Rechtschreibfehler im Buch gefunden...

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9 Antworten

Es kann immer mal wieder vorkommen, dass ein Rechtschreibfehler übersehen wird oder sich einschleicht. Selbstverständlich lesen sich Lektoren (und / oder Korrektoren) die Texte noch einmal durch, aber bei der Masse an Büchern kann es mal vorkommen, dass ein Fehler übersehen wird. Es kann sogar vorkommen, dass ein Fehler erst im Druck entsteht... leider gibt es so einige Fehler-Gefahrenquellen, wenn man sein Buch veröffentlichen möchte...

Wenn du solch einen Fehler siehst, dann kannst du ihn natürlich beim Verlag melden. Falls noch eine neue Auflage dieses Buches gedruckt wird, ist der Fehler dann beseitigt.

Bücher ohne jeden Druckfehler wirst du nie finden. Überall, wo Menschen arbeiten, entstehen Fehler, das Verlagswesen ist da nicht ausgeschlossen. Normalerweise korrigiert ein Korrektor die Rechtschreibung vor der Veröffentlichung, aber das ist auch nur ein Mensch. Rechtschreibprogramme sind auch immer nur so gut wie der, der sie programmiert hat.

Wenn es sich um wirklich sinnentstellende Fehler gehandelt hat, kannst du ja den Verlag anschreiben. Vielleicht korrigieren sie das ja für die nächste Auflage.

Es kommt auf den Verlag an.... es gibt "Selbstverlage" z.B. BOD - bei dem jeder sein Manuskript drucken lassen kann - wenn diese dann schlecht gehen, werden die zuviel gedruckten und vom Autor nicht weiter verkauften Exemplare auch gerne mal an Büchereien kostenlos verschenkt.

Lektoren kosten dort "extra" - Ich las vor kurzem erst einige Seiten aus dem "Buch" eines solchen Autoren und war überrascht, auf den ersten 5 (in Worten FÜNF) Seiten bereits 21 gravierende Rechtschreibfehler (in Worten Einundzwanzig) gefunden zu haben. Rechtschreibfehler. Über die inhaltlichen möchte ich gar nicht diskutieren.

LG

ChrisHH 15.03.2012, 12:59

Nur weil du's erwähnt hast: Das Prinzip von BoD beruht darauf, Bücher nicht "auf Halde" zu drucken, die man dann verramschen muss, sondern eben "on demand", also nur auf Bestellung zu produzieren.

Abgesehen davon ist natürlich nicht jeder, der sich dafür hält, zum Schriftsteller berufen und gerade bei den On-Demand-Anbietern finden diese Menschen einen Weg, ihre handwerklich oft mangelhaften Bücher ungeprüft unters Volk zu bringen. Das ist schade für die, die auch bei BoD gute Bücher veröffentlichen.

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tintoretto 15.03.2012, 19:27
@ChrisHH

sicher hast du recht, dass es auch bei Eigenverlagen gute Autoren geben kann. Ich meinte auch nicht "auf Halde" - im Sinne von mehreren Hunderten, aber jeder Autor lässt sich doch - man kann das ja auch bei BOD z.B. bezüglich "günstigen Preises" einige drucken lassen- und wenn dann ein Autor 20 "Buch" hat, die nicht verkauft werden, verschenkt er sie eben.....

LG

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Die Lektoren entscheiden, welches Manuskript im Verlag veröffentlich wird. Der Setzer liest die Druckfahnen zur Korrektur durch, vielleicht auch der Verlagshersteller, evt. auch ein spezieller Korrektor, jedoch nur in den seltensten Fällen ein Lektor. Die Bücher zurückgeben ist das mindeste, was du hättest tun können. Den Verlag anschreiben, wird nicht genügen, ich würde den Verlagsleiter persönlich zur Rechenschaft ziehen und ihn zur Herausgabe seines gesamten Vermögens zwingen!

Es kann nun wirklich mal passieren, dass Fehler nicht gesehen werden :/ und so lange es nicht zu oft ist - was ist so schlimm daran?

Lektoren? Ich dachte die setzen Computer und Rechtschreibprüfung ein.

Vllt sind die Bücher schon älter? Und früher war eine ganz andere Rechtschreibung ....Ich finde dass das nicht nötig ist - du musst ja nicht alles auch so übernehmen.

SKphoenix 14.03.2012, 17:39

Nene, das waren schon richtige Fehler, nicht wie ß und ss...

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ja die werden korrekturgelesen aber nicht besonders gründlich verlage anschreiben bringt nichts wegen sowas, ich finde ständig welche liegt z.t auch an neuer und alter rechtschreibung

CountDracula 14.03.2012, 23:11

Wenn die in einer alten Rechtschreibung geschrieben sind, sind das aber nicht wirklich Fehler. Damals hat man dann schließlich so geschrieben.

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Das bringt nichts, nicht einmal bei Schulbüchern.

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