Probleme mit Klarna - nun Inkasso?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Eigentlich nicht. Die Beauftragung des Inkassobüros erfolgt meines Wissens auf Risiko des Auftraggebers. Wenn dem die Rechtsgrundlage dazu fehlt, wird es letztlich schwer, dass das Inkassounternehmen sich durchsetzt. Aber mache dich jetzt sehr sorgfältig schlau, wie du zu deinem Recht kommst.

Vorschlag, rufe einen Anwalt an, dessen Fachgebiet das ist und sage dem, dass du wissen möchtest, ob in diesem Fall er für dich tätig werden soll. Frage ihn zu Beginn des Gesprächs, ob er für die Klärung dieser Frage bereits eine Gebühr verlangt. Dann wird er dir schon ein paar wichtige Infos geben und es kostet dich nichts. Ich mache das auch gerne. Das klappt ganz gut.

Ausserdem bietet das Internet viele Rechtsberatungsseiten von Juristen, auf denen man echte Fälle und echte Anfragen nebst Antworten nahlesen kann. Daraus kannst du erkennen, wie du dich verhalten solltest. Ich denke, du hast das Recht auf deiner Seite. Viel Erfolg!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Janina222
20.05.2016, 18:03

Vielen Dank, das werde ich machen :)

0

Halte dich an das was hier franneck und thementalist schreiben und gut ist. Zur eigenen Beruhigung kann man dem Inkasso widersprechen. Notwendig ist das aber nicht. Ich würde denen schreiben " wertes Inkasso.  Sie wurden beauftragt obwohl ich fristgerecht gezahlt habe. Ihr Mandantin verweigert sich das Geld richtig zu verbuchen. Sollten Sie es wagen mich mit auch nur noch einem einzigen drohbrief zu belästigen werde ich sie und ihre Mandantin wegen Unterschlagung Nötigung und Betrug anzeigen und zudem das Aufsichtsgericht informieren. Sie dürften also verstanden haben dass es besser ist mich in ruhe zu lassen."

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Inkassogebühren sind mangels Verzugs nicht zu zahlen und wären auch anderweitig nicht durchsetzbar.

Einmalig gegenüber dem Inkasso widersprechen und danach Ruhe bewahren

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Klarna

klagt Inkassokosten selbst im verzugsfall nicht ein

Egal ob COEO,Ident oder Segoria eimgestzt wurde

Weise die Forderung schriftlich zurück und untersage die Kontaktaufnahme per Telefon

....Die Bemühungen bei der Forderungseinziehung gehören zum eigenen
Pflichtenkreis des Gläubigers. Insbesondere dann, wenn der Anbieter
eines Bezahlsystems eingeschaltet wird, der bereits das Inkasso für den
Händler übernimmt, wird diese Tätigkeit bereits durch das vom Händler
hierfür zu zahlende Entgelt abgegolten. Dieser grundsätzlich nicht
ersatzfähige Eigenaufwand für die Einziehung der Rechnung kann zwar
ausgelagert werden, der Anbieter des Bezahlsystems verstößt aber gegen
seine Schadensminderungspflicht, wenn er die Kosten hierfür vom
Verbraucher ersetzt verlangt. Schließlich kann das Inkassobüro auch
nicht mehr tun, als der Anbieter des Bezahlsystems selbst......
Quelle : iff

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Würde ich nicht. Klarna ist ein Zahlungsanbieter und die Inkassokosten sind somit nicht durchsetzbar. Schreibe zunächst Klarna unter welchem Verwendungszweck du überwiesen hast, und widerspreche dann dem Inkasso via Einschreiben/Rückschein, dass schon längst bezahlt wäre.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Janina222
20.05.2016, 18:02

Danke für die Antwort :) Klarna hat mir bereits telefonisch gesagt, dass sie hier keinen Handlungsspielraum mehr haben und ich selbst Schuld wäre: denn es würde dabei stehen, dass jede Rechnung einzeln zu bezahlen sei. Es geht lediglich um 39 Euro, die Kosten vom Inkassobüro sind da höher! :(

0

Was möchtest Du wissen?