Sohn 6 J. Probleme in der Schule, Schläft ein. Hilfe!

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Es gibt evtl. ein paar Aspekte, die mit einflößen können:

Punkt 1) das es ein hausgemachtes Problem ist (nicht böse gemeint aber es könnte sein

das Geschwisterkindchen welches er erwartet nebst der Aufmerksamkeit im Mittagsbereich, da du Ansprechpartner NUMMER 1 für ihn bist und in der Schule nunmal nicht (da ist er einer von vielen...)

Hat er paar Probleme beim Schreiben, ist vlt. nicht ganz so selbstsicher, lässt man sich schnell und leicht ablenken... und fühlt man sich bissl unsicher, da man einer von vielen ist... und alles ist auch nach 4 Wochen nunmal noch relativ neu... dann kann man sich auch schon mal so verhalten... und immer im Betrachtungswinkel dessen und so groß ist er noch nicht... das 6 Jahre zuvor er alleine war und bald steht das Geschwisterkindchen vor der Tür (im bildlichen Sinne) und da weiß auch ein Kind, welches teilen möchte oder nicht ganz so besitzergreifend ist nicht ganz so recht, wie die nächste Zeit werden wird....

Und ja darüber machen sich Kinder für ihren Altersbereich kindgerechte Gedanken.... Das könnte sein, dass er somit wenigstens diese Zeit mit der Nachhilfe oder zusätzlichen Übungen oder der aufmerksamen Betreuung zu Hause bei dir nochmal so alles unbewusst herausholt...

Vielleicht ist es Unsicherheit... damal kindgerecht darüber sprechen, wie die Zeit nach der Niederkunft so wird... und da bissl Ängste nehmen...

Es liest sich nicht so, dass dein Sohn unterfordert wäre, da du schreibst das ihm langweilig wäre, vielmehr... wo ich mir Gedanken machen würde, wäre die Feinmotorik an die er bissl noch zu knabbern hat... aber das gibt sich mit der Zeit...

Als Lehrerin kann man natürlich schon einschätzen aufgrund von ganz vielen anderen Schülern, wie diese sich so die 4 Jahre gestalten werden (Handicaps hier und da auch anfänglich, wenn man was sagt ist nicht gut, sagt man nichts so ist es nach 4 Jahren auch nicht gut... wenn die Eltern feststellen... hätte man vorher was unternommen...)

Ich würde aber sagen, dass dein Sohn kein Handicap hat mit der Feinmotorik da es im Nachmittagsbereich anscheinend ja super klappt.... Obwohl ich super revidiere, da die Kinder Übung brauchen, im vertrauten und gesicherten Umfeld, da fallen einem die Sachen (die bissl schwerer sind) doch meist leicht bzw. sind besser zu bewerkstelligen... Was hinzu kommt auch wenn am Anfang nur 4-5 Stunden unterrichtet werden in den ersten Wochen, so ist es eine lange Zeit.... und ja auch für die Finger bedeutet es Belastung... manchen fällt das Schreiben schwer, da es ungewohnt und noch relativ neu ist... und ja, fragt man die Kinder (so könnte man meinen man spricht hier und da mit alten Menschen mit Gelenksentzündungen oder kaputten Fingern) denen tut hier und da dieser Bereich weh....

Und es ist egal ob gemalt oder geschrieben, Zahlen oder Schwungübungen gefertigt werden oder in Kunst geschnitten oder geklebt wird....

Manchmal kann man sich vorstellen das man die erste Zeit keine Kinder sondern Rentner vor sich hat... die über ihre Wehwehchen klagen und das sind meist Handgelenke als auch Finger.... plus die Konzentration, die abverlangt wird...

Wie sieht es aus, wenn man was machen sollte, was man noch nicht so gut kann, oder was eigentlich spaß macht aber man mit Misserfolgen einer permanenten stetigen Konzentration und bissl unsicheren (schüchtern, alles ist noch neu, man ist einer von vielen) Art (die hier und da bissl Stress auch ausschütten kann) dort im Unterricht sitzt...

Hohe Konzentration plus Leistungsfähigkeit in einem Bereich der rein kopfmäßig alles in dem Moment aberverlangt kann den einen oder anderen schläfrig machen und ja manche Kinder WOLLEN ZWAR und gehen früh ins Bett sind aber sogenannte Stressschläfer (nicht weil nur Stress herrscht sondern die Kindergartenzeit ganz anders war und aufeinmal ganz viele Sinne gefordert werden u. a. auch Leistungsbereitschaft, Leistungswille, plus das Erlernen von Neuem, plus das Umsetzen... plus Üben, Üben.... üben mit einem Werkzeug "hier Finger" die dieses Prozedere vorher noch nicht so in dem Maße aushalten mussten....)

Aber was gut ist, das gibt sich mit der Zeit... Hausaufgaben machen, JA! ABER NICHT MEHR.... Mehr Spiele, für ausgleich sorgen, Kontakte zu anderen Kindern in der Klasse und hier und da auch mal Kollegen für Schularbeiten einladen...mit anschließenden spielen...

Dadurch bekommt man indirekt für sich Vergleiche, knüpft die Bande in der Klasse (damit er sicherer wird)....

Gesellschaftspiele für den Altersbereich deines Sohnes sind noch bissl wichtiger als aktive Schulbetreuung nach der Schule (versteckte Übungen zählen, Kopfrechnen bei Spielen unterbringen so das es nicht auffällt und ganz viel Spaß herrscht) und versteckte Hausaufgabenbetreuung ruhig sich dazu setzen... Aber hier bissl sich distanzieren... so das er sich auf nicht ganz so individuellen Unterricht in der Schule freuen kann...

Plus vlt. Ängste nehmen in Bezug auf der baldigen familiären Veränderung...

viel Glück wird scho...

Du hast da ein schlaues Kerlchen, wer schläft macht nichts falsch. Dein Sohn entzieht sich dem, was er nicht gut kann. Er versteckt seine Leistung vor der Lehrerin und vor den anderen. Er mag es nicht beurteilt zu werden und er mag es auch nicht, das tun zu müssen, was die Lehrerin sagt. Langeweile ist das sicher nicht, auch kein Zeichen von Hochbegabung. Hier geht es um Meideverhalten und sich widersetzen. Vielleicht solltest du mit einen Kinderpsychiater reden, Konfliktschlaf sollte man auf den Grund gehen.

Ich habe auch schon gedacht, es geht vermutlich um die negative Beurteilung seines A's und nun verweigert er. Und wirklich schlafen tut er auch nicht, sondern er tut nur so. Ich hab sowas bei einem Kind erlebt, dass auf dem Schulhof dauernd Stress hatte- dann hat der sich tot gestellt (oder ohnmächtig) und die Kinder sind zur Pausenaufsicht und er wurde nicht geschlagen. War auch ne kluge Strategie.

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@guinan

Er schläft nicht, er schläft ein, denn bevor er zum Schlafen tief wegnickt, wird ihn höchstwahrschenlich die Lehrerin stören. Denn wenn sie das nicht sehen würde, dann sollte sie ihren Beruf an den Nagel hängen. Bist wohl auch Hellseher ?, wenn er für dich "nur so tut".

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Ferndiagnose ist hier für niemanden wirklich möglich. Sowohl Unter- als auch Überforderung sind denkbar, oder auch ein psychologischer Hintergrund. In jedem Fall musst Du HÄUFIGER und regemäßig mit der Lehrerin sprechen, um ein klareres Bild zu bekommen.

@Bswss: Oh die arme Lehrerin!!!! Soll die jetzt ihre volle Aufmerksamkeit nur auf dieses Kind lenken? Die Lehrerin hat das Ihre getan und die Mutter aufmerksam gemacht auf die Verhaltensweisen ihres Sohnes.

Auch ein häufigeres und regelmäßigeres Vorsprechen bei der Lehrerin wird herzlich wenig zur Aufklärung des Problems beitragen, weil die Lehrerin gar nicht in der Lage ist sich angesichts einer vollen Klasse so speziell auf dieses Kind zu konzentrieren.

In dem Fall müssen erst einmal medizinische Möglichkeiten hinterfragt werden. Sollte sich dabei herausstellen, dass es von der medizinichen Seite her gesehen keinerlei Gründe für diese Verhaltensweisen gibt, müßte Kontakt mit einem Verhaltenstherapeuten oder einem Kinder- und Jugendpsychiater aufgenommen werden.

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@wagemut

Natürlich soll die Lehrerin ihre volle Aufmeksamkeit auf dieses Kind lenken, das kann sie aus den Augenwinkeln raus beobachten oder ihn vernünftig zum Mitmachen wollen inspirieren und vermehrt motivieren. Um sich ein Gesamtbild von diesem kleinen Kind, dessen Situation völlig neu ist, machen zu können. Denn zu Hause macht er ja die Hausaufgaben auch ohne weiteres und schläft anscheinend nicht dabei ein.

Was denn sonst? Oder sind bei dir auch nur die bequemen Anfänger !!!! gefragt ?

Und du willst mit Kindern oder Jugendlichen etwas am Hut haben ?

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Ich kann mir schon vorstellen, dass Dich das stark beschäftigt. Da kann ich mir auch sowohl eine unterforderung wie auch eine Überforderung vorstellen, dass er sich so verhält.

Vielleicht tust Du zu viel mit ihm und er schätzt die Privatveranstaltung bei Dir eben und mag nicht die Lehrerin mit der ganzen Gruppe teilen. Wäre alles möglich. Aber um das raus zu kriegen, solltest Du mal beim Psychologen vorsprechen, leider gibt es auch nicht sofort Termine. Schau mal ins Telefonbuch, ob es bei euch Kinder- oder Jugendpsychologen gibt in der Nähe und ruf an, wann es einen Termin gibt. Überweisung brauchst Du nicht unbedingt, das geht auch ohne. Und einen Schulpsychologen gibt es auch, da kann man beim Schulamt der Stadt mal nachhaken. Wenn Du gute Kontakte zum Kinergarten hast, könntest Du auch noch mal mit den Erzieherinnen reden, die hatten ja auch genug Zeit mit ihm verbracht und haben eine Idee.

Vielleicht ist ihm wirklich langweilig und er ist eher hochbegabt. Vielleicht ist ihm aber auch alles zuviel und er kommt in der grossen Gruppe nicht zurecht oder ist noch nicht reif genug, dann könnte man ihn vielleicht noch mal ein Jahr zurück stellen. Das kann aber nur ein Psychologe bewerten.

Es könnte doch sein,dass er sich in der Schule absolut nicht wohl fühlt.Zuhause ist er in seiner vertrauten Umgebung,was aber in der Schule nicht der Fall ist.Ist nur eine Vermutung.Mfg...

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