Sind das komische bzw. fragwürdige Wohnverhältnisse?

4 Antworten

Sehe ich vollkommen unproblematisch.

Stell dir vor, du wanderst nach Russland aus und keiner deiner neuen russischen Nachbarn lädt dich mal zum Grillen ein. Klar, schottet man sich dann eher ab und macht nur was mit anderen Deutschen, die da leben.

Davon auszugehen, dass sich eine russische Familie nicht auf legalem Wege ein Einfamilienhaus leisten kann, ist einfach nur rassistisch. Die gehen ja wohl auch arbeiten, verdienen Geld. Wieso sollten sie sich dann kein Haus leisten können?

Und dass die Großeltern auf dem selben Grundstück wohnen, ist nur in Deutschland sehr unüblich. In anderen Ländern kommt das viel häufiger vor. Aber - warum auch nicht? Dann sind die Großeltern nicht so einsam und man spart Geld.

Also nein, hier ist absolut nichts merkwürdig.

Stell dir vor, du wanderst nach Russland aus und keiner deiner neuen russischen Nachbarn lädt dich mal zum Grillen ein

So war das absolut nicht! Die Leute, die dort wohnen, haben selber absolut kein Interesse an vertieften Kontakt zu dem deutschen Umfeld! Das haben sie bereits wiederholt deutlich gemacht.

Davon auszugehen, dass sich eine russische Familie nicht auf legalem Wege ein Einfamilienhaus leisten kann, ist einfach nur rassistisch.

Nein, ich bin kein Rassist und habe grundsätzlich nichts gegen die Leute. Ich sehe lediglich ihre merkbare Integrationsresistenz in einem anderen Land kritisch.

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@smartguy92

Okay, selbst wenn sie von sich aus sagen, dass sie lieber unter sich bleiben wollen - so what? Ich kenne einige Russen und habe festgestellt, dass die Kinder der zugezogenen Familien meist deutlich kontaktfreudiger sind, als die Eltern und Großeltern. Wahrscheinlich vor allem, weil sie in der Schule viele Freundschaften mit nicht-russen knüpfen. Von daher - spätestens die jüngere Generation ist gut integriert. Kein Problem also.

Und doch, es ist schon rassistisch, direkt illegale Machenschaften zu vermuten, wenn sich Ausländer ein Haus leisten können.

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@DJFlashD

Und doch, es ist schon rassistisch, direkt illegale Machenschaften zu vermuten, wenn sich Ausländer ein Haus leisten können.

Das habe ich so niemals behauptet! Hör auf, mir hier irgendwas in den Mund zu legen, was ich so nie gesagt habe!!

Das mit dem Job ist auch so ne Sache - der Vater geht natürlich arbeiten (irgendwas auf Arbeiter-Basis), aber ein mega-großes Gehalt wird der nicht mit nach Hause bringen! Die Mutter geht gar nicht arbeiten - reine Hausfrauen- und Mutterrolle. Ja, auf der Basis kann man sich wirklich fragen, wie die sich ein derart fettes, fast schon Villen-ähnliches Eigenheim leisten können. Das passt irgendwie alles nicht so richtig zusammen. Wenn es ein ganz normales, überschaubares Eigenheim wäre, würde ich mir auch darüber gar nicht weiter den Kopf zerbrechen....

Und ja, natürlich ist man heutzutage immer gleich ein Rassist oder "Nazi" etc., wenn man es kritisiert, dass Personen aus anderen Ländern hierherkommen, um die Vorzüge eines demokratischen Rechtsstaates zu genießen, aber gleichzeitig überhaupt kein Interesse daran haben, sich gesellschaftlich irgendwie weiter in der neuen Heimat besser zu integrieren und sich stattdessen mit ein paar wenigen anderen Leuten gleicher Herkunft in kleinen "Parallelgesellschaften" vom Rest der Umwelt abschotten! Weiter bringen tut das ein Land auf keinen Fall - im Gegenteil: schlimmstenfalls trägt es zu gesellschaftlichen Spaltungen noch mit bei....🤦‍♂️🤦‍♂️

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@smartguy92

Wie gesagt - der Nachwuchs ist gut integriert. Langfristig schadet das uns definitiv nicht. Und ich lege dir nichts in den Mund. Ich sage nur, dass es rassistisch ist, wegen der Herkunft und dem vorhanden sein von Vermögen, direkt kriminelle Machenschaften zu vermuten.

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@DJFlashD

Wollen wir ja mal hoffen, dass der Nachwuchs sich anders als die Eltern verhalten wird.

Jedenfalls benehmen die sich nicht sonderlich zivilisiert. Deutsch können die auch mehr schlecht als recht.

Als ein anderer Nachbar (ein Niederländer übrigens!) tatsächlich mal mit dem russischen Vater eine Sache klären wollte und bei der Gelegenheit (höflich und anständig) nachfragte, ob sie ihr hiesigen Bubble-Leben für gute Integration in das neue Heimatland halten würden, ist der Russe total ausgerastet ("Hast du Problem damit?!").

Der Nachbar, der selber als "Nicht-Deutscher" (Holländer) komplett hierzulande gesellschaftlich integriert und in der Nachbarschaft sehr beliebt und engagiert ist, erzählte mir im Nachhinein, dass er in dem Moment echt davon ausging, dass der russische Vater ihm gleich "eine reinhaut", so aggressiv war der. Als ob der sich "ertappt" gefühlt hatte....

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@smartguy92

Jemanden gleich so zu kommen" hiesiges Bubble Leben" ist aus welcher Sicht jetzt genau höflich und anständig?

Auf solche Nachbarn , die auf diese Weise mit mir ein Problem ansprechen wollen, sind bei mir unten durch. Und da ist es mir egal, ob das ein gut deutsch sprechender Nachbar ist oder sonstwer....

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@smartguy92

Naja. A...löcher gibt's natürlich überall und in jedem Land. Meine Erfahrungen mit Russen waren jedenfalls deutlich besser

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@Elizabeth2

So wörtlich hat er es natürlich nicht gesagt, aber es als sachliche Kritik verpackt. Dass der andere damit nicht umgehen konnte, war wiederum nicht sein Problem....

"Bubble" (engl. für "Blase") ist übrigens kein Schimpfwort, sondern lediglich ein umgangssprachlicher Ausdruck für "Informationsblase bzw. Parallelgesellschaft".

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@smartguy92

Ich weiss , was Bubble ist - und du weisst aber nicht, dass der Gesamton die Musik ausmacht. Möchtest du mit sowas angegangen werden, wenn der Nachbar mit einem kleine völlig anderen Problem zu dir kommt?. Ihr seid euch als Nachbarn einig gegen die anderen zu sein, und das nur, weil diese keinen Kontakt suchen. Das stört euch gewaltig, aber es gibt Menschen, die mögen das halt nicht. Ich würde mich bei solchen Nachbarn wie ihr seid, auch sehr zurückhalten.

So wie du schreibst, ist besser, er hält die Füsse still.

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@Elizabeth2

dass der Gesamton die Musik ausmacht.

Richtig! Weder du noch ich waren in der Situation mit dabei und können beurteilen, wie der eine Nachbar das rübergebracht hat. Aber da er ein wirklich äußerst netter und hilfsbereiter Mann ist, halte ich es für ziemlich unwahrscheinlich, dass er sich Ton vergriffen hat. Das hat eindeutig eher der Russe im Anschluss getan!

wenn der Nachbar mit einem kleine völlig anderen Problem zu dir kommt?

So "klein" war das Problem tatsächlich nicht! Es ging um mittlerweile wiederholte intensive Lärmblästigung vonseiten der russischen Nachbarn (teilweise auch abends wochentags), da diese die Angewohnheit hatten, zusammen mit ihrer russischen Community Saufparties mit überdurchschnittlich lauter russischer Musik im Garten durchzuführen. Die ganze Nachbarschaft war schon seit geraumer Zeit genervt davon. Ich vermute mal vor diesem Hintergrund kam die Konversation zwischen genervtem Niederländer und frechem/aggressivem Russen wohl auch recht schnell zu der Sache mit dem recht mäßigen Integrationswillen in der neuen Umgebung....

Ihr seid euch als Nachbarn einig gegen die anderen zu sein, und das nur, weil diese keinen Kontakt suchen.

  1. Das waren nicht meine Nachbarn, sondern die Nachbarn meiner Mutter! Ich bin da nur gelegentlich zu Besuch gewesen. Das meiste hat natürlich meine Mutter von denen mitbekommen. Die sprach irgendwann nur noch genervt vom "Russen-Bunker" (auch wegen dieser Abschottung) gegenüber.
  2. Nun ja, wenn man es als neu Zugezogene nicht mal anfangs schafft, sich bei den neuen Nachbarn zumindest kurz vorzustellen und diese wiederum recht forsch abwimmelt, als diese sich ihrerseits vorstellen wollen, ist schon mal grundsätzlich kein Anstand vorhanden.

Die rücksichtslosen Russen in der Straße waren mitunter einer der Gründe, warum meine Mum ihre Eigentumswohnung dort verkauft hat und in einen anderen Teil des Ortes gezogen ist.

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@smartguy92

Wir kommen der Sache langsam näher. Dich stört das asoziale Verhalten der Leute (und das ist asozial) und du hast eine ziemliche Wut auf saufende Nachbarn, die anderen das Leben - in dem Falle deiner Mutter - das Leben schwer machen. Wer sich so verhält, da kriege ich auch die Krise und überlege mir, was man da tun könnte.

Mit deiner Frage oben erzielst du genau das Gegenteil. Statt konstruktive Ideen, Mitleid von uns, oder Posts von Leuten , die ähnliches in der Nachbarschaft haben, machst du das an einem Einfamilienhaus mit Anbau fest. Warum - das erschliesst sich mir absolut nicht. Der eine Satz "ich verstehe deine Intention nicht" von Skywalker17 trifft den Nagel auf den Kopf, denn ihr habt ganz andre Probleme mit denen.

Da spielt sich im Unterbewussten bei dir was ab, aber das geht am Kern dessen vorbei, wo du , bzw, deine Mutter und die Nachbarschaft Hilfe braucht. Und wenn es moralische Unterstützung von uns ist - mit der Frage oben erreichst du das Gegenteil.

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Ich verstehe deine Intention nicht.

Lass doch die Russen leben wie sie wollen.

Ich finden den Grosseltern Teil nicht zu klein. Das sind meiner Schätzung nach zw. 65 und 80qm.

Warum sollte das fragwürdig sein?.

Weder ist das hintere Haus riesig, noch ist an den Wohnverhältnissen irgendetwas besonderes. Das ist nicht deine Baustelle.

Klingt für mich eher nach Eifersucht. Du weißt ja nicht als was sie arbeiten und warum können sie sich nicht legal so ein Haus leisten können. Und warum dürfen sie nicht nur mit anderen Menschen russischer Herkunft Kontakt haben. Jeder darf Kontakt haben mir wem er möchte!

Lass die Leute in Ruhe und hör auf ihr Haus zu fotografieren (ist das überhaupt erlaubt🤔?)!

Eifersüchtig bin ich ganz sicher nicht, da ich mit meinen derzeitigen Wohnverhältnissen relativ zufrieden bin und mir das komisch gestaltete Haus der Ex-Nachbarn meiner Mutter eh nicht gefällt, aber danke trotzdem für deine Antwort!

Ach ja, das Abfotografieren von Grundstücken/Bauten von außen ist übrigens rechtlich i.d.R. kein Problem - fällt unter die sog. "Panoramafreiheit":

https://www.anwalt.de/rechtstipps/darf-man-gebaeude-und-grundstuecke-fotografieren_082395.html

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