Rennmaus einschläfern lassen oder operieren?

7 Antworten

Bei unserem Kater musste ein Tumor entfernt werden, er kam allerdings wieder. Nach der 2. OP war klar, dass man nicht noch einmal operieren könnte, da kein Gewebe mehr vorhanden war, das ein Loch hätte schließen können. Unserem Flory haben die OPs noch fast 1,5 Jahre geschenkt, die er sichtlich genossen hat. Dann habe ich ihn schweren Herzens einschläfern lassen, weil absehbar war, dass er in den kommenden Wochen leiden würde. Ich schreibe es so ausführlich, um dir meine Meinung verständlich zu machen. Bei deinem Tier würde ich keine OP empfehlen, die Wahrscheinlichkeit, dass der Tumor erneut wächst, ist hoch. Wie schnell und groß er werden kann, habe ich gesehen. Beim Kater verteilte er sich über den Nacken, dein Tier ist deutlich kleiner. Hinzu kommt, dass der Kater erst 16 war und fast 18 wurde. Deine Maus ist deutlich älter in Mäusejahren-ich würde ihr das nicht antun. Es kann gut sein, dass sie sich nur schwer von der OP erholt.

Oh :(

ja ich denke ich werde ihn auch einschläfern lassen auch wenn ich gerne noch mehr von ihm hätte

2

Ich hatte das Problem mal mit einem Goldhamster. Er hatte ein riesiges Geschwür am Rücken, war sonst aber noch ganz munter. Trotzdem haben wir uns für's Einschläfern entschieden, da der Tierarzt meinte, dass er eventuell sehr tief würde schneiden müssen und der Hamster das vermutlich nicht überleben würde. Also, bei einem so kleinen Tier wie einer Maus würde ich deshalb auch sagen, dass du sie lieber einschläfern lässt. Das klingt jetzt böse, aber vermutlich kostet eine OP mehr als eine neue Maus.

Okay danke bin mir sooo unsicher :(

1
@CrazyBodo200

Verstehe ich, das war bei uns damals auch eine komische Entscheidung. Aber leider haben Haustiere ja keine Patientenverfügung, also musst du als Besitzer halt die Entscheidung treffen. Unser Hamster war auch schon relativ alt, das hat uns die Entscheidung etwas leichter gemacht.

0

Gönne Deiner Rennmaus einen würdigen Abgang ohne Siechtum und Leid.
In 3 1/2 Jahren gewöhnt man sich an ein Tier.
Deine Rennmaus lebt nicht in freier Wildbahn, das heißt: Du bist für sie verantwortlich.
Die Diagnose, die Dir die Tierärztin gegeben hat ist letzenendes das Aus für Deine Rennmaus. Warum es hinauszögern?
Dir alleine obliegt es, ob Deine Rennmaus noch weiter leiden muß.
So schwer wie es sein mag, ich würde sie einschläfern lassen und danach an einem Ort meiner Wahl begraben. Ein geliebtes Tier gehört nicht einfach so in die Tonne.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – ... und lese sehr viel darüber

Ich als erfahrener Kleintierbesitzer bin/war/werde ich natürlich immer traurig wenn sowas passiert, im Zweifel entscheide ich mich aber immer für das einschläfern, insbesondere wenn es mit der TA rät.

Ein Tier bedeutet Verantwortung bis zum Schluss, und es wäre für mich egoistisch eine Entscheidung nur für mich zu treffen, weil ich nicht möchte das mich mein Tier verlässt.

Sensibles Thema das man kontrovers diskutieren kann.

Ja stimmt bin mir nur so unsicher weil dann auch die andere letzte Maus sozusagen dann alleine ist...

ds waren mal 4 und jetzt 2 und wenn der morgen eventuell eingeschläfert wird wäre er alleine

hab noch einen Käfig mit 2 rennern aber die können sich überhaupt nicht leiden also will ich es gar nicht erst probieren mit der vergesellschaftung

0

Ich würde der Maus keine op antun... sie wird auch erstmal alleine sitzen müssen, damit keiner an die Naht geht

stimmt danke

1

Was möchtest Du wissen?