Spannungsspitzen ableiten beim Stromerzeuger?

4 Antworten

Spannungsschwankungen regelt ein elektronische Regler aus. Wie beim Auto oder einer Solaranlage. Du gibst eine um ein paar Volt höhere Spannung in den Regler und bekommst 12V oder 14,2 V am Ausgang.

Wie stabil dann die Spannung bleibt hängt von der Leistung der Quelle, der Leistung und Güte des Reglers und von der Leistungsentnahme des Verbrauchers ab, bzw.

Zieht der Verbraucher mehr Strom als der Regler oder die Quelle liefert, bricht dann die Spannung zusammen.

Auch eine konstante Spannung kann aber mit Spannungsspitzen, hervorgerufen z.B. durch induktive Stromerzeuger überlagert sein. Das macht sich dann besonders bei einer PA hörbar bemerkbar. Hier hilft dann nur noch nachträgliches Filtern und glätten.

Eine einfache Überspannungsschutz-Steckdosenleiste sollte das Equipment ausreichend vor gefährlichen Spitzen schützen.

Auch der Strom aus dem Versorgungsnetz ist nicht konstant und exakt 230V. Eine gewisse Toleranz ist immer vorhanden. ;-)

Wenn es hochwertiges PA ist, wird es eine großzügige Toleranz und eine gewisse Überspannungsfestigkeit haben, weil die PA-Hersteller kennen dein Problem mit der Stromversorgung und rechnen damit, dass der Strom auch mal aus einem Generator oder einer völlig verk**kten CEE-Steckdose eines Bauernhofes kommt ;-).

Solltest den Generator aber nicht bei gestecktem Equipment ein- und ausschalten.

Woher ich das weiß:Hobby

Vielen Dank für die Antwort 👍🏽

0

Was ist ein PA System? Ihr Deutschen seid verliebt in Abkürzungen, die andere Personen nicht verstehen.

Empfindliche Geräte (Computer) dürfen nicht an zweifelhafte Stromquellen angeschlossen werden. Daher sollte man einen Akku mit Wechselrichter dazwischen schalten. Von diesem Akku kann auch ein Computer betrieben werden.

Besser ist natürlich, einen hochwertigen Stromgenerator anzuschaffen, der eine Sinus-Spannung erzeugt und Überspannung vermeidet.

Erstmal danke für die Antwort 👍🏽
Mit Akku ist eine Autobaterie zum Beispiel gemeint ? Weil einen guten Wechselrichter besitze ich zufälligerweise .

PS: Ein PA System ist eine Musikanlagensystem ;)

0
@Nick28128

PA bedeutet Power Amplifier und meint professionelle Musikanlagen...

Das ist aber eine gebräuchliche Abkürzung, die eigentlich jeder kennt...

0
@Nick28128

Einen Verbraucher mit runden 2,5 kW möglicher Leistung kannst du gerne über einen Akku betreiben, aber der ist dann auch schon jenseits von Vernunft, zumindest für diesen Einsatz.

Bei maximaler Last fließen bei einem 24 Akku grob 110 Ampere, wenn man nur die nackten Zahlen nimmt. Du bräuchtest für 5 Stunden Einsatz einen 24 Volt 600 Ah Akku, von Verlusten im Wechselrichter ganz zu schweigen. Die WR sind scheinbar preiswert, aber auch die müssen für diesen Einsatz konzipiert sein.

Akkus aus dem Bereich Gabelstapler liegen im obigen Bereich auch schon irgendwo um die 2000 Euro: als Beispiel: http://www.staplerbatterie.center/preisliste24V.php

Und dann wäre da noch das Nachladen der Akkus ...

Preiswert kann diese Lösung aus meiner Sicht nicht werden, wenn die Kosten drücken. Fürs Handling wäre ein Generator besser. Denk dran, die Anlage wird deiner Aussage nach da betrieben, wo es eben keinen Strom gibt. Das wäre nach meinem Gefühl open air. Transport, Regenschutz etc. kämen dann auch noch dazu.

0

Steckdose liefert plötzlich zu wenig Strom, Brandgefahr?

Guten Tag,

Ich habe in einem Raum der über keinen Heizkörper verfügt mit Hilfe eines kleinen Elektro-Heizöfchens geheizt.

Das Heizöfchen war in eine 3er Mehrfachsteckdose mit Kippschalter eingesteckt, welche auch als Verlängerungskabel diente. Außer dem heizöfchen hingen keine weiteren Geräte an der Steckdosenleiste.

Das ganze funktionierte wochenlang problemlos, doch heute ging scheinbar nach einer Weile sowohl das Heizöfchen, als auch die Beleuchtung des Kippschalters an der Steckdosenleiste aus.

Tests mit einem anderen Heizöfchen und anderen Steckdosen ergaben:

  • Wenn das Heizöfchen nicht eingesteckt oder aber ausgeschaltet ist, beginnt die Beleuchtung des Kippschalters wieder zu Leuchten
  • Wenn das Heizöfchen direkt an der Wandsteckdose angeschlossen ist funktioniert es auch nicht.
  • Alle Geräte, also beide Heizöfchen als auch die Steckleiste funktionieren einwandfrei an einer anderen Steckdose in einem anderen Raum.

Meine laienhafte Schlussfolgerung ist nun, dass zwar noch Strom auf der Steckdose ist, dieser aber nicht ausreicht um ein Heizöfchen zu betreiben. Ich nehme an, dass bei der Mehrfachsteckleiste die angehängten Geräte eine höhere Priorität haben als der Kippschalter, und dass also der (nicht ausreichende Strom) in das Heizöfchen fließt und kein überschüssiger Strom zum Betrieb der Kippschalterleuchte vorhanden ist.

Ich habe nun vorsichtshalber die Sicherung für diesen Raum rausgemacht.

Ich bin mir bewusst, dass ich um den Besuch eines Elektrikers wohl nicht herum kommen werde, aber ich habe dennoch ein paar Fragen die mir hier eventuell schon beantworten werden können:

  • Liege ich mit meiner Schlussfolgerung wohlmöglich halbwegs richtig?

  • Was könnte einen plötzlichen Abfall des ankommenden Stroms verursacht haben? (Die Leitiungen sind nicht mehr die neuesten, ~20-30Jahre alt)

  • Besteht eventuell Brandgefahr, selbst wenn die Sicherung für diesen Raum rausgemacht ist?

Vielen Dank schon einmal im Voraus!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?