Sinn des Lebens-Angst vor Vergänglichkeit der Gedanken

Support

Hallo CookieMonStar,

Deine Frage klingt für mich sehr besorgniserregend. Sprich bitte unbedingt mit jemandem darüber. Wenn Du nicht weißt, an wen Du Dich wenden kannst, wäre die Telefonseelsorge ein möglicher Ansprechpartner. Dort ist rund um die Uhr jemand erreichbar und Du hast die Möglichkeit, ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu führen: 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz).

Auf der Webseite der Seelsorge kannst Du auch chatten, falls Du das lieber möchtest: http://www.telefonseelsorge.de/

Das Wichtigste ist jetzt: Überstürze nichts! Tu nichts, was  Dich in Gefahr bringt und was Du nicht rückgängig machen kannst!

An den Beiträgen anderer beobachten wir, dass es vielen Menschen sehr ähnlich wie Dir geht. Du bist nicht alleine; es gibt immer einen Weg in eine bessere Situation. Oft braucht man nur jemanden, der einem hilft, ihn zu finden. Rede deshalb schnell mit jemandem über Deine Gedanken und gib niemals auf!

Auf dieser Seite https://www.gutefrage.net/aktionen/suizid-hilfe-bei-selbstmordgedanken/ haben wir für Dich weitere wichtige Hotlines, Links und Tipps zusammengestellt.

Zögere im Notfall bitte auch nicht, den Notruf 112 zu wählen!

Viele Grüße

Jenny vom gutefrage Support

5 Antworten

Du fürchtest dich nur davor, nach dem Tod in Vergessenheit zu geraten, weil du noch lebst. Lebtest du nicht mehr, hättest du keine Angst mehr. Deswegen (es sei denn man ist religiös) macht es überhaupt keinen Sinn, sich über etwas Gedanken zu machen, was nach dem Tod passiert.

Warum ist dir wichtig, nicht in Vergessenheit zu geraten? In 100, 200 oder 1000 Jahre bist du vergessen. Aber es gibt auch niemanden, den das juckt, selbst dich nicht.

Das ist so unverständlich für mich, wie - mal als Vergleich - wenn ich durch meine Zeichnungen aus dem Kindergarten nach meinem Tod berühmt werden würde. Ich meine, die Angst, vergessen zu werden, kann man auch von der anderen Seite betrachten: die Angst, nicht berühmt / wichtig zu werden. Wenn man die Angst aus der Sicht eines zu Lebzeiten erfolglosen Künstlers betrachtet, wirkt sie äußerst absurd.

Vielleicht hilft dir diese Betrachtungsweise dabei, weniger Angst zu haben.

Es würde niemanden schaden wenn ich sterben würde aber was mir noch mehr Angst macht ist nicht das sterben Sondern die angst vor dem Vergessen werden. niemanden würde sich an mich erinnern. <

Hallo! Diese Gedanken hat jeder von uns schon gehabt, viele oft. Und findet man keinen Sinn im Leben so kann man ihm einen geben. Und wenn man sich um Menschen der Tiere kümmert oder einfach für eine gute Sache kämpft.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Erst der Tod gibt dem Leben einen Sinn...wir werden alle einmal sterben...meiner Meinung nach ist der Sinn die Religion, da diese uns lehrt, dass nichts vergänglich ist...und außerdem wie alt bist du? Wenn du noch nicht erwachsen bist und es noch wirst, habe später einfach eine gute Arbeit, respektiere deine Mitmenschen und tu so viel Gutes wie nur irgend möglich...mehr kann der Mensch nicht machen...

Gegen diese deine Angst kannst du im Prinzip nichts machen, da du dich nur selbst belügen würdest, wenn du dir "vorsagst" ... dass du unvergesslich seiest.

Das einzige was dir helfen kann, ist:

Lebe dein Leben und zwar jetzt! ("Carpe diem") ... und das ist zugleich auch der Sinne deine, meines, unser aller Lebens!

Jeder Mensch wird sozusagen aus dem (Erinnerungs)Nichts in diese Welt geboren, und jeder Mensch kehrt dahin zurück, wenn er sein Leben beendet.

Wenn jemand eine große Anzahl an Familienmitgliedern zurücklässt, wenn er von dieser Welt geht, oder eine große Zahl von Freuden ... oder ... wenn jemand etwas "Großes" geschaffen oder entdeckt hat, dann wird man sich einige Zeit länger an ihn erinnern, als wenn dies nicht der Fall ist.

So ist das eben ... daran ist nicht zu rütteln ... wenn du dich Zeit deines Lebens darum bemühst, anderen Menschen Gutes zu tun, dann wirst du im Gedächtnis dieser Menschen und deren Kinder vermutlich sehr lange "lebendig" bleiben.

halte deine erinnerungen fest,indem du tagebuch führst.und irgendwann wirst auch du jemanden finden,mit dem du alles teilen kannst und der dich versteht.man muss allen negativen auch was gutes abgewinnen können,indem man positiv denkt.LG

super Maßnahme!!!

Ergänzungsvorschlag: wenn du hier dazu noch immer mit dem Satz anfängst: Heute war ein guter Tag weil... wirst du dir der positiven Dinge, die in deinem Leben geschehen bewusster! Die ärgerlichen merkt man sich schneller, über die positiven muss man machmal grübeln...

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