Sollte man alle Menschen akzeptieren?

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10 Antworten

Ich für meinen Teil akzeptiere in erster Linie alle Menschen. Die Akzeptanz gehört für mich zum Teil der bewussten Wahrnehmung und der Anerkennung, dass es Menschen gibt, die bewusst Andere schädigen. Würde ich sie nicht akzeptieren, dann müsste ich sie verleumden und das ist, gerade angesichts der Fakten, der falsche Weg in meinen Augen. Natürlich kann ich, zugunsten meines Wohles, bestimmte Faktoren auch ausblenden, leugnen oder verdrängen aber das widerspricht meinem Wunsch, möglichst nah an der Realität zu denken.

Akzeptanz ist für mich ein hohes Gut.

Was ich jedoch nicht muss, ist ein allumfassende Toleranz walten zu lassen. Ich akzeptiere das es bestimmte Dinge gibt, ich möchte sie allerdings nicht tolerieren. Das ist allerdings ein sehr individueller Vorgang. Jeder hat sein ganz eigenes Toleranzfeld. Um dein Beispiel spezifisch aufzugreifen: Nein, terroristische Gewalt, wie die in Paris vor einigen Tagen, toleriere ich nicht. Jedoch ist es, denke ich, wichtig seine Toleranz auch anhand der eigenen Praxis zu prüfen. Natürlich ist eine Aussage wie "Ich toleriere keine Gewalt." naheliegend und sicher ist es auch hochmoralisch aber ich für mich habe zumindest festgestellt, dass ich Gewalt, auch tödliche Gewalt, in vielen Teilen meines Lebens (wenn auch passiv) sehr wohl auch toleriere und sogar gut heiße.

Das Spiel mit der Toleranz und Moral ist eine Gratwanderung.

Schließlich ist es doch falsch, wenn ich zu mir sage "Tödliche Gewalt kann ich nicht tolerieren." aber mir die Meldung, über getötete Attentäter aus Frankreich, ein befriedigendes Lächeln ins Gesicht zaubert. Nun kann man sagen "Aber die hatten einen Grund sie zu töten.", klar hatten sie den aber die Attentäter hatten ebenfalls einen Grund. Diesen Grund, wie oben beschrieben akzeptiere ich, kann ihn aber nicht tolerieren.

Wer, ich bewege mich mal auf dünnes Eis, sind wir jedoch allumfassend zu entscheiden was Recht und was Unrecht ist und was ein guter Grund und was ein schlechter Grund ist? 

Ich kann es zumindest nicht. Ich bleibe trotzdem dabei, dass ich das nicht tolerieren kann und auch nicht werde aber wenn ich ehrlich zu mir bin, dann werde ich wohl auch feststellen, dass eine gewisse Doppelmoral aus meiner Subjektivität spricht.

Kurzum - Akzeptieren tue ich erst einmal alles, tolerieren jedoch nicht.

Liebe Grüße.

Nachtrag: Um Missverständnissen vorzubeugen. Nein, ich nehme die Attentäter nicht in Schutz und heiße ihre Taten auch nicht für gut. Mein Ziel war es lediglich meine eigene Haltung kühl und möglichst objektiv zu hinterfragen.

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Abgesehen, dass man solche Leute in der Regel nicht begegnet und es von daher selten von Bedeutung ist, hast du natürlich recht. Solche Leute darf man gar nicht akzeptieren und auch nicht gleich behandeln.

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also ich finde man sollte alle menschen akzeptieren.. auch Terroristen haben einen grund für ihre taten und bereuen diesen wahrscheinlich nicht auch wenn es jetzt für irgendeine gottheit (religion find ich sollte abgeschafft werden) aber andererseits vielleicht gibt es ja diese gottheit und diese gottheuit will genau das von ihren anhängern.. also kann man nicht sagen ob es jetzt falsch ist oder nicht.. ich finde es falsch menschen zu töten nur wegen einer gottheit aber die die es machen denken anders als ich also warum sollte ich sie wegen ihrer ansicht nicht akzepieren.. es sind genauso menschen wie wir nur wurden sie anders gedrillt.. wir würden alle mit dem gleichen "training" leider das gleiche machen auch wenn wir es uns nicht eingestehen

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Man sollte alle Menschen unabhängig von deren Herkunft akzeptieren. Ich sage immer wieder, dass nur die Taten und Absichten entscheidend sein sollten.

Terroristen und andere Personen und Personengruppen, welche anderen Menschen Schaden zufügen, müssen aber entsprechend ihrer Handlungen betraft werden. Dies ist dabei kein Widerspruch zur oben von mir gemachten Aussage. Die Taten und Absichten sind entscheidend, und die sind ja in diesem Falle negativ.

Das Problem ist natürlich, dass man niemandem die Gesinnung ansehen kann. Und da eine vorbeugende Ausgrenzung von Personen und Personengruppen (unabhängig von deren Aussehen) einer Vorverurteilung gleich kommt, hilft (meiner Meinung nach) nur ein allgemeiner Schutz vor möglichen Gefahren - egal von wem und woher diese Gefahren kommen. Wir wissen ohnehin nicht immer, welche Gefahr als nächstes droht.

Es gäbe sicherlich noch weitere Möglichkeiten des Schutzes, doch dazu fehlen mir letztendlich die erforderlichen Kenntnisse.

Eine Vorverurteilung z.B. aller  Muslime würde all jene, welche sich bisher noch friedlich verhalten haben, möglicherweise verärgern. Dabei sollte man gerade diese in der Bekämpfung von Gefahren mit einbinden.

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nein, das wäre naiv!  

man muss sich selbst schützen und das bedeutet, dass man sich von bösen menschen fern hält, dass man böse menschen von sich fern hält und, wenn nötig, sie tötet bevor sie einen töten können. das ist selbsterhatltung!

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Die Menschen akzeptieren ja.

Jedoch nicht ihre Taten!

Wenn es z.B. wie in dem aktuellen Fall um die 15-jährige Salafistin  geht die einem Polizisten ein Messer in den Hals stach

Da hat meine Akzeptanz gegenüber der anderen Kultur/ Religion ein Ende!

Genau wie bezüglich Psychopathen.

Da sollte der Staat hart durchgreifen

Bei ausländischen Kriminellen abschieben(sofern das Heimatland kein Krisengebiet ist)

Bei der 15-jährigen Jugendknast und Therapie.

Und bei Psychopathen Psychiatrie und Therapie

Wo Menschen anderen schaden oder sich, da muss die Gutmütigkeit ein Ende haben

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Du musst akzeptieren, dass es sie gibt. Du musst sie noch lange nicht als Menschen schätzen!

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alle menschen muss man nicht akzeptieren. ich respektiere jeden der mich respektiert, aber wer vor mir kein respekt hat, dem zeige ich auch kein respekt.

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alle sollte man nicht respektieren

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