Pubertät, sind eure Mädchen auch so?

5 Antworten

Pubertät ist, wenn Teenager und ihre Eltern "schwierig" werden.

Rückblickend, auf die eigene Teenagerzeit, hatte man sicherlich damals hier und da ähnliche Gedanken/ Gefühle/Erwartungen. Die sich dann eben durch Verhalten, Äußerungen oder Tagebucheinträge zeigten.

Einen Teil deiner Schilderung hab ich selbst in meiner eigenen Teenagerzeit erlebt (fühlte mich unverstanden, hingehalten, nicht wichtig genug, hatte keine Geduld, dachte an die einen oder anderen heftigeren Schimpfwörter - hätt sie nicht aussprechen können ohne Konsequenzen).

Und später dann als Mutter die andere Sicht. Auch so wie du es schilderst. Man kann sich nicht zerreißen, es wird so viel erwartet (auch Dinge die der Teen in dem Alter bereits selbst erledigen könnte).

Aktuell kann ich mich bei mir daheim echt nicht beklagen. Klar, hier und da kriege ich die volle Ladung aktueller Gefühle/ Stimmungsschwankungen serviert von meinen Kids. Aber bislang hält es sich relativ in Grenzen.... und so gesehen gehörts auch dazu (sich langsam abgrenzen, Unterschiede suchen/ feststellen, den zeitlichen Rahmen für eine persönlich eingstufte Dringlichkeit selbst festlegen.....). In manchen Alltagsbereichen wirds dann eben Zeit den nächsten Schritt zu gehen und dem Teen beizubringen wie er/sie das selbst erledigen kann (TK-Pizza zubereiten, sich einen Tee zubereiten, Reifen aufpumpen, Kleidung waschen/ trocknen, Zahnpasta selbst kaufen....... und so weiter).

Danke erstmal für dein Kommentar.
Ich glaube in dem Punkt muss ich wohl noch lernen.
Manchmal hab ich das Gefühl nicht streng genug zu sein. Was ich aber anscheinend doch öfters sein sollte. Aber Angst habe, was als gegen Reaktion kommen könnte.
Aber so wie es aussieht muss man da als Eltern wohl durch 😖

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@SweetsLove87

Ich würd auf Authentizität setzen. Also so sein wie man ist, sich nicht verstellen. Und auf keinen Fall die emotionale Achterbahn darstellen (an einem Tag in einer Streitsituation sauer/ wütend/ mit verletzenden Kommentaren um sich schmeißend - am nächsten Tag so herzlich und warm und will Umarmung und das nette Elternteil sein) - das irritiert, man lernt daraus nur das man gegenüber Komplimenten und guten Zeiten argwöhnisch wird.

Ich bin für meinen Nachwuchs gesprächsbereit, offen, egal wann. "Streng" werd ich allenfalls wenn mal wieder Schulaufgaben/ auf Klassenarbeiten vorbereiten/ Zimmer aufräumen/ ins Bett gehen vor sich hergeschoben wird "ohne eigentlichen Grund".

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beispiel: Abend, bin mit etwas beschäftigt, sie ist müde und sagt mir ich könnte das wärmkissen ( damit schläft sie immer) warmmachen.

Antwort: Du bist 14 Jahre alt. Wenn dir nicht die Hände und Füsse abgefallen sind kannst du das auch selber.

Wärmekissen, kann sie auch selbst machen. Ist ja kein Kleinkind mehr und möchte ja "erwachsen" sein.

Und dieses schnell eingeschnappt/wütend sein, liegt zum Grossteil an den Hormonen und Körperlichen veränderungen (es verändert sich alles, ihr gefällt ihr eigener Körper weniger etc)

wird zeit das du mal mit erziehung und konsequenzen anfängst. wenn sie einen solchen ton von sich gibt, hast du auf ganzer strecke versagt. handy weg, rechner weg und arbeit geben zum nachdenken.

nein, Ich bin 15 und bin nicht so. Meine Eltern sagen immer das sie früher viel schlimmer waren und ich früher sogar anstrengender war als jetzt. Nur meine Noten sind sehr schlecht und ich Schwänze manchmal (sehr selten) aber von meinem verhalten an sich würde ich einfach mal behaupten dass ich gut auszuhalten bin 😅