Schon ausziehen oder erst nach dem Studium?

7 Antworten

Frankfurt ist bestimmt sehr teuer.

Ich persönlich habe es so gemacht, dass ich während des Bachelorstudiums noch zu Hause geblieben bin. Für's Masterstudium bin ich dann ausgezogen und habe ein Studium an der Universität begonnen, die der fachlichen Qualifikation, die ich benötige, am besten entspricht.

An eine Wohnung zu kommen war allerdings schwierig, ich habe neben einer Bürgschaft auch jede Menge Glück und gute Kontakte dafür gebraucht und musste vorher ein Jahr lang in einem kleinen Zimmer mit gemeinschaftlich genutzter Küche und Bad wohnen.

Also ich persönlich finde es besser vorerst Zuhause wohnen zu bleiben. Man hat einfach so viele wirklich großartige Vorteile wenn man noch Zuhause wohnt, die man eben nicht mehr hat wenn man ausgezogen ist. Es kommt dazu, dass man Zuhause ja normalerweise keine Miete zahlt und wenn man selbstständig wohnt eben schon. Für diese Miete muss man Geld verdienen. Hinzu kommt, dass man auch noch solche Dinge wie Fahrkarte für die Bahn, Lebensmittel, Klamotten, Freizeitaktivitäten, etc. bezahlen muss. Es kommt also schon eine erhebliche finanzielle Belastung auf einen zu wenn man man auszieht. Das ist nicht zu unterschätzen. Zuhause muss man anstatt für so viele Dinge nur für einen kleinen Bruchteil finanziell aufkommen. Zuhause zahlt man keine Miete, man muss keine Lebensmittel bezahlen, man bekommt auch so einfach mal Geld von seinen Eltern, etc. Selbständig zu wohnen mag schön und gut sein, jedoch ist es eine große finanzielle Belastung die meist überschätzt wird.

Wenn es mit dem Studienort einigermaßen hinhaut, auf jeden Fall zu Hause wohnen. Wohnraum ist Unistädten ist leider sehr nachgefragt und damit teuer. Das mit Jobben wieder reinzuverdienen könnte schwierig werden, zumal du ja auch fürs Studium lernen musst.

Bei deinen Eltern wohnt es sich am billigsten. Wenn du eine eigenen Wohnung hast, musst du selber putzen, kochen, einkaufen und eventuell noch arbeiten gehen. Wenn du bei deinen Eltern bleibst, dann fallen viele dieser Sachen weg und du kannst dich voll auf dein Studium konzentrieren.

Spreche hier aus Erfahrung ;-)

Da muss ich Dir Recht geben. Eine eigene Wohnung zu haben ist aber auch etwas unglaublich tolles. Man kann sich so einrichten, wie es einem gefällt, kann jederzeit Besuch empfangen, Kochen was man will und lernt so auch viel selbständiger zu leben.

Oder man bekommt einen Platz in einem Studentenwohnheim. Dort geht eigentlich ständig die Party ab, dafür hat man natürlich auch selten seine Ruhe und kann sich kaum auf's Studium konzentrieren.

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@NoHumanBeing

Schon allein das selber Wäsche waschen, selber kochen, selber Ordnung machen und selber putzen - nach den eigenen Maßstäben - ist es wert, aus zu ziehen.

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@scben

Genau! ;-)

Ich bin vor knapp einem Jahr von zu Hause ausgezogen. Die Wäsche bringe ich allerdings noch nach Hause. Eine Waschmaschine ist teuer anzuschaffen. Außerdem braucht man ja auch Möglichkeiten zum Trocknen, die auf beengtem Raum nicht immer gegeben sind. Zu guter Letzt versuche ich ohnehin, meine Verwandtschaft einmal im Monat für ein Wochenende zu besuchen, wenn Ferien sind manchmal auch für eine ganze Woche.

Ich denke nicht, dass mich das "unselbständiger" macht, wir verstehen uns nur sehr gut und ich möchte nicht, dass der Kontakt zu sehr abreißt. Ich fahre auch ständig in andere Städte, um z. B. alte Freunde zu besuchen, die jetzt wo anders studieren, als ich. Das ist im Grunde kaum etwas anderes.

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Die Eltern können wählen, ob sie Sie In Natura den Unterhalt bestreiten .Wenn Du ausziehst musst Du auch von deinen Einnahmen Leben können.

Ganz so einfach ist das wohl nicht. Was hilft es, wenn die Eltern "Unterhalt in Natura bestreiten", wenn man an den Universitäten in der Nähe z. B. nicht das gewünschte Fach studieren kann? Das kann es ja wohl nicht sein.

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@NoHumanBeing

Eltern müssen immer Unterhalt gewähren - ob sich das erwachsene Kind entscheidet, allein zu wohnen oder weiterhin unter dem Dach der Eltern bleibt, ist dabei egal.

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Die Eltern sind dazu verpflichtet das eigene Kind bei der Erstausbildung zu unterstützen und für Unterhalt zu Sorgen.

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