Schläger gegen Boxer, Kickboxer oder, Thaiboxer?

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4 Antworten

Die Sache ist die, dass Boxen, Kickboxen und auch Thaiboxen wettkampforientiert sind. Man lernt zum Großteil nur das, was man im Wettkampf benötigt. 

Das kommt darauf an, wie gut die Person an sich ist. Ich würde keinen guten Kampfsportler (zumindest die eben aufgezählten Richtungen) auf der Straße unterschätzen. 

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Es kommt immer auf die jeweilige Person an. Was für einen Stil jemand benutzt, ist im Grunde egal. Ein guter Straßenkämpfer wird einen schlechten Martial Artist besiegen, genau wie ein guter Martial Artist einen schlechten Straßenkämpfer besiegen wird.

Ich hatte in den 80er Jahren mal einige Jährchen JiuJitsu gemacht. In einem Dorf, war nett. Einmal kam der lokale Kneipenwirt zum Training, nur so, war ein supernetter Kerl. Zwei Meter hoch, cirka dreieinhalb  Zentner Masse, Unterarme wie ich Oberschenkel habe. Der hatte nie irgendeine Kampfkunst gelernt, bis auf Ringen im persischen Stil, und das hatte er als junger Mann auf Baustellen in Persien gemacht, nicht in Schulen. Gegen den Mann hatte niemand eine Chance, auch nicht der Sensei unseres Vereins. Kein Griff zog, Hiebe und Schläge steckte der weg wie nix. Würfe waren witzlos, wenn man den Berg bewegen konnte, führte das bestenfalls dazu, dass er auf einen drauf fiel und man dann nach Luft japsend von drei Zentnern Fleisch zerquetscht wurde.
Wenn es bei ihm im Lokal mal Ärger gab, hatte er die Störenfriede einfach nur gepackt und im Sinne des Wortes rausgeworfen.
Weißt du, da kam keiner gegen an, der Mann war einfach extrem stark, groß und massig, dabei auch noch beweglich und er hatte durch seine langjährige Montagetätigkeit im Vorderen Orient unter rauen Gesellen reichlich Kampferfahrung. Da kam auch kein Kampfkunstmeister gegen an.


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Kommentar von Mondmayer
30.06.2016, 10:50

Naja. Natürlich glaube ich dir, dass jeder in dem Dojo seine Probleme hatte, aber es war auch keine wirkliche Prügelei.

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Also ein profesioneller Kampfsportler kann in einen fairen Kampf jeden "Gangster" bewältigen. Dazu zählen aber nicht die Kampftechniken, sondern allein die Erfahrung, wie man mit einem Konflikt umgeht.

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Kommentar von NicoDrathwa1994
22.06.2016, 01:54

Und wenn der Kampf unfair ist? Ich meine damit die Straße wird glaube ich nie Fair sein.

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Kommentar von NicoDrathwa1994
22.06.2016, 01:56

Was meinst du genau mit Erfahrung? Der Kampfsportler hat ja nicht Täglich mit Straßenkampf Zutun das was er im Ring macht ist doch nicht mit der Straße zu vergleichen oder?

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Das alles ist unwichtig ... Ein Guter Schlag reicht um jemanden auzuknocken. Und kicken würde ich eh nicht auf der Straße man kann sehr leicht das Gleichgewicht verlieren wegen anderem Untergrund etc:)

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Kommentar von OnkelSchorsch
22.06.2016, 13:52

Ein Guter Schlag reicht um jemanden auzuknocken

Da muss ich dir widersprechen. Genau das ist nämlich nicht der Fall. Und genau deshalb scheitern so viele Ring- und Mattenweltmeister, wenn sie in einen Echtkampf verwickelt werden. Während im Dojo oder Ring eine Aktion beendet ist, wenn man einen Hieb oder Schlag andeutet oder setzt, ist das auf der Straße meist anders. Da steckt der Gegner den Hieb einfach weg, weil er das gewohnt ist, weil er voller Adrenalin steckt oder weil er mit Drogen voll ist. Und dann steht der Kampfkünstler da, schlägt, tritt und der andere reagiert gar nicht so, wie die Übungspartner beim Training es immer tun.

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Kommentar von rayzzz111
22.06.2016, 23:10

Lass dir mal gegen das komm von einem Boxer schlagen dann sehen wir weiter ;)

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