Setzt "bester Freund" für euch Gegenseitigkeit voraus?

5 Antworten

Ich habe nur als Kind bzw Jugendlicher früher so gedacht und Leute in Bester Freund usw eingeteilt. 

Das ist aber alles viel weniger wichtig wen man jetzt so bezeichnet. 

Das ist eig. die Person zu der du diene beste bindung Freundschaftsmäßig hast. 

Ich war früher sehr gut mit 2 verschiedenen Jungs befreundet und beide meinten ich sei ihr bester Freund usw. 

Aber irgendwann kam dann bei einem die erste Freundin was kaum etwas änderte doch danach auch schnell die nächste und nächste usw und in den Beziehungen wurden dann treffen schon viel viel seltener als früher.

Mich stört das nicht ich würde auch viel Zeit mit meiner Freundin verbringen aber gut ich denke er hat schon immer sehr stark nach einem anderen gesucht da er sehr gerne mit einer anderen Person also zu  2 was unternimmt. 

Früher hat er mich sehr oft zum übernachten eingeladen usw 

Aber so hat sich das auseinander gelebt. Natürlich sind wir noch befreundet gut sogar aber an sich ist alles viel weniger geworden.

Mit dem anderen bin ich noch Elitär befreundet also noch besser als damals man könnte sagen er ist mein bester Freund. 

Aber auch wir unternehmen nicht mehr so viel wie früher. 

Aber wir schreiben oft und treffen und ca 1-2 mal im Monat aber die Freundschaft ist vorallem besser weil ich mit ihm viel mehr reden kann über dinge die ich mit meinem anderen Kumpel nie reden könnte. 

Einfach ansichten auf das Leben. 

Er und ich hatten beide auch noch keine Freundin aber ich denke nicht dass das großen Einfluss darauf hat. 

Ich denke selbst wenn einer von uns in einer Beziehung wäre würden wir ja trotzdem noch guten Kontakt haben und unsere Art ändern sich dadurch ja nicht.

Danke erstmal für deine lange, mühevolle Antwort!

Wie ich in meinem Kommentar zu Wernerbirkwalds Antwort geschrieben habe, geht es mir nicht um die Bezeichnung und damit verbundene Erwartungen, ich finde das auch nicht sehr wichtig. Aber für mich ist er eben genau derjenige, zu dem ich freundschaftsmäßig die beste Bindung habe - wie du das schreibst - aber das sehe eben ich mehr so als er und das beschäftigt mich. Und deswegen habe ich auch Hemmungen, von meinem "besten Freund" zu reden, obwohl er diesen Status von meiner Seite aus definitiv hat, wenn ich danach gefragt werde ...

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Nein... Beste Freunde sind für mich, wenn man sich hundertprozentig vertrauen kann, wenn man immer ehrlich ist (und sich auch mal die Meinung geigt ohne dass jemand sauer/beleidigt ist!), wenn man sich immer aufeinander verlassen kann etc. Das bedeutet nicht unbedingt, dass das immer auf Gegenseitigkeit beruht. Eine Freundin sah mich als "beste Freundin", ich sie aber absolut nicht... 

Aber warum will/muss man das "öffentlich" sagen? Ich wüsste nicht, warum ich anderen erzählen sollte wer meine besten Freunde sind. 

Danke, ich kann deinen Punkten nur zustimmen!

Siehe meine anderen Kommentare, ich finde auch, dass man das absolut nicht muss. Aber in gewisser Weise "will" man es dann doch, weil alles andere doch was von Verleugnen hätte, vor allem, wenn man danach gefragt wird. Das ist doch dann etwas, was man gern erzählt und womit man dem anderen alle Ehre machen möchte, WEIL er eben so ein guter Freund ist.

Aber ich kenne das tatsächlich, dass man da oft danach gefragt wird. Ganz besonders dann auch zu bestimmten Gelegenheiten, wie wenn man beispielsweise heiratet und es darum geht, wer Trauzeuge wird.

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@Adventurian

Meine zwei besten Freunde und ich WISSEN, dass wir es sind und sagen es uns ab und zu auch mal, das reicht uns! Ich sage nur wer das ist wenn mich jemand direkt danach fragt, sonst nicht. Ich finde das geht auch nicht jeden etwas an...

Unter guten Freunden gibt es so etwas wie "unter Druck setzen" bzw "sich unter Druck gesetzt fühlen" etc doch gar nicht... 

Jeder denkt/fühlt/handelt anders, sieht Menschen anders usw, demnach macht man Unterschiede zwischen "besten", "guten" oder "nur" Freunden, flüchtigen Bekannten usw. Daher ist es absolut normal wenn sich zwei Menschen unterschiedlich betiteln. Ich finde nicht, dass man sich damit lächerlich macht oder sonstiges. 

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Echte Freundschaft, ist geben und nehmen,ohne es ständig zu prüfen und zu testen.

Mein Freund ist zu jeder Zeit für mich da,und ich für ihn,ohne das wir uns "ewiger Freundschaft " versichern müssen.

Wenn das aber nur einseitig ist,sollte man sich nicht zum Deppen machen.

Ich verstehe gut, was du meinst, und sehe das wie du. Es geht mir auch nicht um das Versichern, also dass ich das irgendwie erwarte oder es in einer guten Freundschaft für nötig halte. Aber irgendwie wird man halt doch immer wieder gefragt: "Wer ist dein bester Freund?" oder so und auch ich wenn ich einerseits ebenso denke, dass man sich da nicht festlegen muss bzw. es was Albernes hat, da ne Rangliste zu machen, hat es für mich andererseits was von Verleugnen, wenn ich denjenigen, den ich nun einmal als besten Freund ansehe, nicht auch vor anderen so bezeichne.

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@Adventurian

Eigentlich,braucht du meinen Rat nicht,denn du bist klug ,und hast Rückrat.

Du machst das schon.

Alles Gute

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