Sohn, ADS und Schule... weiß nicht mehr weiter. Was kann man noch tun?

14 Antworten

Wie sieht es denn mit Sport aus, der regelmäßig betrieben wird? Muss es denn ein Gymnasium sein? Ich würde in keinem Fall zu Tabletten greifen, genausowenig die Verantwortung abgeben (Internat). Das sagt sich leicht, aber die Lösung liegt manchmal näher als man denkt. Man sollte entwaffnend ehrlich mit den Kids reden und nach einem kleinen oder großen Ausraster beim Lernen oder den Hausaufgaben ist ein guter Zeitpunkt für so ein Gespräch. Sag ihm das Du weißt das alles gerade blöde ist, die Trennung etc., aber ihr ein Team seid und er sich auf dich verlassen kann. Lass ihn nie merken das du mit deinem Latein am Ende bist.

Also erstmal hallo :)

Ich bin auch 14 und hab vor einem Jahr entschieden die Tabletten zu nehmen. (Hab ADHS sehr starkes ADHS)
Jeden Tag eine am Morgen vor der Schule und am Mittag.
Seit diesen Tabletten hat sich vieles verändert alles ging Berg AUF ich konnt mich endlich kontzentrieren auch jetzt noch.
Würde es mal ausprobieren :)

Lg Anonymer Rogeeer

Ich würde dir erst einmal folgendes Forum empfehlen:

http://www.adhs-anderswelt.de/

Dort sind viele mit ähnlichen Problemen und auch einige selbst betroffenen, die die Situation auch von der anderen Seite her kennen.

Ich bin selbst ADS positiv und absolut gegen Tabletten. Fakt ist aber, dass man in schwierigen Fällen tatsächlich nur mit Tabletten helfen kann. Leider erscheint mir dein Sohn als solch ein Fall, da er laut deinen Beschreibungen scheinbar ein ziemlich starkes ADHS-Problem hat und zusätzlich dann auch noch die ungünstige private Situation in der Familie. Das tut keiner Seele gut. Zusätzlich die Pubertät und das Chaos ist geboren.

Oftmals stecken vor allem Jugendliche in so einem Teufelskreis. Dein Sohn kennt seine Situation auch. Er wird von den Lehrern oft negatives Feedback bekommen, er weiß ganz sicher, dass es für dich nicht einfach ist, er hat zig Therapien hinter sich, sieht sich vermutlich alleine als das "Problem" an und merkt egal was ist keine Besserung. Tabletten werden ihm helfen, er wird eine Besserung spüren und einige Probleme lassen sich dann einfacher bewältigen. Doch rosarot sehe ich das nicht. Er wird danach nicht der Vorzeigesohn sein. Er wird weiterhin noch einige Schwierigkeiten haben, aber die werden für EUCH besser zu bewältigen sein.

Ich schreibe euch groß, weil ich die Idee ihn in ein Internat zu stecken nicht gut finde. Wie steht er überhaupt dazu? Will er auch in ein Internat? Weißt du, wenn ich tatsächlich richtig liege, dass sein Selbstwertgefühl wegen der Situation nicht gut ist, dann wird das die Situation sogar noch verschlimmern. Auch frage ich mich was du dir dadurch erhoffst. Seine Probleme sind nicht deswegen da, weil er zuhause wohnt, nicht deswegen weil er in seine jetzige Schule geht und sicherlich nicht deswegen, weil du da bist. Ich stelle es mir sehr schwer, auch für dich vor, aber falls du eine Schuld bei dir siehst, dann versuch sie los zu werden. ADS oder ADHS ist kein Zuckerschlecken, egal wer damit zu tun hat.

Informiere dich doch am besten nochmals über Tabletten. Versuch nicht voreingenommen zu sein und lass die Informationen auf dich zukommen. Ließ wie Betroffene sich mit Tabletten fühlen und wie es ihre Angehörigen tuen. Sieh die Tabletten nicht als Feind an, sondern viel lieber als eine Art Helfer.

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