Sollte ich meinem Vorgesetzten sagen "Wieso schreist du mich an du Schwein", wenn er mich anschreit?
Klar riskiere ich dadurch die Kündigung. Aber das ist es mir wert. Weil ich dadurch ein Zeichen setze und ihm bewusst mache, dass er sich nicht alles erlauben kann. Zumal es ein Minijob in einem Supermarkt ist. Mein Vorgesetzter denkt, dass er sich alles erlauben kann und geht mit seinen Mitarbeitern und mir ständig herablassend um. Sobald man einen kleinen Fehler macht, stellt er einen bloß und tut so, als wäre man komplett verblödet. Meiner Erfahrung nach ändern sich solche Leute nicht von alleine. Man muss ihnen Grenzen setzen. Er kann sich nur deshalb so ekelhaft verhalten, weil die anderen Mitarbeiter die Klappe halten und sein dummes Verhalten tolerieren, weil sie Angst davor haben, ihren Job zu verlieren. Wenn der erste Mitarbeiter aufmuckt, werden wahrscheinlich auch weitere Mitarbeiter den Mut haben, auch aufzumucken.
5 Antworten
Naja... dann sage doch einfach: "Gut, das Sie nie Fehler machen."
Wenn er fragt was das nun heißen soll, kannst du sagen: "Das Sie unfehlbar sind."
Wird sicher auch nicht viel bringen, aber ich wette er rechnet mit sowas nicht. Das könnte für den Moment die Situation entschärfen.
Wenn du nicht angeschriehen werden willst, dann sage ihm mit fester Stimme und ganz direkt: "Stopp:" Dabei streckst du ihm die Hand entgegen, wie ein Polizist der dich anhalten will. Hoffe du weißt was ich meine. Dann fügst du hinzu "Bitte achten Sie auf Ihren Ton." Als Bonus kannst du ihn zwischen den Augen fokussieren.
Wenn das nichts bringt, drehst du dich um und gehst. Übe das vor dem Spiegel. Achte auf einen sicheren Stand.
Abgesehen davon, dass diese Aussage niveaulos und primitiv ist, sollte man einfach kündigen. Denn davon wird er sich nicht ändern und dir bringt das nur Ärger. Braucht kein Mensch.
Ja, denn niveaulose und primitive Menschen verstehen nur diese Sprache. Und nein, wenn jeder nur die Klappe hält und kündigt, ändert er sich nicht.
Die Maus - oder eher das Mäuschen, das brüllte.
Als kleiner Minijober hast du aber mal sowas von gar nix zu melden.
Räum deinen Spind aus und verpfeiff dich, wenn dir was nicht passt, bevor du dir noch eine saftige Anzeige einfängst.
Und der Marktleiter muss sich von dir bestimmt nicht sagen lassen, wie er sein Unternehmen zu führen hat
Klar, wenn du dich bereit fühlst, die Konsequenzen zu tragen, könntest du es ihm sagen. Das setzt definitiv ein Zeichen, aber sei dir bewusst, dass es zu einer Eskalation führen kann. Du entscheidest, wie du mit der Situation umgehen möchtest.
Es wäre gut, wenn es zu einer Eskalation führen würde. Denn dann würde sich der Vorgesetzte richtig lächerlich machen und würde sein Gesicht verlieren. Ist eigentlich sogar mein Ziel.
Das Schwein würde ich an deiner Stelle weglassen, das kann eine Anzeige geben. Wenn denn trete ihn respektvoll, aber fordernd gegenüber, ansonsten bist du genauso wie er.
Ich soll ihm gegenüber respektvoll auftreten? Wtf? Denkst du wirklich, dass er sich dann ändert? Ganz im Gegenteil. Er sieht das als Schwäche. Solche Leute müssen rigoros Grenzen gesetzt bekommen. Ansonsten machen sie weiter.
Das ist gesetzlich gesehen so. Im Leben gibt es aber Wichtigeres als Gesetze. Ich nehme eine Kündigung in Kauf und werde dafür das Ansehen des Vorgesetzten ruinieren und ihn von allen Mitarbeitern bloßstellen, sodass sie den Respekt vor ihm verlieren. Ich habe sowieso in 2 Wochen den nächsten Minijob, aber Er muss sein Leben lang dort arbeiten.