Ganz so einfach mit der Erlaubnis ist das nicht: https://www.gruenderlexikon.de/checkliste/informieren/gruendungsstrategie/nebengewerbe/nebengewerbe-arbeitgeber/

Das hilft dir nur nicht weiter.

Kollege Zufall könnte dir aber Probleme bereiten, denn wenn du als Gewerbetreibender in der Öffentlichkeit auftrittst, dann musst du das mit deinem eigenen Namen machen, es sei denn, du hast eine andere Rechtsform als die eines Einzelunternehmers.

Das wäre der Fall bei einer Website.

Irgendein Kollege nimmt deine Leistung in Anspruch und "Hey Boss, der xy hat ..." Das wäre aus meiner Sicht der typische Fall.

Denkbar wäre auch ein Arbeitsunfall im Rahmen des Gewerbes und jemand verplappert sich.

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Ergänzung: es handelt sich um einen MKP Kondensator mit einer Spannungsfestigkeit von 275 V Wechselspannung AC.

Das mit dem MKP sollte man berücksichtigen, das kann wichtig sein: http://www.elektronikinfo.de/strom/kondensatortypen.htm

Nach unten scrollen und nach MKP suchen.

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Gemeinsam ein Haus kaufen bei unterschiedlichen Vorstellungen und Wünschen an die Lage?

Meine Freundin (26) und ich (27) suchen schon seit etwa einem Jahr nach einer für uns passenden Immobilie.

Da

  • ich ein bisschen was geerbt habe
  • wir beide ein bisschen was gespart haben
  • jeder von uns einen Bausparvertrag hat, von denen einer die Zuteilungsreife erreicht hat
  • wir beide gut verdienen

ist das Risiko überschaubar.

ABER!:

Ich würde gerne in der Stadt bleiben (oder wenigstens im Speckgürtel!), meine Freundin zieht es aufs Land.
Sie stammt vom Dorf, ist als Teenager (nach der Scheidung) mit ihrer Mutter in die Stadt gezogen. Sie würde gerne wieder ein oder zwei eigene Pferde halten.

Jetzt hat sie eine Immobilie auf einem Dorf gefunden.
Das Haus ist relativ gut in Schuss, das Dach und die Elektrik sind neu, es gibt eine Solaranlage.
Wir müssten zwar noch einiges umbauen und an unseren Geschmack anpassen, aber ansonsten ist es schön.
Zu dem Haus gehören etwa 7500 m² Land, ein baufälliger Stall und eine Scheune, die ebenfalls mindestens neu eingedeckt werden müsste. Dafür gibt es einige landwirtschaftliche Geräte umsonst dazu.

Meine Freundin ist begeistert.

Das Haus soll 290.000 Euro kosten. 

Ein bisschen verhandeln würde ich auf jeden Fall noch, denn mehr als 275.000 möchte ich nicht zahlen und wie man mir sagte, ist das für die Lage und die Dauer, die es schon zum Verkauf steht, auch realistisch.

Mit unserem Eigenkapital müssten wir dann, um Kaufpreis und Kaufnebenkosten aufzubringen, knapp 100.000 Euro finanzieren.

Nach Rücksprache mit der Bank wäre das kein Problem. Für die Umbau- und Renovierungsmaßnahmen würden wir den zweiten Bausparvertrag verwenden, der nächstes Jahr die Zuteilungsreife erreicht.

Mich stört, dass die Immobilie 82 KM im von unserem jetzigen Wohn- und Arbeitsort(!) entfernt liegt, im Niemandsland.
Da ist der Hund verreckt, dort gibt es außer ein paar alten Leuten NICHTS.
Kein Geschäft, keine Schule, keinen Arzt.
Alles ist mindestens 8 KM entfernt, das meiste noch einiges weiter.

Die öffentliche Anbindung ist mies.

Wenn wir mit der Bahn pendeln wollten, müssten wir zunächst 22 KM mit dem PKW vom Haus zum Bahnhof fahren und dann noch zweimal umsteigen, was den Charakter einer Weltreise annimmt!

Vom Bahnhof in der Stadt müssten wir dann noch mit dem Stadtbus 20 bzw 40 Minuten fahren, um zur jeweiligen Firma zu kommen.

(Zum Vergleich: jetzt ist unser Arbeitsweg 10 bzw 25 Minuten).

Also wäre nur "mit dem PKW die ganze Strecke fahren" eine sinnvolle Alternative, wenn keine Tagesreise daraus werden soll.

Es fährt nicht einmal ein Bus, nur einen Schulbus gibt es, der morgens und mittags einmal das Dorf anfährt

Ich habe echte Bauchschmerzen, dahin zu ziehen.
Unsere Familien und Freunde wären weit ab vom Schuss, die kämen sicher nicht so oft zu uns raus!

Meine Freundin schreckt das alles nicht!
Sie ist in das Haus und das Grundstück und die Möglichkeit zur Pferdehaltung verliebt!
Am liebsten würde sie morgen einziehen!

Was würdet ihr tun?

Machen, weil:

"HAPPY WIFE, HAPPY LIFE!" - oder sein lassen und weitersuchen?

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Auch wenn es hart klingt, auf Dauer wird keiner von euch beiden froh. Entweder ziehen beide an einem Strang, der halbwegs parallel verläuft oder es gibt einen Bruch.

Den will niemand, aber der ist fast unausweichlich, denn eure beiden Vorstellungen liegen zu weit auseinander. 80 km Weg zur Arbeitsstelle ist deutlich zu weit, wir haben die Hälfte, aber benötigen nur 30 Minuten aufgrund der guten Anbindung.

Wenn du darüber hinaus mit Pferden nicht so viel am Hut hast, dann wird das noch umso problematischer.

Mein wirklich harter Tip: verschiebt das Thema. Irgendwie. Sorry, aber das sind keine guten Voraussetzungen.

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Es gibt zunächst kein besser, du kannst dich bei der GKV freiwillig versichern, du kannst es auch bei einer PK machen.

Die private kostet zunächst vergleichsweise wenig, der Beitrag wird aber im Laufe der Zeit steigen.

Lesetipp: https://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/krankenkasse-beitrag/selbststaendige/

Nur wenn du privat versichert bist, dann kannst du nur noch unter bestimmten Bedingungen wieder zurück in die GKV.

Auch wenn die eigene Familie ins Spiel kommt, sollte man gut überlegen, denn in der PV kostet jeder, in der GKV sieht das etwas anders aus: https://www.krankenkasse-vergleich.de/artikel/krankenversicherung-selbstaendige-familie/

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Was darf eine Wärmepumpe kosten?

Hallo.

wir möchten demnächst ein Haus bauen. In der Kalkulation unseres Planers war bisher eine Gasheizung mit Solarthermie und Fußbodenheizung vorgesehen.

Um einen besseren KfW-Standard zu erhalten, würden wir gerne eine Sole-Wasser-Wärmepumpe statt Gasheizung+Solarthermie einsetzen. Ich hatte mich im Vorfeld auch schon über die üblichen Kosten eines solchen Systems informiert. Meiner Einschätzung nach sollte eine Wärmepumpe + Erdsondenbohrung irgendwas zwischen 18000-25000€ kosten, inklusive Installation und Inbetriebnahme, ohne Berücksichtigungen von Förderungen.

Wir haben uns also von unserem Planer ein Angebot machen lassen. Ergebnis: 23000 €. Aber Achtung. Das ist nicht der Endpreis, sondern das sind die MEHRKOSTEN gegenüber einer Gasheizung mit Solarthermie.

Wir konnten bisher noch nicht herauskriegen, mit welchem Preis die Gasheizung kalkuliert ist. Wir schätzen aber 10000€. Das Heizsystem Wärmepumpe würde demnach also insgesamt 33000 € kosten!

Auf Nachfrage sagte man uns, der Preis wäre so hoch, wegen der Erdsonde, welche mit 10000 € kalkuliert ist. Dabei handelt es sich um eine Variante, die den Erfolg der Bohrung garantiert (egal wie viele Bohrversuche benötigt werden, wir zahlen auf keinen Fall mehr). Dann entfallen aber trotzdem noch 23000 € auf die Wärmepumpe + Installation.

Da die benötigte Heizleistung ( ca. 6 kW) und der Pumpenhersteller (Buderus) bekannt sind, konnte ich den Preis nur für die Pumpe auf ca. 8000 € beziffern.

Dann bleiben für Installation und Inbetriebnahme noch 15000 € und das finde ich ziemlich heftig. Wir hatten auch schonmal Leute gefragt, die auch eine Wärmepumpe mit Erdsonde in ähnlicher Leistungsklasse genommen haben. Da soll das Gesamtsystem ca. 20000 € gekostet haben.

Ich bin nun ziemlich ratlos. Habe ich mich so sehr bei den Kosten verschätzt oder einen Punkt vergessen? Ich habe auch schon versucht ein Vergleichsangebot einzuholen, aber die Installateure sind so gut ausgelastet, dass sie mir bisher kein Angebot machen wollten.

Welche Kosten sind eurer Meinung nach realistisch, also marktüblich, oder habt ihr sogar selber ein ähnliches Sytem installieren lassen und könnt Berichten?

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Du schriebst selber, alle sind ausgelastet. Da kann es passieren, dass eine Art von Abwehrangebot erfolgt.

Zu unserer speziellen Situation:

Wir haben eine kleine Luftwasser-Wärmepumpe, die wir selber eingekauft haben und in Zusammenarbeit mit unserem Installateur selber in Betrieb genommen haben.

Das ging aber nur, weil wir uns lange kennen und wir die Risiken einer Fehlplanung selber übernommen haben. Die WP kostete ca. 3000 Euro, aber wir mussten uns um alles kümmern.

Im Zuge unseres kleinen Neubaus haben wir auch nach Erdwärme geschaut, die BAFA gibt dafür 6000 Euro Zuschuss, zumindest vor 3 Jahren.

Alternativ gäbe es noch den Ringgrabenkollektor. Wenn du kompetentere Hilfe erhalten möchtest, dann könntest du dich auf https://www.haustechnikdialog.de/Forum/46/Haustechnikforum umschauen.

Wobei sich zu den Preisen so konkret nichts sagen lässt, denn auch örtliche Gegebenheiten der Baustelle selber spielen da eine Rolle.

Zu deinen 6 kW. Unsere WP hat eine Leistung von 5 kW und wird von Panasonic gebaut. Es ist eine Monoblock Maschine, die jeder anschließen darf, da keine Kältemittel Leitungen verlegt werden müssen.

Ihr Spitzname im obigen Forum lautet Geisha. Unter der Bezeichnung wirst du sie finden bezw ihre Nachfolgerin. Aber nochmals: wenn du Geld sparen möchtest, dann musst du dich selber intensiv mit der Materie beschäftigen.

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Leider ist das mit dem BGE nicht so einfach und rosarot, wie du es dir ausmalst: https://www.alumniportal-deutschland.org/jobs-karriere/karrieremagazin/bedingungsloses-grundeinkommen-pro-kontra/

Es gibt nicht nur das eine BGE, sondern verschiedene Modelle, dazu https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen

Es ist ein komplexes Thema.

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Pro Jahr grob 2000 kWh und dann die Anzahl der Einwohner? Plutimkation? Das solltest du selber schaffen.

Was eine derartige Fabrik an Strom benötigt, kann ich nicht sagen, denn das ist ein sehr individueller Wert, der von Faktoren abhängt, die nicht bekannt sind.

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Eines der großen Geheimnisse ist die Mischkalkulation, die du aber an vielen Orten antriffst.

Würdest du derartigen Kleinkram kostendeckend im SInne der BWL anbieten, würde das niemand kaufen. Dennoch benötigst du als Anbieter das Produkt, denn du musst dir überlegen, dass ein Kunde vielleicht ja noch andere Dinge erwerben möchte.

Also machst du andere Dinge teurer, damit die Verluste beim Kabel wieder reinkommen. Das ist aber nur ganz grob angedacht.

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Der Deutsche Wetterdienst betreibt keine Hagelabwehr. Ansonsten https://de.wikipedia.org/wiki/Hagelabwehr#Hagelflugzeuge

Lesetipp dazu: https://www.spektrum.de/news/verhindern-hagelflieger-wirklich-hagel/1662822 Es scheint somit nach wie vor umstritten zu sein.

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Wie kommst du auf "muss"? Das Betriebssystem benötigt ein Speichermedium, das kann eine SSD sein, das muss aber nicht so ein.

Eine SSD hat einige Vorteile, hat aber auch ihre Nachteile, die jedoch bei einem Desktop PC nicht ins Gewicht fallen. Sie ist jedenfalls schneller als die typische HDD, daher sagen viele " Das ist ein Muss.".

Lesetipp: https://www.pc-magazin.de/ratgeber/was-ist-ssd-vorteile-nachteile-erklaert-3198341.html

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Blitzer Apps Verbot?

Hallo zusammen,

bevor irgendwelche nun laut schreien und die typischen Standardantworten posten á la: "Richtig so, fahr langsam und bla", lasst es gleich, denn hier geht es mir rein ums Prinzip. Ich finde es mehr als erbärmlich, so geht die Abzocke noch weiter als diese jetzt schon ist. Der Staat möchte Blitzer Apps endgültig verbieten. Grund? Den Gemeinden und dem Staat entgingen bis dato ein paar Millionen Euros mehr um die Lappen. Geld, das wie immer, für irgendein Scheiß ausgegeben wird, außer für das wozu dies eigentlich dienen sollte. Ich mein, was soll der scheiß? Wenn sie Blitzer auch da aufstellen wo diese wirklich gebraucht werden, wäre es für überhaupt kein Problem und in meinen Augen mehr als sinnvoll. Vor Schulen, in Verkehrsberuhigte Zonen oder vor echten Unfallschwerpunkte usw. Diese werden meist immer da aufgestellt wo sie nur zu einem Zweck dienen: Um Geld zu machen, Abzocke pur! Bsp. der Blitzer auf der A2, ich habe 4 Jahre beruflich in Bielefeld gewohnt und habe noch nie einen Unfall mitbekommen! Soviel zum Thema Unfallschwerpunkt, ist klar. Genau so wie viele und viele Blitzer die zu Unrecht aufgestellt werden um Geld in die Kassen zu spülen. Den Gemeinden geht langsam der Ars** auf, denn im nächsten Jahr verlieren sie (ca. 90%) vom Soli Zuschlag. Nun heulen sie und versuchen partout die Apps zu verbieten! Irgendwie müssen sie ja uns Steuerzahler zur Kasse beten. Selbst der Soli Zuschlag wird und wurde bis dato nicht für den eigentlichen Zweck benutzt. Btw: Dieser hätte ja nur für 5 Jahre (!) eingeführt werden sollen. Es hieß für den Aufbau Ost, deshalb verrotten nicht nur im Osten die Straßen. Nein, die Gemeinden lassen stattdessen zB mehrere Unterführungen für Frösche bauen, die nicht einmal von Frösche passiert werden oder unnötige Schilder aufstellen. Das Geld wird immer zweckentfremdet und die Steuergelder unnötig verschwendet. Aber das ist ein anderes Thema genau so wie die Abzocke der GEZ.

Ja, ich nutze ebenfalls eine Blitzer App, aus rein pragmatischen Gründen, ergo als Vorsichtsmaßnahme. Klar, passiert es, dass ich nicht immer mit dem Kopf dabei bin und nicht auf meine Geschwindigkeit achte. Übertreiben habe und werde ich es nicht. Maximal bin ich 10 oder 15 km/h zu schnell gefahren und ja, wurde auch des öfteren geblitzt. Meinen Führerschein habe ich jedoch bis dato (seit 25 Jahren) noch nie abgeben müssen.

Aber mal ehrlich, wer von sich behauptet noch nie geblitzt worden zu sein oder nie eine Blitzer App benutzt zu haben, lügt sich selbst an. Ich finde es mehr als Abzocke. Polizisten beschweren sich: "Die Autofahrer werden damit gewarnt und dies sei nicht im Sinne des Staates/Gemeinde." Klar! Wer verschenkt gerne sein hart verdientes Geld? Aber was solls, zum Glück gilt dies nur für den Autofahrer, deine Mitfahrer dürfen die Apps weiterhin benutzen. Wie seht ihr es? Findet ihr den Verbot der Apps oder implementierte Warner in Navis gerecht? Seid ihr so ehrlich und gibt ihr die Nutzung ebenfalls zu?

Gruß Zeus

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"ich habe 4 Jahre beruflich in Bielefeld gewohnt und habe noch nie einen Unfall mitbekommen! "

Ich wohne schon länger in Deutschland und kenne keinen Lottomillionär. Dennoch gibt es nahezu jede Woche einen.

Finde dein Problem mit der selektiven Wahrnehmung.

Aber tröste dich, bei den Leitstellen laufen die Unfälle auf, die du nicht sehen möchtest.

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