Das ist eine Wahrnehmung, die aus der sogenannten "Renaissance" stammt. Ab ca. dem 16. Jahrhundert wurden in Europa die Schriften der griechischen und römischen Philosophen wieder "entdeckt", die bis dahin vor allem in der islamischen Welt bekannt waren. Die Menschen damals dachten dann, ihre eigene kürzlich vergangene Zeit sei nicht so kultiviert gewesen wie die in den alten Schriften beschriebene "Antike". Diese etwas verschobene Wahrnehmung zieht sich manchmal bis heute durch.

"Dunkel" wird das Mittelalter aber auch deshalb bezeichnet, da damals ein sehr unhinterfragter Gottesglaube herrschte, "Hexen" verfolgt wurden etc. In der Antike hingegen herrsche wie heute eher Pluralismus, also die Akzeptanz verschiedener Glaubensvorstellungen.

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Zahlen der Uno:

Es gibt ca. 2,2 Mrd. Christen. Davon sind ca. 1,3 Mrd. Katholiken und 260 Millionen Orthodoxe. Blieben also ca. 750 Mio Christen.

Allerdings sind bei den 750 Mio. auch z.B. die Thomaschristen aus Indien mitgezählt, die Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage), die Zeugen Jehova, die Reformierten, die Methodisten usw. usf. Hängt also stark davon ab, was du als "Protestantisch" definierst.

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Schau dir z.B. mal die sieben Todsünden an. Habgier usw.

In der Psychologie ist der Fokus aber ein anderer. Welche Gefühle, Gedanken oder Handlungen sind hilfreich, welche nicht? Das ist eine ganz andere Frage. Z.B. ist es oft notwendig, auch negative Erfahrungen zu machen, um weiter zu kommen. 


Gier, Neid, Wut etc. können auch manchmal sinnvoll und hilfreich sein. Für alle. Manchmal.



Sozialpsychologisch gesehen geht das noch weiter. Stell dir vor, du stehst auf ner Eisenbahnbrücke und siehst einen kleinen Güterwaggon unkontrolliert auf eine Menschenmenge zurasen. Neben dir auf der Brücke steht ein seeehr dicker Mensch. Die einzige Müglichkeit, den Waggon auf zu halten ist, den Menschen herunter zu stürzen und damit die anderen zu retten. Welches Verhalten ist da "verachtenswert"? 

Psychologisch gesehen ist es auch oft so, dass Leute, die bestimmte Verhaltensweisen stark verachten in anderen Bereichen sehr naja... unangenehm sind.

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Simpel. Normalerweise ist man ja nicht von jetzt auf gleich 1000% verliebt.

Möglichkeit A: Man redet kaum mit der "Zielperson", sagt ihr/ihm  gar nicht, wie es einem geht. Dann läuft man Gefahr, sich in etwas rein zu steigern, das völlig am anderen vorbei geht. Das nennt man dann "hoffnungslos verliebt".

Möglichkeit B, die "normale": Sobald man sich zu jemandem hin gezogen fühlt, zeigt man das auch. Dann bekommt man Reaktionen. Wenn die negativ sind, verliert sich das anfängliche leichte Verliebtsein und alles ist nach ein paar Tagen oder Wochen wieder gut. Wenn die Reaktionen positiv sind, steigern sich beide rein. Das ist dann "Verliebt"

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Such mal lieber nach "Fetisch" :-)

Ist doch eigentlich egal, ob oder was es für nen Namen dafür gibt. Hauptsache, du weißt, was dir gefällt!

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suche mal bei google scholar. Da zeigt die Google nur Fachartikel und Literatur an. Da findest du vieles.

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Theaterpädagoge ist ja keine Ausbildung im klassischen Sinn wie "Bäckereifachverkäufer" oder so. Da gibt es keine festen Jobs bzw. sehr sehr wenige, für die man aber dann auch noch mehr Qualifikationen braucht.

Es gibt eigentlich zwei Arten von "Theaterpädagogen". Solche, die das als Zusatzqualifikation haben als Lehrer, Erzieher, Pädagogen, Ausbilder, Dozenten etc. Und solche, die sich selbstständig machen und eben eigene Theatergruppen leiten und Kurse an bieten.

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Das Mantra ist in Sanskrit, stammt also ursprünglich aus dem Hinduismus, wurde aber wirklich erst im tibetischen Buddhismus im 5. Jhd.  populär. Es gibt heute (1500 Jahre später) viele Gruppen, auch Leute, die Zen machen, die aus anderen Traditionen Dinge entleihen. Die Traditionslinie des Zen hat aber eigentlich wenig mit dem tibetischen Buddhismus zu tun.

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Spannende Frage!

Dass "schwarz" für "böse", "Tod" oder "Trauer" steht, ist eine nur hier verbreitete kulturelle Sache. Schon in der Türkei ist oft weiß die Trauerfarbe, wie auch sonst in den meisten Kulturen. "Dunkel" kann auch Geborgenheit bedeuten. "Hell" in heißen Regionen ist eher mit Dürre und Hitze, also schlechten Dingen assoziiert. Man kann das wirklich auch geographisch fest machen. Leider stimmt es auch, dass ein Teil der westlichen Assoziation "schwarz" entspreicht "schlecht, böse, Tod" auch Rassismus befördert hat.

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Es gibt kein "unmusikalisch". Es gibt Einzelne, die besonders begabt sind. Sehr sehr wenige. Ansonsten geht es dir wie allen: Je mehr Musik du aktiv hörst (also nicht nur einfach nebenbei hören, sondern echt hören) und je mehr du selbst Musik machst, desto besser ist deine "musikalische Begabung". Also fang doch einfach mal mit einem Insturment an.  Und wenn du dann nach 1-2 Jahren ein anderes dazu nehmen willst, ist das auch ok. Just do it, schaden kann es ja nicht. Im Gegenteil. Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=R0JKCYZ8hng


Abgesehen davon: Musik macht man ja nicht, um gut zu sein. So gut, dass man damit echt Erfolg hat, wird eh nur jeder 1.000.000ste, der Musik macht. Musik macht man, weil man daran Freude hat. Hast du daran Freude? Dann mach es. Und wenn du es noch nicht weißt: Probier es aus. DIe Freude kommt immer wieder. Das fängt damit an, dass man erst mal schöne Töne aus dem Instrument raus bekommt. Und geht dann immer weiter. Viel Spaß!


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keinen Moment. Es ist ein ausgemachtes psychisches Problem, prötzlich ganz allein auf der Welt zu sein.

Also überleben wird man schon. Aber es wird hart, auch psychisch. Vielleicht entscheidet man sich irgendwann, sich um zu bringen. Aber das ist vielleicht sogar rationaler als alles andere in der Situation :-)

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Demographie=Altersverteilung. Also wie viele Leute in ner bestimmten Gruppe/Land wie alt sind. In D z.B leben sehr viele alte Menschen und das wird immer mehr so. Die Änderung ist dann der "Wandel"

"Sozial" beizieht sich meist auf Möglichkeiten einzelner Leute, an den Dingen teil zu haben, die zur Verfügung stehen. Das kann alles sein. Möglichkeit auf Bildung, Arbeit, Unterhaltung,, Grundversorgung etc.. Er wie wozu Zugang hat, ändert sich. Das ist dann "sozialer Wandel"

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Stell dir zwei Leute vor, die bald 30 werden.

Beide haben spannende Erfahrungen gemacht, Zeiten gehabt, in denen sie sich selbst hassten, Zeiten, in denen das Leben schön war. Beide sind nicht wirklich reich oder haben Familie.

Der eine sagt: Ich merke gerade, ich habe Lust auf etwas mehr Geld und Familie. Habe ja jede Menge Leben vor mir und bin noch jung. Ich mach mal Fachabi und schau, wie es weiter geht.

Der andere sagt: Ej ich schau andere an. Und manche Aspekte in deren Leben (Geld, Familie) ist besser als bei mir. Ich bin ja auch schon soooo alt. Mach gerade mein Fachabi nach. Sag mir mal, warum ist das so? Warum haben die anderen Geld?

Und jetzt stell dir mal die "anderen" vor, die es ja so gar nicht gibt, aber tun wir mal so. Wie schauen die auf jemanden, der seit er 18 ist mehr gemacht hat als von 9-17h arbeiten gehen, teils Frauen/Männer und Kinder haben, ohne wirklich mit denen glücklich zu sein. Wie neidvoll schauen die auf Leute, die deine Freiheiten haben. Und wenn einer von den "coolen" meint, auch mal Geld und Familie haben zu wollen. Na die schauen jedenfalls auf dich, als wärst du Typ Nr. 1, auch wenn du dich manchmal für Typ Nr. 2 hältst....

Ach ja: Antwort auf deine Frage. Ganz grob: 3/4 haben sich selbst aufgegeben und sind nicht beneidenswert. 1/4 haben ihren eigenen Weg gefunden, der so eigen ist wie deiner.

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Dass sehr hohe intellektuelle Fähigkeiten zu emotionalen Problemen führen, wurde lange so angenommen. Ist allerdings widerlegt. Klar gibt es einzelne Hochbegabte mit emotionalen Problemen. Die gibt es aber in jeder IQ-Gruppe gleich häufig. Also weder positive noch negative Korrelation nachweisbar - trotz einiger Studien dazu.

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Eigentlich überall in Deutschland sind die Leute entspannter und offener als in München. Und gerade die Mainzer sind eher bekannt dafür, entspannt zu sein. Mach dich locker :-)

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Da es nicht "den" Buddhismus gibt, gibt es auch nicht "die" richtige Antwort...

Buddhisten hier im Westen orientieren sich oft an den Inhalten, die mit Meditation, dem Umgang mit anderen Menschen und persönlicher Weiterentwicklung zu tun haben. Dafür ist im Buddhismus kein Gott nötig.

Die weltweit größten Richtungen machen das recht unterschiedlich. Im Theravada-Buddhismus gibt es ganz klar Götter, die aber wie in anderen Antworten geschrieben so etwas wie besonders tolle Wesen sind, aber eben am Ende auch sterblich und dem Samsara unterworfen. Im Mahayana-Buddhismus wird Buddha selbst bzw. auch verschiedene "Boddhisatwas" (Erleuchtete) quasi gottähnlich verehrt (er wird angebetet oder ihm wird geopfert z.B.).


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Du kannst dir einfach eine Liste machen mit den Namen und ihren Eigenschaften, dann kommst du schon klar. Oder aber immer nervig nebenher ins Internet schauen, weil da steht ja leicht findbar, wer da vor kommt und wann warum was macht...

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Vor allem: Nicht übertreiben!!!! Jugendliche werden betrunken oft laut usw. Aber geht mal in so ne Säuferkneipe tagsüber zur Recherche. Betrunkene Menschen sind eher langsam, auch im sprechen, bemühen sich aber auch, nicht betrunken zu wirken. Es sind höchstens mal so kleine Dinge, an denen man das merkt. Die Botschaft, dass ihr trinkt, kommt ja beim Publikum durch die Flaschen etc. eh an, das müsst ihr also nicht extra betonen. Ist vielleicht sogar eher die Frage, wie ihr trinkt, statt wie ihr betrunken wirkt (also heimlich? als Reaktion auf irgend was, was jemand anders macht schnell mal nen Schluck? Ständig? Halb-versteckt? usw. usf.).

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