Schulden, Rechtsanwaltskanzlei am Modenbach, Rechnung?

6 Antworten

Auf jeden Fall ist es so, dass Mahngebühren entstehen, wenn man eine Forderung nicht begleicht.

Je mehr Mahnungen kommen, desto höher wird die Forderung, denn es entstehen ja auch Kosten.

Nun hat ein Gläubiger durchaus die Möglichkeit, seine bestehenden Forderungen an ein Inkassobüro = sicher dieser Rechtsanwalt - abzutreten.

Auch dieser macht das nicht aus Spaß an der Freude, sondern weil er gut daran verdienen kann. Seine Gebühren packt er oben auf die Forderung drauf - und das ist durchaus auch rechtens.

Nicht ohne Grund wird so aus einem "erträglichen" Schuldenbetrag ein sehr hoher Betrag.

Eigentlich hat das auch nichts damit zu tun, ob du diese Schulden nun anerkennst - denn die Forderung als solche ist ja nicht unumstritten - und über die immer und immer wieder entstehenden Mahnkosten bist du aufgeklärt worden, bzw. darüber, dass diese entstehen, wenn du nicht bezahlst.

Schau also schleunigst zu, diesen Betrag zu bezahlen, denn wenn noch Gerichtskosten und die Kosten für den Gerichtsvollzieher etc. dazu kommen, auch noch Zinsen etc., dann wird der Betrag noch weiter steigen und steigen und steigen ...

Du hast also nichts, niemals gegenüber der Kanzlei anerkannt und unterschrieben? Auch keinen telefonischen Kontakt aufgenommen o.ä.?

Wenn doch, kannst du die Kosten nicht mehr anfechten, da du sie anerkannt hast. Selbst wenn sie überhöht waren, spielt das keine Rolle mehr.

Wenn nicht, geh die Kostenaufstellung genau durch, der Betrag scheint zu hoch für einen Regelfall.

Moin!
Ich habe vor ein paar Tagen auch post von der Anwaltskanzlei bekommen.
In dem du denen deine Kontodaten mitteilst hast du schon verloren!
In der Kopfzeile steht " Ich, herr ..., erkenne hiermit ausdrücklich an FKH OHG, Modenbachstr. 1, 67376 Harthausen, einen Betrag von insgesamt ... /deiner summe, einschließlich der Kosten dieser Vereinbarung und zuzüglich ggf. weiter anfallender laufender Zinsen usw. zu schulden. Ich VERZICHTE hiermit ausdrücklich auf alle EINWENDUNGEN und EINREDEN gegen den Grund oder die Höhe der Forderung.

Da du das anscheinend getan hast, wurde darauf hin dein konto gesperrt und die hätten falls deckung da ist alles leer geräumt.

Bei mir wird Klarna AB als Ursprungsgläubiger angegeben - Ich hab bei Klarna angerufen und nach gefragt ob auf meinem Namen was offen ist. Das verneinten die, darauf hin habe ich denen von dem inkasso-unternehmen in meinem Fall UGV Inkasso GmbH oder auch FKH OHG mitgeteilt. Darauf hin hat mir die mitarbeiterin mitgeteilt das die Nie ein inkasso in auftraggegeben hätten. Es bezog sich aus einem Kaufvertrag 13.08.2014 von 9,99€
Darauf hin habe ich etwas gegoogelt und habe festgestellt das dieses Inkasso unternehmen in harter Kritik steht der verbraucherschutz warnt vor diesem inkasso und bittet alle beteiligten die solche briefe bekommen direkt zum anwalt zu gehen.
Liebe grüße

Dass du nicht zahlen konntest, hat der Lieferant ja nicht zu verantworten. Das musst du dir überlegen, BEVOR du etwas bestellst.

Du kannst noch zufrieden sein, wenn du nicht wegen Betrugsversuch angezeigt wirst, wenn du etwas bestellst, das du nicht bezahlen kannst.

Das ist aber nicht die Antwort auf meine Frage

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Wenn aus einem Rechnungsbetrag von 210.--€ dann 513.--€ werden, ist das schon happig.

Nun, du konntest nicht zahlen und der Gläubiger hat seine Forderung an dieses Anwaltsbüro weitergegeben, damit das Geld eingezogen wird.

Der Anwalt rechnet auf den ursprünglichen Rechnungsbetrag sein Honorar hinzu.

So entstehen recht schnell hohe Kosten.Ich kenne diese Anwaltskanzlei nicht. Wenn es ein Inkassobüro ist, dann wären die Forderungen entschieden zu hoch.

Ist es aber tatsächlich eine Anwaltslanzlei, dann musst du mit solchen Gebühren rechnen.

Das müsstest du mal überprüfen, ob Anwaltskanzlei oder Inkassobüro ?

Du könntest schriftlich widersprechen, dass du kein Schuldanerkenntnis abgegeben hast. Auf den Kosten wirst du jedoch sitzen bleiben, bzw. diese bezahlen müssen, so es sich um eine reine Anwaltskanzlei handelt und die Rechnung zu Recht besteht.

Am besten du zahlst umgehend diesen Betrag. Jede weitere Mahnung kostet dich erneut Geld.

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