Sollte man mit 18 schon ausziehen oder nicht?

26 Antworten

Ich finde das überhaupt nicht peinlich.

Peinlich wäre es, zu Hause zu wohnen und nicht arbeiten zu gehen; gilt auch für Ausbildung; oder nicht zur Schule zu gehen - sich praktisch von den Eltern "ernähren" zu lassen und am besten noch nicht mal im Haushalt im Gegenzug auszuhelfen.

Eher würde ich den Aspekt interessieren!, ob ich mich mit meinen Eltern verstehe und ob diese mich weiterhin mit 18 finanziell zu Hause unterstützen wollen/können.

Es gibt viele Gründe nicht auszuziehen:

  • 18 jährige bleiben zu Hause wohnen, weil sie eine Wohnung selbst nicht finanzieren können
  • 18jährige befinden sich noch in der Schule oder Ausbildung und benötigen noch finanzielle oder anderweitige Unterstützung
  • 18jährige geben während der Ausbildung Kostgeld zu Hause ab und sind somit günstiger gestellt, als wenn sie sich eine Wohnung nehmen würden
  • Die beste Konstellation wäre natürlich, wenn Du Dich so gut mit Deinen Eltern verstehst, das Du gerne zu Hause wohnen bleiben möchtest.

Ich bin aus schulischen Gründen mit 16 Jahren ohne Eltern in ein anderes Bundesland umgezogen und bin mit 22 Jahren wieder zurück gekehrt.

Hätte ich die Wahl gehabt, wäre ich wohl nicht ausgezogen.

Kommt auf deinen individuellen Lebensumstand an.

Studenten wohnen bspw. gar nicht mal so selten noch mit ü20 bei den Eltern. Bei manchen Kulturen etwa sucht man sich auch erst die eigene Wohnung erst dann, wenn man selbst heiratet. 

Die Italiener gelten als kleine Muttersöhnchen, aber in Südeuropa sind viele junge Menschen leider ohne Arbeit. Hier geht es nicht anders, als dass die Generationen und Familien zusammenstehen und die Kinder weiterhin im Haus wohnen bleiben. Teilweise ist die Oma mit ihrer Rente die Ernährerin ganzer Familien. 

Wer mit 15 Azubi wird, zieht häufig nach der Lehre oder fester Arbeitsstelle aus. Ist doch klar, man hat eine neue Lebensphase erreicht.

 Es gibt also viele Optionen, aber  Gesellschaftlich ist das kein Thema. Es wird akzeptiert , außer vielleicht in ein paar mittlerweile Randgruppen wie bestimmte Arbeitermilieus, die ihren Sohnemann am besten mit 13 oder 14 als Geselle sehen wollen und mit 18 verheiratet.

 

Ich war 24 als ich ausgezogen bin. Peinlich gibt es in dem Fall nicht, solange man sich in dem Alter nichtvvon den Eltern bedienen lässt und auf derren kosten lebt sondern diese Unterstützt (Haushalt + Einkauf usw) ist es vollkommen in Ordnung!

Ausziehen ist auch kein Zwang, man sollte sich davor erst einmal wichtige Grundlagen verschaffen um die Kosten tragen zu können. Lg

Was möchtest Du wissen?