Sauer geritten?

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Wenn etwas nicht klappt, ist es immer das Pferd - Die Reiter können das immer.. (Ironie-aus).

Wenn erst einmal ein Pferd verritten ist, versucht man es halt mit einem neuen - Wer sucht die Fehler schon bei sich selber.

Hier die nötigen Fragen:

  • Wie war der Trainingszustand vorher?
  • Wie viel Ahnung hat Deine Freundin von Trainingslehre?
  • Wie hat sie das Pferd den neuen Anforderungen entsprechend aufgebaut?
  • Baut sie genügend Dehnungsphasen in die Übungseinheiten ein?
  • Wird das Pferd systematisch auf neue Übungen vorbereitet? Oder muß es die neuen Übungen "von jetzt auf gleich" lernen?
  • Wie viel Geduld bringt sie auf, wenn etwas nicht funktioniert?
  • Wenn etwas nicht funktioniert, wie korrigiert sie das? (setzt sie etwas durch, oder zeigt sie dem Pferd den Weg?)
  • Wie beendet sie eine Übungseinheit? (Mit etwas positivem?)

Ein Pferd sauer zu kochen ist relativ einfach. Ein Pferd dazu zu bringen, mit einem zusammen zu arbeiten ist der lange Weg - nur der führt zum Ziel.

Ein neues Pferd zu kaufen ist kein Einzelfall. Bei uns steht auch gerade eine Stute, die sauergekocht wurde zum Verkauf.

LG Calimero

Um Gottes Willen, dass hätte ich nie behauptet >o< Tiere sind eigentlich nie an irgendwas Schuld! Bitte nicht falsch verstehen, ich wollte echt nicht falsch rüberkommen °~°

Unsere Stute steht zur Übergangszeit in diesem Stall und ich hab sie erst kennengelernt und sie hat mir von ihrem alten Pferd nur erzählt sonst hätte ich doch schon bei ihrem früherem Pferd alle Hebel gezogen und getan, dass es dem Tier gut geht!

  • Nun ausser, dass sie von ihren Vorbesitzern englisch geritten wurde und auch Tuniere ging weiß ich nicht´s weiter. Meine Freundin jedoch reitet dieses Pferd western. Sie hat sie jetzt 7 Monate lang und ANfangs ging es, nur irgendwann ist sie erst im zügigem Schritt vor gelaufen, wenn sie aufstieg und mittlerweile trabt das Pony schon. 1x ist sie mal losgeuckelt.

  • Puh schwierig, als sie ihr erstes Pferd ekam konnte sie eigentlich gar nicht reiten, sie hat ihn nur gekauft und auf ihm Reitunterricht genommen und sich eben von ihrer Mutter führen lassen, bis er eben jedes mal durchging. Insgesamt hat sie ca. 2 Jahre gerade mal Reiterfahrung und ja ich weiß es ist in der Tat zu früh, sie nimmt bzw. bekommt von der Stallesi noch Reitunterricht (an der Longe) aber auch nur 1x wöchentlich und reitet ihr Pferd nun mal täglich.

  • Das kann ich dir leider nicht sagen, da ich damals noch nicht da war.

  • Ich denke mal nicht, da sie seler erst 2 Jahre Pferdeeerfahrung hat.

  • Ausser Schritt, Trab, Galopp wird nichts gemacht, also doch schon, aber das kennt das Pferd schon alles.

  • Schwer einzuschätzen, manchmal brüllt sie durch die Halle und an manchen Tagen ist sie gut drauf und ringt sehr viel Geduld auf.

  • Weiß ich leider nicht, so viel wie ich jetzt mitbekommen habe schimpft sie allerhöchstens mal.

  • Am Hals klopfen... :x

Ja ich weiß, dass sie einiges nicht richtig macht, aber ich versuche ihr dennoch zu helfen. Einiges könnte ich mir selber zusammenreimen, aber bei anderem benötie ich Hilfe. Und zwar solange ich es noch kann, denn wie gesagt unser Pferd kommt dort bald weg und dann bin ich in diesem Stall auch nicht mehr.

Ich hoffe, dass sie zumindest die edul aufbringt, die das Tinker benötigt.

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@Sesshomarux33

Entschuldigung, sollte nicht auf Dich gemünzt sein.

So, wie Du das schilderst, kann sie weder richtig reiten, noch richtig mit dem Pferd umgehen.

Bei bisherigen 2 Jahren Reiterfahrung, hilft nur eine richtige reiterliche Ausbildung, sprich Reitunterricht. Das aber mindestens 3 x die Woche. So nebenbei sollte sie dringend einen Horsemanship-Kurs mitmachen, damit sie die Signale des Pferdes versteht und dem entgegen wirken kann, bevor es zu spät ist.

In der Regel bekommt man von den Pferden bereits sehr früh eine Information, daß etwas nicht stimmt. Man muß die Signale halt verstehen... Dazu könnten Ponyfliege oder Aristella ebenfalls ganze Bücher schreiben. Die Grundzüge kann man bei einem Horsemanshiptrainer lernen ( man muß ja erst einmal lernen, worauf man zu achten hat ). Danach lernt man viele Jahre durch intensive Beobachtung. Ein Patentrezept gibt es da nicht. Ausgelernt hat man auch nach dreißig Jahren noch nicht.

Viele Missverständnisse zwischen Mensch und Pferd sind in der schlecht erlernten oder falschen Hilfengebung zu suchen. Ich fürchte, da kannst Du nicht einfach mal schnell helfend eingreifen. Selbst gestandene Reiterinnen glauben es einfach nicht, wenn man ihnen sagt, daß sie die Gewichtshilfen falsch geben. Hatte selbst so einen Fall, daß ich zwei Reiterinnen auf meine Quarterstute gesetzt habe, mit so langen Zügeln, daß vorne nichts repariert werden konnte. In der ersten Kurve zeigte es sich dann, daß meine mit der Nase zur Bande stand, weil sie konsequent unter das Gewicht tritt und die Reiterinnen mit der Hüfte abknickten. Manch einer benötigt eben den "Pepsi-Test" um zu erkennen, daß er etwas falsch macht.

Eigentlich müßte die Reiterin völlig neu anfangen, an der Longe, ohne Zügel. Dann muß sie lernen, wie Muskulatur aufgebaut wird und wie die einzelnen Lektionen in wochenlanger Arbeit vorbereitet werden müssen.

Sorry, ich glaube nicht, daß Du in diesem Fall helfen kannst, denn das Losrennen ist eine Wirkung und keine Ursache. Die Ursache vermute ich in einer für das Pferd unverständlichen Hilfengebung.

LG Calimero

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@WesternCalimero

Schade, aber ich werde trotzdem nochmal versuchen mit ihr zu reden, vielleicht erreich ich sie doch irgendwie. Danke für deine Mühe!

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solchen leute sollte man die pferde wegnehmen...solange das pferd schlechte erfahrunge mit ihr macht wird das problem wohl immer noch größer werden... wahrscheinlich verbindet das pferd nur negative aspekte mit dem aufsteigen der reiterin sodass es dies vermeiden willl und der erste gedanke das losrenne ist. als ich meine dutte damals bekam wollte sie auhc nicht stehen bleiben is dann aber nur leicht im schritt angegangen. ich habe das dann so gemacht: ich habe mien taschen voll mit leckerli gemach tund bin zum aufsteighockr gegangen. dort habich sie stehen lassen us als sie brav stand gabs ein leckerli. dann bin ich auf den hocker rellativ zügig aufgestiegen und habe sie dirrekt wieder zum stehen gebracht. hat sie brav gestanden wieder ein lekcerlie. das hat noch keine drei tage gedauert da wusste sie wenn ich brav stehen bleibe gibts ein leckerlie. so habe ich das eingeführt wenn ich aufsteige gibts ein leckerlie. mittlerweile komme ich auch ohne elckerlies aus aber ich fand es imemr sehr angenehm da sie erst dann lsogelaufen ist wenn ich es ihr gesagt habe nd jetzt steht sie wirklhc super und bekomt auch immer noch ihr leckerlie weil es wirklich super funktionert :)

Naja weggenommen klingt etwas übertriebe...danke für deinen Tipp, wir werden versuchen bzw. ich versuche daran zu arbeiten! Aber sie muss erst wieder an die Longe, wie sie das schluckt weiß ich nch nicht aber wir hoffen mal das Beste ^-^

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Wie wär`s mit Unterricht auf Schulpferde für deine Freundin, sie weiß nicht, was sie falsch macht, ich denke, sie plumst beim aufsteigen in den Sattel, piekst das Pferd mit den Zehen, kommt mit der Gerte auf der Kruppe an, ist zu inkonsequent. Wenn das Pferd nicht mehr geht kommt einfach das nächtste, oder wie? Nicht böse gemeint, aber...

Kann schon sein, nur das mit der "Gerte"? Also sie reitet ohne Gerte...

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So wie du es beschrieben hast hört es sich so an als packt deine freundin das pferd beim reiten zu fest an vielleicht klammert sie an den zügeln oder packt sie zu fest mit der gerte oder denn hacken an..... ich hatte das vor kurzem auc bei einem pferd die stute hatte angst vor mir weil ich sie einmal zu fest angepackt hab als sie zu faul war seitdem ging sie zwar richtig flott hatte aber ein bisschen angst vor mir. als ich das gemerkt hab war ich ziemlich schockiert aber ich habe sie dann immer ganz überschwänglich gelobt wenn sie es dann hinterher richtig gemacht hat. mittlerweile vertraut sie mir und hat keine angst mehr wenn ich aufsteige oder sie reite :o also beobachte deine freundin mal beim reiten wenn du merkst das sie ihr pferd zu hart anpackt und es keum lobt dann versuch ihr zu sagen das sie sich einmal durchsetzen soll (damit meine ich nicht draufschlagen o.ä. sondern ruhiges haber bestimmtes handeln) aber wenn das pferd es dann macht soll sie es auch richtig überschwänglich loben! das ist ganz ganz ganz wichtig! ohne lob geht nix! :-) hoffe ich konnte helfen.....

wahrscheinlich ist die frau reitunterrichtsresistent.

dagegen hilft bloss eins: anderes hobby machen - zb. nordic walking...

Ihr ein anderes Hobby anzuraten ist schwer bis unmöglich, das allerhöchste worin ich sie in Griff haen könnte wäre ihr und dem Pferd helfen ohne dass das Pferd wegkommt und sie weiter reiten kann. Sonst würde ich ja nicht fragen :x ich hatte änlich gedacht wie du...

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