Sollte man alle Menschen akzeptieren?

11 Antworten

Ich für meinen Teil akzeptiere in erster Linie alle Menschen. Die Akzeptanz gehört für mich zum Teil der bewussten Wahrnehmung und der Anerkennung, dass es Menschen gibt, die bewusst Andere schädigen. Würde ich sie nicht akzeptieren, dann müsste ich sie verleumden und das ist, gerade angesichts der Fakten, der falsche Weg in meinen Augen. Natürlich kann ich, zugunsten meines Wohles, bestimmte Faktoren auch ausblenden, leugnen oder verdrängen aber das widerspricht meinem Wunsch, möglichst nah an der Realität zu denken.

Akzeptanz ist für mich ein hohes Gut.

Was ich jedoch nicht muss, ist ein allumfassende Toleranz walten zu lassen. Ich akzeptiere das es bestimmte Dinge gibt, ich möchte sie allerdings nicht tolerieren. Das ist allerdings ein sehr individueller Vorgang. Jeder hat sein ganz eigenes Toleranzfeld. Um dein Beispiel spezifisch aufzugreifen: Nein, terroristische Gewalt, wie die in Paris vor einigen Tagen, toleriere ich nicht. Jedoch ist es, denke ich, wichtig seine Toleranz auch anhand der eigenen Praxis zu prüfen. Natürlich ist eine Aussage wie "Ich toleriere keine Gewalt." naheliegend und sicher ist es auch hochmoralisch aber ich für mich habe zumindest festgestellt, dass ich Gewalt, auch tödliche Gewalt, in vielen Teilen meines Lebens (wenn auch passiv) sehr wohl auch toleriere und sogar gut heiße.

Das Spiel mit der Toleranz und Moral ist eine Gratwanderung.

Schließlich ist es doch falsch, wenn ich zu mir sage "Tödliche Gewalt kann ich nicht tolerieren." aber mir die Meldung, über getötete Attentäter aus Frankreich, ein befriedigendes Lächeln ins Gesicht zaubert. Nun kann man sagen "Aber die hatten einen Grund sie zu töten.", klar hatten sie den aber die Attentäter hatten ebenfalls einen Grund. Diesen Grund, wie oben beschrieben akzeptiere ich, kann ihn aber nicht tolerieren.

Wer, ich bewege mich mal auf dünnes Eis, sind wir jedoch allumfassend zu entscheiden was Recht und was Unrecht ist und was ein guter Grund und was ein schlechter Grund ist? 

Ich kann es zumindest nicht. Ich bleibe trotzdem dabei, dass ich das nicht tolerieren kann und auch nicht werde aber wenn ich ehrlich zu mir bin, dann werde ich wohl auch feststellen, dass eine gewisse Doppelmoral aus meiner Subjektivität spricht.

Kurzum - Akzeptieren tue ich erst einmal alles, tolerieren jedoch nicht.

Liebe Grüße.

Nachtrag: Um Missverständnissen vorzubeugen. Nein, ich nehme die Attentäter nicht in Schutz und heiße ihre Taten auch nicht für gut. Mein Ziel war es lediglich meine eigene Haltung kühl und möglichst objektiv zu hinterfragen.

Die Menschen akzeptieren ja.

Jedoch nicht ihre Taten!

Wenn es z.B. wie in dem aktuellen Fall um die 15-jährige Salafistin  geht die einem Polizisten ein Messer in den Hals stach

Da hat meine Akzeptanz gegenüber der anderen Kultur/ Religion ein Ende!

Genau wie bezüglich Psychopathen.

Da sollte der Staat hart durchgreifen

Bei ausländischen Kriminellen abschieben(sofern das Heimatland kein Krisengebiet ist)

Bei der 15-jährigen Jugendknast und Therapie.

Und bei Psychopathen Psychiatrie und Therapie

Wo Menschen anderen schaden oder sich, da muss die Gutmütigkeit ein Ende haben

also ich finde man sollte alle menschen akzeptieren.. auch Terroristen haben einen grund für ihre taten und bereuen diesen wahrscheinlich nicht auch wenn es jetzt für irgendeine gottheit (religion find ich sollte abgeschafft werden) aber andererseits vielleicht gibt es ja diese gottheit und diese gottheuit will genau das von ihren anhängern.. also kann man nicht sagen ob es jetzt falsch ist oder nicht.. ich finde es falsch menschen zu töten nur wegen einer gottheit aber die die es machen denken anders als ich also warum sollte ich sie wegen ihrer ansicht nicht akzepieren.. es sind genauso menschen wie wir nur wurden sie anders gedrillt.. wir würden alle mit dem gleichen "training" leider das gleiche machen auch wenn wir es uns nicht eingestehen

Ist Polyamorie+Regeln die Beziehungsform der Zukunft?

Mehrere Menschen zu lieben und ggf. auch eine tiefere Beziehung eingehen, ist eine Form der Akzeptanz innerhalb einer bestehenden Partnerschaft. Wo der Partner akzeptiert, dass der je andere mit anderen flirtet oder Absichten für sexuelle Handlungen in Betracht zieht. Je nach Konstellation möchten es die Partner wissen um sich auszutauschen, wer mit wem und was gemacht wurde.

Oder man darf fremdgehen ohne etwas davon zu sagen. ODer jeder weiß von jedem dass er fremdgehen darf. Es gibt quasi keine feste zwischenmenschliche Bindung.

Man darf andere Menschen so weit an sich ran lassen, wie bestimmte Regeln vorgeben die man sich erstellt. Diese Konstellationen haben ggf. auch wieder andere Namen.

Der Nachteil ist eben dass man durch häufige Wechsel mit tieferen Absichten, leider nur oberflächlich sein kann und die bestehende, vielleicht langjährige Beziehung nicht so tief erfahren kann. Eine kurze Beziehung wäre dadurch evtl. geschädigt, da der Partner der Favorit in der Beziehung sein sollte.

Die Aussicht liegt meiner Meinung nach nur nach sex. Handlung, Erfahrung und Befriedigung. Alles andere wäre eigentlich flirten oder Freundschaften ohne Intimität. Focus liegt auch auf Erfahrungswerte die jedoch bei monogamen Beziehung Gefahr laufen in einem Beziehungsende zu, ja, zu enden.

Vorteile sind eben, mehr Menschen um sich die man "lieben" darf. Nichts für monogame Menschen. Gut um Eifersucht und Bindung zu lockern. Es verhindert das Leiden wenn der Partner einen besseren findet der mehr bietet als der jetzige Partner. Aber es forciert auch die Möglichkeit dass das passiert.

Die Frage ist ob man den kleinen Makel gegen einen komplett anderen Menschen ersetzt.

Was hält die Com. von so einer Beziehungsart?

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Warum herrscht auch heute noch so ein massiver Rassismus? Ist es nicht vollkommen egal, welche Hautfarbe oder sexuelle Oientierung jemand hat...?

Was hat das andere Leute anzugehen? Die meisten Rassisten sind sehr schlecht gebildet und unzufrieden mit dem eigenen Leben. Nutzen sie rassistische Äußerungen um damit klar zu kommen? Ist es nur schlicht und einfach Dummheit? Oder ist es die blanke Arroganz?

Wie kann man so denken wie diese Menschen?

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Das sind alles Begriffe, die mir seid meiner Grundschulzeit geläufig sind (ich bin 1980 geboren) und gehe eigentlich davon aus, dass Menschen, die Mindestens 9 Jahre die Schule besucht haben und nach 1960 geboren sind etwas mit den Begriffen anfangen können. Warum stellen sich da so viele auf blöd? Fühle mich da schon immer ziemlich verarscht.

Und wenn ich dann erkläre, was es bedeutet, wird mir unterstellt, ich hätte schlechte Erfahrungen gemacht (Belästigung, Vergewaltigung) oder einfach noch nicht den richtigen gehabt. Und warum gehen alle davon aus, dass es mir Spaß machen müsse, oder es mir Spaß machen würde, wenn ich mal den richtigen hätte?

Warum wird nicht akzeptiert, dass ich kein Intresse daran habe, und mir nichts negatives passiert ist?

Es wird ja auch akzeptiert, dass heterosexuelle das andere Geschlecht bevorzugen und homesexuelle das gleiche Geschlecht mögen. Ich mag halt mit keinem, das ist in Ordnung und vor allem, es ist normal.

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Guten Morgen liebe Community,

wer meine Ängste und Sorgen bzw. Probleme mit verfolgt hat, weiß wie sehr ich zu kämpfen habe in der Gesellschaft. Für alle anderen kurz und bündig: Ich > fühle < mich weder als Frau, noch als Mann. Kleide mich figurbetont aber noch aus der Männerabteilung und oben rum greif ich gern mal zu Makeup und style mich an sich gern und aufwändig. Die Dame beim Passfoto machen war letztes mal übrigens so begeistert von mir und hat mir sogar viel Glück gewünscht meinen weiteren Weg zu gehen (solche Menschen gibt es also Gott sei Dank auch noch). Sie meinte sie sieht in mir 2 Menschen, Mann & Frau. Und genau das bin ich eben.

So nun aber zum eigentlichen Teil. Es kam ja nicht selten vor, das wenn ich unterwegs war blöd angegrinst, angestarrt oder zum Teil auch seltsame Dinge hinterhergerufen werden, die ich aber zum Teil nicht hören kann, da ich fast immer mit Kopfhörer in der Öffentlichkeit herumgeistere. Nun ich habe mal versucht die Teile weg zu lassen, wo ich denke das sie dazu beitragen könnten das ich negative Reaktionen provoziere. 1. ich gucke die Leute im vorbeigehen nur noch gering oder für 1 - 2 Sekunden an. Und oft kommt gar keine Reaktion oder sogar ein freundliches lächeln. Das war bisher eher ein abwertendes. Das hat mich überrascht. Und ich hatte sogar mal hier ein "alle gucken mir auf den Bauch seitdem ich extrem abgenommen habe". Naja was soll ich sagen, irgendwie ist das auch verflogen seitdem ich mich wohl fühle und das akzeptiere und erfreue was ich geschafft habe .Zuvor ging ich eher mit der Einstellung herum als wäre ich zu dünn geworden. Die  Leute gucken mir wenn dann nur noch obenrum ins Gesicht kurz oder gucken sofort wieder weg. Denn an sich hab ich versucht stark und selbstbewusst zu wirken. (Gerader rücken, Kopf nach vorne und leichtes lächeln). oft kommt sogar eines zurück.

Natürlich gibt es noch die ein oder andere Situation wo ich denke es wird gerade über mich getuschelt. Aber das steck ich irgendwie weg, weil ich jetzt weiß das ich auch so akzeptiert werde von vielen, auch wenn ich aus dem Rahmen falle. Aber das muss ich wohl akzeptieren. Es gibt immer Menschen denen ich nicht passen werde. Bei mir ist das halt dann extremer als bei anderen, weil "anders".

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