Pta ausbildung oder Chemie studieren?

5 Antworten

Denke auch daran, ob du ein intensives Familienleben haben möchtest oder eine große Erfüllung im Beruf findest. Als PTA wirst du sicher geregelterer Arbeitszeiten haben als als Chemiker/in, aber die Ansprüche sind natürlich geringer. Zuerst PTA und dann Chemie hat den Vorteil, dass du beides kennen lernst, aber du bist dann als Chemiker/in einige Jahre älter als deine Mitbewerber. Was hältst du von einem Praktikum???

wo kann ich denn ein Praktikum machen?

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Wo möchtest du denn später arbeiten? Um in der Forschung arbeiten zu können, reicht eine Ausbildung nicht. Um "nur" zu arbeiten, schon.

Ich würde schon gern in z.B. einer pharmaindustrie oder so arbeiten

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@IZP16

Das geht auch mit einer Ausbildung. Der Vorteil ist halt, dass man von Anfang an praktische Erfahrungen sammeln kann. Es gibt auch Ausbildungen zur/zum Pharmakant/in, z. B. bei Bayer.

Das Wissen eines (erfolgreichen) Studenten wird man mit einer Ausbildung nie haben können, wenn du mehr wissen willst ist ein Studium immer die bessere Wahl.

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Zumindest solltest Du Dich, wenn es schon um einen substantiellen Teil Deines Lebens geht, selbst sehr gründlich recherchieren was Du willst und was Du kannst.

Der Vergleich zwischen PTA und promoviertem Chemiker ist in Bezug zu Wissen, Selbstbestimmung und Karrieremöglichkeiten etwa so wie zwischen einem Fahrrad ohne Gangschaltung und einem Auto der Oberklasse.

Natürlich musst Du in ein Chemie- oder Pharmaziestudium mehr an Zeit und Einsatz investieren, aber als PTA wirst Du niemals selbstbestimmt arbeiten/forschen können.

Schau mal auf der Webseite der Arbeitsagentur unter Berufenet. Einfach nur Berufe (PTA, Chemiker, Pharmazeut usw) in das Suchfeld eingeben und dann die angebotenen Informationen vergleichen. http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/search/simple/index.jsp

Lohnt sich ein Chemiestudium heute noch - und wie sind die Chancen?

Hallo, da ich nächstes Jahr Abitur mache, bin ich schon länger auf der Suche, was danach passieren soll. Meine Leistungskurse sind Chemie und Mathematik, wenn das eine Rolle spielt. Bio und Physik habe ich behalten. Mein Schwerpunkt liegt klar auf den NaWis bzw MINT, vorzugsweise auf Chemie oder Bio.

Logische Konsequenz wäre für mich ein Chemiestudium, da das mir am grundlegendsten und vielfältigsten mit allen Richtungen erscheint. Trotzdem schreckt mich das Studium ab. Doktor ist ja üblich zwecks Profilierung und Spezialisierung, also dauert es min. 8 Jahre! Die Inhalte sind nach Erfahrungsberichten teilweise im Laboralltag nutzlos. Würde ich SOFORT danach anfangen, wäre ich erst mit 26 oder 27 fertig!

Der Bedarf an Chemikern ist ja nicht so da wie an Mathematikern, Informatikern, Physikern oder Ingenieuren. Biologen und Chemiker werden nach NaWitabelle im Schnitt eher schlechter als diese Gruppen bezahlt.

Lohnt sich das Chemiestudium überhaupt noch heutzutage?

Ich habe auch schon überlegt, eher eine spezielle Ausbildung in EINE Richtung zu machen, ich möchte aber schon gerne an die Uni. Duale Studiengänge sind rar.

Meine Alternativen wären etwa Geologie, Biologie, Pharmazie, Biomolecular Engineering, Physik, Materialwissenschaften oder etwas entsprechendes an der Hochschule. Die NCs sind kein Problem.

Der Doktor ist natürlich etwas gutes, ich bin da aber eher etwas skeptisch.

Lohnt es, sich Chemie mit Doktor zu studieren denn, oder sollte ich besser etwas 5 jähriges ohne Doktor studieren?

Ihr könnt auch gerne Erfahrungsberichte reinschreiben! Danke schonmal im Voraus!

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