Daher war ich darüber auch so Verwundert.
Immerhin verstehe ich nun diese Redensart - trotzdem, denke ich, würde es passendere Sprichwörter geben die man mit der Vergänglichkeit in Verbindung bringen könnte.
Naja - who cares!

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@xBeJokex

falsch verwendet? Falsch verwendet wird die Bezeichnung Latino, oder das Wort Ent-Täuschung.

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"Das ist Schnee von gestern", der ist geschmolzen und verschwunden.
Es lohnt sich nicht darüber zu reden.
D.h.: Was gestern noch ein Problem war, ist heute keines mehr.

Ähnliche Redewendungen gibt es schon seit ein paar hundert Jahren:
- "Den Schnee des vergangenen Jahre suchen."
- "Das ist alter Schnee!"

--> Lutz Röhrich, Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten.

Schnee von gestern...nennen wir etwas, das hinter uns liegt, das nicht mehr zu ändern ist und daher niemanden mehr interessiert oder an das wir nicht mehr erinnert werden wollen. Der längst getaute Schnee wird im Volksmund mit der Vergangenheit noch zusätzlich verstärkt: Wenn es im Flachland denn einmal schneit, ist der Schnee am nächsten Tag wieder verschwunden. Schon François Villon (1431-63?), einer der bedeutendsten französischen Renaissancedichter, spielte mit diesem Bild auf weibliche Berühmtheiten aus Mythologie und Geschichte und die Vergänglichkeit menschlicher Schönheit an und fragte in seiner »Ballade des dames du temps jadis« (Ballade von den Frauen vergangener Zeiten): »Mais ou sont les neiges d'antan« - »Aber wo ist der Schnee vom vergangenen Jahr«?

http://etymologie.tantalosz.de/s.php

Warum fällt es mir so schwer, an einen persönlichen Gott zu glauben?

Hallo GF Community,

zuerst einmal zu meiner Person bin männlich, U20 und interessiere mich allgemein für sehr viele Dinge. Nun auch für Gott.

Ich bin im allgemeinen eine sehr skeptische und hinterfragende Person. Vertrauen fällt mir schwer, sei es in Liebe und Beziehung oder im alltäglichen Leben. Ich bin jemand, der viel nachdenkt, manchmal ich gestehe mir's ein ;-), zuviel.

Nun zur Frage:

seit langem schon (Ca.2 Jahre) unterhalte ich mich mit Christen über das Thema Glaube.
Ich wollte einfach wissen, gibt es einen Gott? Und wie kann man ihn erkennen bzw warum glaubt ihr?

Ich solle beten und mich mit der Bibel vertraut machen. Solle in Demut leben.

Jetzt kommt aber das Problem.
Ich weiß nicht wie ich's genau erklären soll. Aber ich versuche es mal so einfach wie möglich darzustellen.

Ich denke automatisch wie eine Art Tabelle. Ich höre eine Aussage ordne diese sofort in logisch und unlogisch ein und bestätige die Aussage dann entweder oder verneine diese. - Ich habe nur eine vielleicht schnellere Auffassung als andere "normale", aber bin nicht gleich intelligenter, nein ich bezeichne mich sogar nicht als schlau.

Auch bei dem Thema stellt sich mein Verstand mir in den Weg. Ich denke immer, dass kann doch nicht stimmen die Geschichten aus der Bibel etc. auch meinte man zu mir, dass ich Gott nicht mit dem Verstand erfassen kann und mir mein "Wissen" bzw mein Drang dazu alles logisch erklären zu wollen im Weg.

Ich frag mich ständig, warum es für mich so schwer ist bzw wie man an Gott glauben kann ihn aber dennoch in Zweifel stellen müsse.

Ich möchte mich bzw mein Wesen auch nicht verändern für etwas, was ich nicht weiß sondern glauben muss. Alleine das Wort "Glauben" klingt für mich nicht erträglich, ja es hört sich komisch an und es wirkt auch so, aber ich als Person kann es einfach nicht! Wenn ich anfange zu beten, hab ich nie einen klaren Gedanken. Ich komme mir dabei total dämlich vor.

Ich bin so wie ich bin, ich bin ein Besserwisser ohne dabei andere zu erniedrigen zu wollen ( meine Fähigkeiten nutze ich nicht dazu, andere zu erniedrigen sondern stehe u.a für Gleichberechtigung)

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass meine Begabung alles wissen zu wollen und LongLifeLearning zu betreiben, mehr Nach als Vorteile mit sich bringt. ( An alle die das auch haben, ihr wisst was ich meine).

Mein Wissensdurst ist unersättlich, mir schwirren jeden Tag tausende fragen durch den Kopf, manche habe bzw konnte ich nie richtig abarbeiten, unter anderem das mit Gott. Problem, jeden Tag kommen immer neue dazu. Nicht falsch verstehen, ich liebe es Probleme zu lösen, aber solch Probleme wie die mit Gott, die man weder messen noch nachweisen kann, gehen schon an die Substanz.

Hindert mich mein Gedanke, mein Streben nach Wissen meine "Intelligenz" an einen persönlichen Gott zu glauben?

LG

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